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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 28 Pages
Author: Katja Berger
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Tags: Untersuchung, Einflusses, Stellung, Männern, Nettoeinkommen
Year: 2003
Pages: 28
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-23896-0
File size: 158 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Lüneburg
Institut für Volkswirtschaftslehre
Seminar „Empirische Arbeitsmarktforschung“ im SS 2003
Untersuchung des Einflusses der beruflichen Stellung von
vollzeitberufstätigen Männern auf das Nettoeinkommen
Katja Berger
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
1 Einleitung 1
2 Unterschiede zwischen dem Nettoeinkommen von Angestellten und Arbeitern2
2.1 Bestimmung der Stichprobe 2
2.2 Bestimmung des durchschnittlichen Nettoarbeitseinkommens und Vergleich zwischen Angestellten und Arbeitern 2
2.3 Veränderungen durch die Beachtung der „Ausreißer-Problematik“ 3
3 Erklärung der Unterschiede zwischen dem Nettoeinkommen der Angestellten und Arbeiter anhand einer erweiterten Mincer-Funktion 6
3.1 Modellansatz einer erweiterten Mincer-Funktion 6
3.2 Bestimmung der zu untersuchenden Stichprobe und der verwendeten Einflussgrößen 7
3.3 Einflussrichtung und -stärke der erklärenden Variablen 8
3.3.1 Betrachtung der gesamten Stichprobe 8
3.3.2 Betrachtung der Stichprobe nach Herausfilterung der Ausreißer 10
4 Vorraussetzungen für die Anwendung der Mincer-Funktion und Tests auf Einhaltung spezieller Annahmen 12
4.1 Homoskedastie 12
4.1.1 Betrachtung der gesamten Stichprobe 13
4.1.2 Betrachtung der Stichprobe nach Herausfilterung der Ausreißer 15
4.2 Normalverteilung der Störgrößen 16
4.2.1 Betrachtung der gesamten Stichprobe 16
4.2.2 Betrachtung der Stichprobe nach Herausfilterung der Ausreißer 17
4.3 Korrekte funktionale Form 17
4.3.1 Betrachtung der gesamten Stichprobe 18
4.3.2 Betrachtung der Stichprobe nach Herausfilterung der Ausreißer 18
5 Schlussbemerkung 19
Anhang 21
Literaturverzeichnis 25
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: durchschnittliches Nettoarbeitseinkommen von Angestellten und Arbeitern. 2
Abbildung 2: Häufigkeitsverteilung des Nettoeinkommens bei Angestellten ...................... 3
Abbildung 3: Durchschnittliches Nettoarbeitseinkommen von Angestellten und Arbeitern nach Herausfilterung der „Ausreißer“ 4
Abbildung 4: Häufigkeit des Nettoeinkommens bei Angestellten nach Herausfilterung der Ausreißer 5
Abbildung 5: Ergebnis der OLS Schätzung der Mincer-Funktion inklusive Ausreißer ....... 8
Abbildung 6: Ergebnis der OLS Schätzung der Mincer-Funktion nach Herausfilterung der Ausreißer 10
Abbildung 7: Ergebnis der Heteroskedastie-konsistenten-Kovarianzmatrix-Schätzung vor Herausfilterung der Ausreißer 13
Abbildung 8: Ergebnis des Tests auf Heteroskedastie vor Herausfilterung der Ausreißer. 14
Abbildung 9: Ergebnis der Heteroskedastie-konsistenten-Kovarianzmatrix-Schätzung nach Herausfilterung der Ausreißer 15
Abbildung 10: Ergebnis des Tests auf Heteroskedastie nach Herausfilterung der Ausreißer 15
Abbildung 11: Ergebnis des Tests auf Normalverteilung vor Herausfilterung der Ausreißer 16
Abbildung 12: Ergebnis des Tests auf Normalverteilung nach Herausfilterung der Ausreißer 17
Abbildung 13: Ergebnis des Tests auf korrekte funktionale Form vor Herausfilterung der Ausreißer 18
Abbildung 14: Ergebnis des Tests auf korrekte funktionale Form nach Herausfilterung der Ausreißer 18
Abbildung 15: Häufigkeitsverteilung des Nettoarbeitseinkommens von Arbeitern ........... 21
Abbildung 16: Häufigkeitsverteilung des Nettoarbeitseinkommens von Arbeitern ohne Ausreißer 21
1 Einleitung
Schon seit langem widmen sich die Volkswirtschaftler der Untersuchung von Einkommensunterschieden in Deutschland. Verschiedene Theorien untersuchen verschiedene Einflussfaktoren und ihre Wirkung auf das Einkommen. Ebenso gibt es mehrere Modellansätze zur Untersuchung von Einkommensunterschieden. In dieser Seminararbeit werden speziell die Einkommensunterschiede vollzeiterwerbstätiger, männlicher Angestellter und Arbeiter untersucht. Dabei werden zuerst die Unterschiede im Nettoeinkommen von Angestellten und Arbeitern aufgezeigt und im zweiten Schritt wird dann versucht, diese Unterschiede statistisch und ökonomisch zu erklären. Zur Erklärung der Unterschiede wird der Einfluss der Tätigkeit als Angestellter mit einer erweiterten Mincer-Funktion nach der Methode der kleinsten Quadrate geschätzt.
