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Hausarbeit, 2003, 38 Seiten
Autor: Roberto Hesse
Fach: Pflegemanagement / Sozialmanagement
Details
Institut: BSB European Contacts – Außenstelle Wilkau-Hasslau
Tags: Darstellung, Nutzens, Pflege, Weiterbildung, Verantwortlichen, Pflegefachkraft
Jahr: 2003
Seiten: 38
Note: 1 – sehr gut
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-24040-6
ISBN (Buch): 978-3-638-64641-3
Dateigröße: 484 KB
Hausarbeit zuzügl. selbst erstellten Übersichten: Dienstplan / Inkontinenzmittelbestellung; sowie fertige Präsentation mit 16 Folien
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Zusammenfassung / Abstract
Die EDV und damit auch das Internet und die neuen Medien sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Hat man in der Vergangenheit nur Papier und Telefon als Mittel der Informationssammlung und des –austausches besessen, so steht jetzt in fast jedem Dienstzimmer ein PC, evtl. sogar mit Internetzugang. Vernetzungen mit anderen Abteilungen sind möglich. In Deutschland führten in der Vergangenheit häufig gesetzliche Änderungen zu einer verstärkten Einführung und Nutzung der EDV in der Pflege. Jetzt scheint mit der bevorstehenden Einführung der DRG´s ein erneuter Schub bevorzustehen. Durch die DRG´s verstärkt sich der Aufwand in den Bereichen Prozessmanagement und Qualitätssicherung. Dies bedeutet einen erhöhten Bedarf an EDV-gestützter Kommunikation der Pflegeeinrichtungen im Gesundheitswesen untereinander. Insgesamt werden pflegerische Daten für medizinisches Controlling, für das Personal-, Prozeß- und Qualitätsmanagement und für die Abrechnung benötigt. Die Frage ist nur, wo ist es sinnvoll, die EDV in der Pflege einzusetzen und welcher Nutzen resultiert daraus. Ich möchte im folgenden versuchen, den Einsatz der EDV in der Pflege näher zu beleuchten, Vor- und Nachteile bezüglich des Nutzens aufzuzeigen und etwas in die Zukunft zu blicken. Am Ende werde ich meinen eigenen Standpunkt zu dem Thema „Nutzen der EDV in der Pflege“ äußern.
Textauszug (computergeneriert)
Vorgelegt bei: BSB European Contacts
Stellen Sie dar, welchen Nutzen die EDV in der Pflege hat
Roberto Hesse
2003-12-11
Gliederung
1. Einleitung 1
2. Herkömmliche Vorgehensweise in der Pflege am Beispiel der Dokumentation – und deren Probleme 1
3. EDV in der Pflege
3.1. Mögliche Einsatzgebiete 2
3.2. Warum ist die Nutzung der EDV in der Pflege angezeigt? 2
3.3. Was ist bei der Einführung zu beachten? 3
3.3.1. Nötige Vorarbeit
3.3.2. Mögliche Fehlerquellen/ Hemmschwellen
4. Die Nutzung der EDV in der Pflege
4.1. Vor- und Nachteile 4
4.2. Datensicherheit 5
4.2.1. Elektronische Signatur
4.3. Haltung der Mitarbeiter gegenüber der EDV 6
4.3.1. Auswertung des Fragebogens
4.3.2. Resultat der Befragung
4.4. Individuelle Möglichkeiten bei der Nutzung der EDV 9
4.4.1. Dienstplanprogramm
4.4.2. Programm für die monatliche Inkontinenzmittelbestellung
5. Zukunftsvision am Beispiel „Medikamentenbestellung“ 9
6. Zusammenfassung und Schlussfolgerung 11
7. Anhang 12
8. Quellenangaben 13
9. Erklärung 14
1. Einleitung
Die EDV1 und damit auch das Internet und die neuen Medien sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.
Hat man in der Vergangenheit nur Papier und Telefon als Mittel der Informationssammlung und des –austausches besessen, so steht jetzt in fast jedem Dienstzimmer ein PC, evtl. sogar mit Internetzugang. Vernetzungen mit anderen Abteilungen sind möglich.
