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Die germanischen Fürstengräber der Lübsow Gruppe

Hauptseminararbeit, 2003, 17 Seiten
Autor: Steffen Kobes
Fach: Archäologie

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 17
Note: 1-
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V19934
ISBN (E-Book): 978-3-638-23957-8
ISBN (Buch): 978-3-638-75910-6
Dateigröße: 863 KB
Anmerkungen :
Im Mittelpunkt der folgenden Untersuchung sollen die germanischen Fürstengräber vom Typ- Lübsow stehen. H.J. Eggers stellte 19531 eine Reihe älterkaiserzeitlicher Grabfunde zusammen. Diese Gräbergruppe und dessen Abgrenzung gegen die gleichzeitigen normalen Bestattungen sollen im Rahmen dieser Arbeit erfasst und kommentiert werden.


Zusammenfassung / Abstract

Im Mittelpunkt der folgenden Untersuchung sollen die germanischen Fürstengräber vom Typ Lübsow stehen. H.J. Eggers stellte 1953 eine Reihe älterkaiserzeitlicher Grabfunde zusammen. Diese Gräbergruppe und dessen Abgrenzung gegen die gleichzeitigen normalen Bestattungen sollen im Rahmen dieser Arbeit kommentiert werden. Es wird in dieser Arbeit erläutert was ein Lübsow Grab ist, nach den Kriterien römische Importe, Beigabenreichtum, Waffenlosigkeit, Körperbestattung, der aufwendige Grabbau, die Lage der Gräber, sowie eine Geschlechtsbestimmung der Gräber.


Textauszug (computergeneriert)

Die germanischen Fürstengräbergräber
der Lübsow Gruppe

 

 

Steffen Kobes

Inhaltsverzeichnis:

Aufgabenstellung 3

Geschichtliches 3

Was ist ein Lübsow- Grab? 4

Die Lübsow- Gräber 6

Die einzelnen Lübsow-Grab-Kriterien 6

römischer Import als Grabbeigabe 7

weitere besondere Beigaben und Beigabenreichtum 7

Waffenlosigkeit 8

Körperbestattung 9

besonders aufwendiger Grabbau 9

Lager der Gräber abseits der großen Friedhöfe 9

Geschlechtsbestimmung in den Lübsow- Gräbern 10

Zusammenfassung 10

Literatur 12

Karten 13

Tabelle: Lübsow- Gräber 16

 

 

 

 

 

 

Aufgabenstellung:

Im Mittelpunkt der folgenden Untersuchung sollen die germanischen Fürstengräber vom Typ- Lübsow stehen. H.J. Eggers stellte 1953 1 eine Reihe älterkaiserzeitlicher Grabfunde zusammen. Diese Gräbergruppe und dessen Abgrenzung gegen die gleichzeitigen normalen Bestattungen sollen im Rahmen dieser Arbeit erfasst und kommentiert werden.

Geschichtliches:

Das heutige Lübsow liegt in Mittelpommern im Kreise Greifenberg (Gryfice) nahe dem Fluss Rega, im heutigen Polen. 100m nordwestlich des Ortes liegt der Sandberg, über diesen läuft die einzige Verbindungsstraße zur Außenwelt, da der Ort Lübsow von sumpfigen Wiesenniederungen umgeben ist. Auf dem Sandberg wurde 1908 das erste Grab entdeckt, 1910 und 1913 zwei weitere Gräber Diese Gräber haben den Namen Lübsow I, II und III. 1928 wurden in einem Kieferwäldchen, dem sogenannten Tunnehult weitere Gräber entdeckt. Die Gräber von 1925 werden mit arabischen Ziffern als Grab 1,2 und 3 bezeichnet um sie von dem Sandberg zu unterscheiden.

Abb.: 1 Eggers 1953 S1 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Die Entdeckungen waren meist ein rechtes durcheinander. Bauern und Arbeiter benutzten die Steine der Grababdeckungen für den Straßenbau, da die Bauern für diesen einen Te il der Steine zur Verfügung stellen mussten. Diese nahmen sie von ihren Feldern oder die aus dem Forst, so wurden viele der Gräber gefunden und zerstört. Dem Hauptmann und Batteriechef Vetter vom Vorpommerschen Feldartillerie Regiment und Herrn Stubenrauc h ist es zu verdanken, daß überhaupt Funde gesichert wurden oder „vorpubliziert“ wurden. E. Pernice publizierte und bearbeitete die ersten Gräber vom Typ Lübsow.

Es hätte schon längst eines der Gräber ausgegraben gehört, auch die Genehmigung dafür war erteilt, doch wegen widriger Äußerer Umstände wurde die Grabung immer wieder verschoben. Erst im November 1937 begann Eggers unter der Leitung von Herr Dr. Kunkel mit Laien die Ausgrabung eines der Gräber.

Was ist ein Lübsow Grab?

[...]


1 Eggers 1953, 58-111


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