Requirements Engineering - Begriffe und Prozesse des Requirements Engineering

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Details

Titel: Requirements Engineering - Begriffe und Prozesse des Requirements Engineering
Autor: Mariya Beleva
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Organisationsmanagement
Institution/Hochschule: Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg
Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 27
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1027 KB
Archivnummer: V19759
ISBN (E-Book): 978-3-638-23805-2
ISBN (Buch): 978-3-638-82111-7
Anmerkungen :
In dieser Studienarbeit handelt es sich um den Requirements Engineering Prozess und seine notwendige Einführung in das Unternehmen. Es werden die folgenden Begriffe erläutert: Requirements, ihre Klassifikation, Stakeholders. Im Rahmen der Arbeit wird der Prozess mit seinen einzelnen Phasen gründlich beschrieben und dargestellt. Inkl. 14 Seiten Präsentationsfolien im PDF-Format.

Zusammenfassung / Abstract

Das Scheitern von IT - Projekten ist eines der größten Probleme der IT - Branche. Wie die CHAOS Studie der Standish Group 1998 darlegte, sind lediglich 26% aller Softwareentwicklungsprojekte erfolgreich und 28% scheitern ganz. Als Hauptgrund wird angeführt, dass die Anforderungen an das System nur unzureichend oder schlecht formuliert sind und dass Änderungen an bereits vorhandenen Anforderungen nicht zentral verwaltet werden. Somit kommt es im Laufe des Projekts ständig zu Problemen, da nicht alle Beteiligte auf die jeweils aktuellen Anforderungen Zugriff haben. „Das Requirements Engineering befasst sich mit dem Auffinden, dem Verstehen, der Dokumentation und der Überprüfung von Anforderungen an ein System. Es beschreibt einen systematischen Weg von der Projektidee über die Ziele zu einem vollständigen Satz von Anforderungen.“ Neben dem Vorgehen werden auch Qualitätsmerkmale definiert, die jede einzelne Anforderung, aber auch das gesamte Anforderungsdokument erfüllen müssen. Es werden systematische Techniken und Methoden eingesetzt, um die Anforderungen zu erheben, diese dann darzustellen und zu prüfen. Das Ergebnis dieser Tätigkeiten ist die Anforderungsspezifikation, die sich im Projektverlauf ändert und folglich aktualisiert werden muss. Dazu benötigt es das Requirements Management, das als ein Bestandteil des Requirements Engineering angesehen werden kann.

Textauszug (computergeneriert)

University of Applied Sciences
Veranstaltung Organisationsmanagement
Wintersemester 2003/2004

Requirements Engineering

 Mariya Beleva

 

 

Inhaltsverzeichnis

I. Motivation für Requirements  3

II. Requirements Engineering – oder wie dokumentiere ich Anforderungen  3
1. Die Probleme und ihre Ursachen  3
2. Was sind Requirements?  4
2.1. Definition  4
2.2. Klassifikation  4
2.3. Qualitätskriterien für Anforderungen  6
3. Beteiligte Personen – Stakeholder  6

III. Requirements Engineering Prozess  7
1. Ermittlung von Anforderungen (Requirements Elicitation)  8
2. Anforderungsanalyse  8
2.1. Prozessschritte  9
2.2. Probleme in der Anforderungsanalyse  9
3. Spezifikation von Anforderungen (Specification)  10
3.1. Definition  10
3.2. Qualitätskriterien  11
3.3. Abgrenzung Lastenheft / Pflichtenheft  11
4. Validierung / Verifikation von Anforderungen  11
5. Management von Anforderungen  12

IV. Fazit  12

V. Quellenverzeichnis  13

 

I. Motivation für Requirements

Das Scheitern von IT - Projekten ist eines der größten Probleme der IT - Branche. Wie die CHAOS Studie der Standish Group1 1998 darlegte, sind lediglich 26% aller Softwareentwicklungsprojekte erfolgreich und 28% scheitern ganz2. Als Hauptgrund wird angeführt, dass die Anforderungen an das System nur unzureichend oder schlecht formuliert sind und dass Änderungen an bereits vorhandenen Anforderungen nicht zentral verwaltet werden. Somit kommt es im Laufe des Projekts ständig zu Problemen, da nicht alle Beteiligte auf die jeweils aktuellen Anforderungen Zugriff haben3.

II. Requirements Engineering – oder wie dokumentiere ich Anforderungen

„Das Requirements Engineering befasst sich mit dem Auffinden, dem Verstehen, der Dokumentation und der Überprüfung von Anforderungen an ein System. Es beschreibt einen systematischen Weg von der Projektidee über die Ziele zu einem vollständigen Satz von Anforderungen.“4 Neben dem Vorgehen werden auch Qualitätsmerkmale definiert, die jede einzelne Anforderung, aber auch das gesamte Anforderungsdokument erfüllen müssen. Es werden systematische Techniken und Methoden eingesetzt, um die Anforderungen zu erheben, diese dann darzustellen und zu prüfen. Das Ergebnis dieser Tätigkeiten ist die Anforderungsspezifikation, die sich im Projektverlauf ändert und folglich aktualisiert werden muss. Dazu benötigt es das Requirements Management, das als ein Bestandteil des Requirements Engineering angesehen werden kann.

1. Die Probleme und ihre Ursachen

Ein System kann aus verschiedenen Gründen unbrauchbar sein. Diese Probleme werden in
verschiedenen Kategorien zusammengefasst:

  • Prozess: Der Entwicklungsprozess selbst ist fehlerhaft, so dass z.B. Budgets und Zeitvorgaben nicht eingehalten werden können
  • Interaktion: Das Softwaresystem arbeitet zwar korrekt, stellt aber nur einen geringen Nutzen für die Anwender dar
  • Erwartungen: Die Erwartungen mindestens einer Interessengruppe (außer den Anwendern) konnten nicht erfüllt werden.

Die Ursachen für die Probleme lassen sich in folgenden Punkten unterteilen:

  • Entwicklungsprozess: Fehlen eines Vorgehensmodells, Vernachlässigung oder mangelhafte Organisation der früheren Entwicklungsphasen
  • Kommunikation: mangelhafte Kommunikation zwischen allen Beteiligten
  • Wissen: mangelhaftes Wissen und Verständnis sowie unzureichende Einsicht der Beteiligten bezüglich des Gesamtsystems
  • Dokumentation: fehlerhafte, unvollständige oder ungenaue Dokumentation von Anforderungen
  • Management: falsches Management von Personen und Ressourcen.

Das Ziel des Requirements Engineering ist die Behandlung der o. g. Ursachen um die Probleme effizient zu lösen. Diese Aufgaben sind in der folgenden Definition enthalten:

Requirements Engineering can be defined as the systematic process of developing requirements through an iterative co-operative process of analysing the problem, documenting the resulting observations in a variety of representation formats, and checking the accuracy of the understanding gained.5

Um den Begriff und die Aufgaben des Requirements Engineering besser verstehen zu können, sind zunächst die folgenden Fragen zu klären:

2. Was sind Requirements?

2.1. Definition

[....]


1 Vgl. [STGR]
2 Vgl. [Youn01] S. 4
3 Vgl. [CHAO98] S. 1
4 Vgl. [Rupp01] S. 12
5 Vgl. [POH93]

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