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Das Geschäftsleben in den USA

Termpaper, 2000, 20 Pages
Author: Sabine Krieg
Subject: Communications: Intercultural Communication

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 20
Grade: 1-2
Bibliography: ~ 18  Entries
Language: German
Archive No.: V19678
ISBN (E-book): 978-3-638-23743-7
ISBN (Book): 978-3-638-81163-7
File size: 230 KB

Abstract

Amerikaner sind ein Volk der Mobilität. Das Unmögliche möglich zu machen scheint in unseren Augen für sie die Erfüllung zu sein. Wie sich diese Mentalität im Geschäftsleben auswirkt soll Thema dieser Arbeit sein. Das Geschäftsleben der USA im allgemeinen sowie Geschäftsverhandlungen im besonderen sollen hier näher untersucht werden. Dabei ist es mir wichtig, die amerikanische Kultur vorzustellen und auf Unterschiede zur deutschen Kultur hinzuweisen. Auf die Entwicklung der Wirtschaft einzugehen, oder die derzeitige politische Situation zu erläutern soll nicht im Rahmen dieser Arbeit geschehen. Mit „Amerikaner“ sind im folgenden ausschließlich „White-Anglo-Saxon-Protestants” (WASPs) angesprochen. Zuerst wird die Amerikanische Kultur als ganzes dargestellt, um daraus die Konsequenzen für das Geschäftsleben ziehen zu können. Ein Kapitel beschreibt die amerikanische Frau im Geschäftsleben und am Ende werden Vorschläge zur Vermeidung von Missverständnissen präsentiert. Diese Arbeit orientiert sich an Edward T. Hall, Understanding Cultural Differences. Germans, French and Americans als Leitfaden. Sie kann dazu beitragen, die Kooperation mit den USA auf interkultureller Ebene zu verbessern. Awareness ist die Voraussetzung, um den Inhalt der Arbeit zu verstehen.


Excerpt (computer-generated)

Das Geschäftsleben in den USA




Sabine Krieg

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG 4

2 AMERIKANER UND DER "AMERICAN WAY OF LIFE" 4

2.1 GRUNDZÜGE DER AMERIKANISCHEN KULTUR 4
2.2 ZEITEMPFINDEN IN DEN USA 5
2.3 DIE AMERIKANISCHE GESELLSCHAFT 6
2.4 VERTRAUEN UND GLAUBWÜRDIGKEIT 8

3 HOW BUSINESS WORKS 9

3.1 DIE AMERIKANISCHE UNTERNEHMENSKULTUR 9
3.2 MURPHYS GESETZ 10
3.3 KOMMUNIKATIONSSTIL 11
3.4 DIE KUNST DES VERKAUFENS 12
3.5 DER VERHANDLUNGSSTIL DER AMERIKANER 12
3.6 VERTRAGSABSCHLUß 14

4 DIE AMERIKANISCHE FRAU IM GESCHÄFTSLEBEN 15

5 MIßVERSTÄNDNISSE MIT ANDEREN GESCHÄFTSWELTEN 16

5.1 MÜNDLICHE KOMMUNIKATION 16
5.2 HINDERNISSE UND LÖSUNGSVORSCHLÄGE 17

6 LITERATURVERZEICHNIS 19


 

 