Abschließend werden noch die Annahmen für eine erweiterte Mincer-Funktion erläutert und geprüft, ob diese vorliegen oder es Probleme bei der Verwendung dieses Regressionsansatzes gibt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Untersuchung dieser Annahmen in Verbindung mit der Ausreißerproblematik.
Mit dem ALLBUS Datensatz, einer 1990 durchgeführten Trenderhebung zur Erfassung des sozialen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland, in einer 3051 Personen umfassenden Stichprobe, steht ein geeigneter Datensatz für diese Untersuchung zur Verfügung. Er wurde durch die INFAS aus Bonn im Zeitraum von März bis Mai 1990 in der BRD einschließlich West-Berlin erhoben. Eine Download- bzw. Bestellmöglichkeit befindet sich unter http://www.gesis.org/Datenservice/ALLBUS/Bestellen/index.htm. Zur Untersuchung des ALLBUS Datensatzes wird das Programm SHAZAM in der Version 7.0 verwendet. Dabei handelt es sich um ein Computer-Programm für ökonometrische, statistische und andere Untersuchungen, die statistische Techniken verwenden.1
2 Unterschiede zwischen dem Nettoeinkommen von Angestellten und Arbeitern
2.1 Bestimmung der Stichprobe
Da sich die Untersuchung auf vollzeiterwerbstätige Männer beschränkt, werden zuerst alle Frauen und nicht vollzeiterwerbstätigen Personen aus dem ALLBUS-Datensatz gefiltert. Dazu gehören alle Halbtagskräfte, Nebenerwerbstätige bzw. Nichterwerbstätige sowie alle Angabenverweigerungen bzw. fehlenden Angaben.
Außerdem sind für die folgenden Betrachtungen nur Angestellte bzw. Arbeiter interessant, so dass andere beruflichen Stellungen wie selbständige Landwirte, Akademiker, Selbständige in Handel, Dienstleistung, Gewerbe und Industrie, Beamte, Richter, Berufssoldaten, Personen in Ausbildung und mithelfende Familienangehörige aus der Stichprobe herausgefiltert werden.
Da das Nettoarbeitseinkommen der verbleibenden Personen verglichen wird, filtert man noch alle Personen aus der Stichprobe heraus, die entweder keine oder falsche Angaben zu ihrem Einkommen gemacht haben bzw. kein eigenes Einkommen besitzen.
2.2 Bestimmung des durchschnittlichen Nettoarbeitseinkommens und Vergleich zwischen Angestellten und Arbeitern
Für die Berechnung des durchschnittlichen Nettoarbeitseinkommens der Angestellten bzw. der Arbeiter wird die Stichprobe in diese beiden Gruppen geteilt und einzeln untersucht.
[Abb. 1 in Downloaddatei enthalten]
Abbildung 1: durchschnittliches Nettoarbeitseinkommen von Angestellten und Arbeitern
Nach Filterung der bis hier getroffenen Annahmen verbleiben noch 210 Angestellte und 189 Arbeiter in der jeweiligen Stichprobe. Die beiden Gruppen sind somit fast gleich groß und damit gut zu vergleichen. Außerdem sind sie groß genug, um statistisch und ökonomisch signifikante Ergebnisse zu erzielen.
Im Durchschnitt verdienen die Angestellten monatlich 3242,- DM, die Arbeiter 2333,33 DM. Daraus ergibt sich, dass Arbeiter nur ca. 72% des durchschnittlichen Nettoarbeitseinkommens Angestellter erhalten.
Bemerkenswert ist ebenfalls, dass das Einkommen der Angestellten viel stärker vom Mittelwert abweicht als das der Arbeiter, zu sehen an der Standardabweichung von 1522,60 DM bei Angestellten im Vergleich zu 553,11 DM bei Arbeitern. Grund dafür ist zum Teil die große Spanne zwischen Minimum und Maximum. So gibt es bei den Angestellten Geringverdiener mit einem Einkommen von nur 580,- DM und Großverdiener mit einem Einkommen von 17000,- DM. Bei Arbeitern ist diese Spanne geringer von 1000,- bis 3700,- DM.
Es ist ein starker Unterschied zugunsten der Angestellten festzustellen. Sie verdienen im Schnitt wesentlich mehr als Arbeiter. Allerdings liegt das minimale Einkommen der Angestellten unterhalb dessen der Arbeiter. Es gibt somit auch Schlechterverdienende unter den Angestellten im Vergleich zu den Arbeitern.
2.3 Veränderungen durch die Beachtung der „Ausreißer-Problematik“
[....]
1 o.V. (1993), S.1
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