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Die Wichtigkeit der Elternarbeit in der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung des Elternabends

Scholary Paper (Seminar), 2002, 28 Pages
Author: Petra Becher
Subject: Pedagogy - School Pedagogics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 28
Grade: Gut (2)
Language: German
Archive No.: V19813
ISBN (E-book): 978-3-638-23855-7

File size: 239 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Wichtigkeit der Elternarbeit in der Grundschule
unter besonderer Berücksichtigung des Elternabends

 

 

von Petra Becher

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung   5

1 Formen der Zusammenarbeit 7

1. 1 Persönliche Gespräche   7
1. 2 Unterrichtsbesuche der Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten  7
1. 3 Elternmitarbeit im Unterricht   8
1. 4 Projekte mit Eltern   8

2 Begründungen für die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern   9

3 Erwartungshaltungen bei der Elternarbeit - betrachtet aus dem Blickwinkel der Eltern, Lehrer und Schüler  14

4 Grundprinzipien effektiver Elternarbeit 15

5 Schulpartnerschaftliche Gremien 17

5. 1 Elternverein 17
5. 2 Klassenforum  18

5. 2. 2 Worüber ein Klassenforum entscheiden kann  18

5. 3 Schulforum 19
5. 4 Der Elternabend   20

5. 4. 1 Verfahrensweisen   21
5. 4. 2 Zahl der Sitzungen   21
5. 4. 3 Festlegung der Sitzungen   21
5. 4. 4 Einladungen   21
5. 4. 5 Tagesordnung   21
5. 4. 6 Teilnahme an Sitzungen   22
5. 4. 7 Beschlussfassung   22
5. 4. 8 Niederschrift   22
5. 4. 9 Öffentlichkeit  22
5. 4. 10 Elternabend - vorbereiten und gestalten  22

5. 4. 10. 1 Rechte und Pflichten  22
5. 4. 10. 2 Vorbereitung eines Elternabends   23
5. 4. 10. 3 Tipps für das Gelingen eines Elternabends   23
5. 4. 10. 4 Der erste Elternabend   24

6 Schlussbemerkung   25

Literaturverzeichnis   26











0 Einleitung

Die enge Wechselwirkung von schulischem und außerschulischem Lernen einerseits sowie die Tatsache, dass die Eltern auch weiterhin die wichtigsten Erzieher ihrer Kinder sind, machen eine enge und permanente Kooperation zwischen Schule und Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Grundschule als vielfältiger Erfahrungs- und Handlungsraum braucht eine natürliche und lebendige Begegnung zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Daher sollten sich - im Interesse der Kinder - Eltern bereit erklären, in der Schule, bei Schulveranstaltungen und auch im Unterricht im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten mitzuarbeiten. Gelegentlich sind aber Kontakte zwischen Lehrern und Eltern von Misstrauen belastet. Dies resultiert häufig aus eigenen Erfahrungen mit der Schule beziehungsweise aus Schulerfahrungen mit älteren Geschwistern. Besonders wichtig für das Gelingen gemeinsamer Planungen und Aktivitäten ist gegenseitiges Vertrauen; es bildet die Basis für jede Zusammenarbeit. Da hierbei das Einander- Kennenlernen eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses darstellt, sollte mit den Eltern frühzeitig Kontakt aufgenommen werden. Besonders wichtig sind intensive Lehrer-Eltern- Kontakte während der Schuleingangsphase.

Häufig kennen Lehrer, Eltern und Schüler einander kaum. In vertrauensvollen Gesprächen sollten gegenseitige Informationen sichergestellt werden. Über wichtige Lebensbedingungen des Kindes, berufliche Tätigkeit der Eltern, Geschwister, Schulweg des Kindes, Hilfestellung bei Hausaufgaben, Erwartungen der Eltern, Einstellung der Eltern zu Leistungen und andere ausreichend müssen Informationen ausgetauscht werden. So können schulische Maßnahmen und Entscheidungen zuvor Genanntes berücksichtigen. Solche Informationen können später das Durchführen von Differenzierungs- und/ oder Individualisierungsmaßnahmen erleichtern und Grund für unterschiedliche Hausaufgabenstellungen etc. sein. Selbstverständlich sollen die bisher aufgebauten Kontakte während der gesamten Grundschulzeit in verschiedenen Formen (zum Beispiel: Einzelgespräche, Elternabende, Gruppenarbeiten, "Tage der offenen Tür", gemeinsame Aktionen) weiter gepflegt werden. Permanente Zusammenarbeit festigt das gegenseitige Vertrauen und die gegenseitige Anerkennung. Dennoch wäre es völlig unrealistisch, zu glauben, dass es bei bestehender Kooperation keinerlei Auffassungsunterschiede, Spannungen oder Konflikte gibt. Ist in solchen Situationen entsprechendes Verhalten und gegenseitiges Verständnis aufgebaut, so gelingt es wahrscheinlich leichter, bei unterschiedlichen Auffassungen, verschiedenen Erwartungen und gegensätzlichen Standpunkten einen Konsens zu erzielen.

Die bestmögliche Förderung für das einzelne Kind wird dann zu erreichen sein, wenn es erlebt, dass Elternhaus und Schule in den Zielen und Inhalten dieselben Maßnahmen setzen.

1 Formen der Zusammenarbeit

1. 1 Persönliche Gespräche:

[...]


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