1 Einleitung

Amerikaner sind ein Volk der Mobilität. Das Unmögliche möglich zu machen scheint in unseren Augen für sie die Erfüllung zu sein. Wie sich diese Mentalität im Geschäftsleben auswirkt soll Thema dieser Arbeit sein. Das Geschäftsleben der USA im allgemeinen sowie Geschäftsverhandlungen im besonderen sollen hier näher untersucht werden. Dabei ist es mir wichtig, die amerikanische Kultur vorzustellen und auf Unterschiede zur deutschen Kultur hinzuweisen. Auf die Entwicklung der Wirtschaft einzugehen, oder die derzeitige politische Situation zu erläutern soll nicht im Rahmen dieser Arbeit geschehen. Mit "Amerikaner" sind im folgenden ausschließlich "White-Anglo-Saxon-Protestants" (WASPs) angesprochen. Zuerst wird die Amerikanische Kultur als ganzes dargestellt, um daraus die Konsequenzen für das Geschäftsleben ziehen zu können. Ein Kapitel beschreibt die amerikanische Frau im Geschäftsleben und am Ende werden Vorschläge zur Vermeidung von Missverständnissen präsentiert. Diese Arbeit orientiert sich an Edward T. Hall, Understanding Cultural Differences. Germans, French and Americans als Leitfaden. Sie kann dazu beitragen, die Kooperation mit den USA auf interkultureller Ebene zu verbessern. Awareness ist die Voraussetzung, um den Inhalt der Arbeit zu verstehen.

2 Amerikaner und der "American Way of Life"

2.1 Grundzüge der amerikanischen Kultur

Amerikaner gelten im allgemeinen als ein freundliches und optimistisches Volk. Sie werden oft als offen, kreativ und lebendig bezeichnet, aber auch als informell und laut. Dabei stellt sich ihre Tendenz zu Ethnozentrismus immer wieder heraus. Nach Halls Kategorisierung werden sie als eine vorwiegend "monochrone, low-context Kultur" bezeichnet, das heißt sie brauchen viel detailliertes Hintergrundwissen, um einen Zusammenhang zu verstehen. Alles wird buchstabiert und aufgeschrieben, und aus diesem Zusammenhang heraus wird deutlich, warum zwei drittel aller Rechtsanwälte auf der Welt in den USA praktizieren. Das bedeutet ein Rechtsanwalt arbeitet für 355 Amerikaner. Die innere Einstellung der Amerikaner drückt tiefen Respekt für das Individuum aus. Anderen respektvoll gegenüberzutreten ist so sehr verankert, dass sie dadurch Einschränkungen der persönlichen Freiheit in Kauf nehmen. Eine unabhängige, sich selbst verwirklichende Person, die sich glaubwürdig gegenüber dem inneren Selbst erweist, ist nach der Vorstellung der Amerikaner ein Ideal. Ihre vom Wettbewerb charakterisierte Kultur trägt in diesem Zusammenhang allerdings zu Konflikten bei, denn man kann nur durch "freie und direkte Konfrontationen Gerechtigkeit erreichen" (Barnlund, S. 37). Eggert/Gornall argumentieren, dass vergleichende Werbung ein Zeichen des Wettbewerbs sei. Die USA würden sich sehr stark nach der Konkurrenz orientieren, die sich fast ausschließlich auf dem Preissektor abspiele. Der Wettbewerb würde weniger über Qualität ausgetragen wie in Europa, wobei man ein Preisbewusstsein in allen Wirtschaftssektoren (Einzelhandel, Dienstleistungen, Investitionsgüter) vorfinden könne (S. 14/15).

Die amerikanische Arbeitsmoral lässt sich anhand einiger prägenden Punkte beschreiben. Der so genannte "Selfmademen" ist der heimliche Held der Nation. Er besitzt seine eigene Firma, die er leitet und die er selbst gegründet hat. Einerseits reflektiert er Mut, Enthusiasmus und harte Arbeit, andererseits das Streben nach Selbstverwirklichung, das ihm Glück beschert und somit den American Dream verkörpert (Barnlund, S. 59). Nach Fawcett/Thomas bewundert der Amerikaner den Erfolg "besonders dann, wenn ihm ein langes Ringen gegen widrige Umstände vorangegangen ist" (S.59). Geld gilt als die wichtigste Grundlage für soziale Stellung in Amerika. Dabei hängt das Prestige oft davon ab, wie alt das Geld der Familie ist, und nicht davon, wie viel es ist (American Dynasties Today in Fawcett/Thomas, S.78).

2.2 Zeitempfinden in den USA

[...]


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