Das Marktpotential elektronischer B2B-Marktplätze

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Details
Autor: Thomas Steffen
Fach: Wirtschaft - Handel und Distribution
Institut: FH Lüneburg (-)
Jahr: 2002
Seiten: 38
Note: 1,1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 451 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-24114-4
Textauszug (computergeneriert)
Das Marktpotential elektronischer B2B-Marktplätze
von Thomas Steffen
Inhaltsverzeichnis 2
1. Hinführung zum Thema 4
1.1 Vom traditionellen Handel zwischen Unternehmen zum elektronischen B2B-Marktplatz 4
1.2 Problemstellung 5
1.3 Gang der Untersuchung 7
2. Gegenwärtige Erscheinungsformen elektronischer B2B-Marktplätze 9
2.1 Ausrichtung: vertikal oder horizontal 9
2.2 Betreiberstruktur: abhängig oder unabhängig 11
2.3 Transaktionsformen 12
2.4 Erlösarten 15
2.5 Chancen und Risken 17
2.5.1 Beschaffungsseite 18
2.5.2 Absatzseite 19
3. Die Nutzerseite elektronischer B2B-Marktplätze 21
3.1. Erwartungen an B2B-Marktplätze 21
3.2 Anforderungen an Nutzer von B2B-Marktplätzen 21
4. Erfolgsfaktoren für elektronische B2B-Marktplätze 23
4.1 Zusatzdienstleistungen 23
4.2. Vernetzungen und Kooperationen 25
4.3. Kritische Masse 26
5. Fallbeispiel: Die Goodex AG 28
6. Zusammenfassung und Ausblick 34
Literaturverzeichnis 36
1. Hinführung zum Thema
1.1 Vom traditionellen Handel zwischen Unternehmen zum elektronischen B2B-Marktplatz
Nicht nur Unternehmen und private Endverbraucher, sondern auch Unternehmen untereinander bilden einen Käufer- und Anbietermarkt1: Unternehmen erwerben zum Beispiel Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, technische Anlagen oder gewerbliche Dienstleistungen von anderen Unternehmen, um die eigenen Endprodukte herzustellen und auf den Markt zu bringen. Dieser Beschaffungsvorgang ist im traditionellen, per Geschäftsbrief, Telefon, Fax oder „face-to-face“ vollzogenen Handel mit einem hohen Aufwand an Personal, Zeit und den entsprechenden Transaktionskosten verbunden: Da muss zunächst die Bedarfsmeldung vom Umfang, der Art und der Kostenhöhe her erfasst und anschließend in der Einkaufsabteilung geprüft und genehmigt werden. Handelt es sich nicht um einen Wieder-holungskauf, sondern um einen Erstkauf, folgt eine sorgfältige Lieferantensuche und –auswahl. Nach der Bestellung und Lieferung der Ware, ihrer Lagerung, Verbuchung und Distribution, überprüfen die jeweiligen Empfänger im Unternehmen die beschafften Produkte und le iten die Rechnung zur Kontrolle und Verbuchung an die Rechnungsabteilung weiter. Anschließend folgt die Zahlungsabwicklung.
Dieser langwierige Prozess kann mit Hilfe moderner unternehmensübergreifender Informations- und Kommunikationstechnologie zeit- und kostensparender gestaltet werden. Vor allem mit der Teilnahme an elektronischen Business-to-Business-Marktplätzen2 verbinden Unternehmen derartige Erwartungen. Wie bei realen Märkten treffen auch hier Angebot und Nachfrage zusammen, allerdings mit dem Unterschied, dass eine digitale Infrastruktur zur Abwicklung eines Teils oder der gesamten Transaktion benutzt wird: „Elektronische Marktplätze sind mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnik realisierte Marktplätze, die eine oder alle Phasen von marktmäßigen Transaktionen unterstützen. Sie bestehen aus einem Hard- und Softwaresystem, auf das die Marktteilnehmer mittels elektronischer Netzwerke zugreifen“, definieren Brenner/Breuer.4
1.2 Problemstellung
[...]
1 Vgl. zum folgenden: Hepp, M./ Schinzer H., [Marktplätze, 2000], S.1514; Diller, H., [Beschaffungsverhalten, 2001], S. 1231ff.; Kotler, Ph./Bliemel, F., [Marketing- Management, 2001], S. 373ff.
2 im folgenden abgekürzt mit: „B2B-Marktplatz“
3 eigene Darstellung nach Kollmann, T., [Virtuelle Marktplätze, 2001], S. 73
4 Brenner, W./ Breuer, St., [Marktplätze, 2001], S. 158
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