In Deutschland führten in der Vergangenheit häufig gesetzliche Änderungen zu einer verstärkten Einführung und Nutzung der EDV in der Pflege. Jetzt scheint mit der bevorstehenden Einführung der DRG´s2 ein erneuter Schub bevorzustehen. Durch die DRG´s verstärkt sich der Aufwand in den Bereichen Prozessmanagement und Qualitätssicherung. Dies bedeutet einen erhöhten Bedarf an EDV-gestützter Kommunikation der Pflegeeinrichtungen im Gesundheitswesen untereinander. Insgesamt werden pflegerische Daten für medizinisches Controlling, für das Personal-, Prozeß- und Qualitätsmanagement und für die Abrechnung benötigt. Die Frage ist nur, wo ist es sinnvoll, die EDV in der Pflege einzusetzen und welcher Nutzen resultiert daraus.
Ich möchte im folgenden versuchen, den Einsatz der EDV in der Pflege näher zu beleuchten, Vor- und Nachteile bezüglich des Nutzens aufzuzeigen und etwas in die Zukunft zu blicken.
Am Ende werde ich meinen eigenen Standpunkt zu dem Thema „Nutzen der EDV in der Pflege“ äußern.
2. Herkömmliche Vorgehensweise in der Pflege am Beispiel der Dokumentation und deren Probleme
Die herkömmliche, ehemals gut bewährte Methode bei der Dokumentation sieht so aus, dass man für jeden Prozeß/ jeden Schwerpunkt ein extra Formular benötigt, auf dem immer wiederkehrende, gleichbleibende Patientenangaben wie Namen, Geburtstag, ... immer neu eingetragen werden müssen – ein deutlicher Beweis für Mehrarbeit.
Ein weiteres Problem ist eine unvollständige Dokumentation. Häufig wird diese unvollständig geführt in Bezug auf Informationssammlung, Probleme und Ressourcen, getroffene Maßnahmen. Besonders problematisch ist die Unvollständigkeit in Bezug auf Datierung und Unterschrift. Es ist oftmals eine sachlich falsche Verwendung der Dokumentationssysteme zu erkennen, d.h. am Beispiel der Pflegeplanung werden Maßnahmen in die Problemspalte eingetragen oder Ziele falsch oder gar nicht benannt.Durch mangelnde Kenntnis kommt es auch zu einer sachlichen Ungenauigkeit und zu unklaren Formulierungen.
Vielfach findet die Dokumentation nicht zeitnah bzw. nicht kontinuierlich statt. Dies birgt ein großes Risiko auch für den Klienten in sich.
Und schließlich kommt es zu einer mangelnden Verfügbarkeit der Dokumentationsunterlagen, da oftmals mehrere am Pflegeprozeß beteiligte Personen Zugriff auf die Klientendaten wollen.
3. EDV in der Pflege
3.1. Mögliche Einsatzgebiete
Der Einsatz von EDV-Systemen ist vielfältig, nahezu unbegrenzt. Doch entsteht die Frage. Wo ist der Einsatz sinnvoll, wo nicht?“. Im folgenden habe ich nur auszugsweise die Haupteinsatzgebiete im Pflegebereich aufgeführt:
- in der Pflege zur Dokumentation, Erhebung von Statistiken, Abrechnung, Dienstplanerstellung, ...
- in der Verwaltung zur Abrechnung jeglicher Art, zur Statistik, ...
- Arzt zur Erhebung der Diagnosen, zur Verlaufsbeobachtung, ...
- in den Funktionsabteilungen3 zur Diagnostik und Therapie
- zum Informationsaustausch und zur Kommunikation mit anderen Bereichen im Gesundheitssystem (z.B. via Videokonferenz)
- im Wirtschaftsbereich
- zur Archivierung
3.2. Warum ist die Nutzung der EDV in der Pflege angezeigt?
Mehr als 2/3 der Tätigkeiten eines Mitarbeiters in der Pflege sind Informationsaufnahme und –verarbeitung sowie deren Weitergabe. In der Vergangenheit erfolgte eine Standardisierung im Bereich Formulare und Dokumentationssysteme, d.h. eine Formularisierung des Arbeitsalltages (auch bei der Dienstplangestaltung).
Das alles führt dazu, dass Unmengen an Daten anfallen, die die EDV in der Pflege als gerechtfertig erscheinen lassen. Deshalb besteht die Hoffnung, dass durch den EDV-Einsatz die Pflegekraft entlastet wird und somit mehr Zeit für die Arbeit am Klienten hat.
[....]
1 EDV = elektronische Datenverarbeitung
2 DRG = Diagnostic related Groups Vergütungssystem nach Fallpauschalen (aus Australien)
3 Funktionsabteilung = Röntgen, EKG, Labor,...
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