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Freiwilliger Unterricht in Summerhill

Subtitle: Ein Beispiel für antiautoritäre Erziehung

Termpaper, 2003, 22 Pages
Author: Diplom Pflegewirt (FH) Christoph Poß
Subject: Pedagogy - Reform Pedagogics

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 22
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V20251
ISBN (E-book): 978-3-638-24185-4
ISBN (Book): 978-3-638-64328-3
File size: 227 KB

Abstract

Was ist eigentlich Summerhill? Summerhill ist ein faszinierender Entwurf alternativer Bildung und Erziehung, der provokativ die traditionelle und etablierte Schulpädagogik herausfordert. Das Buch soll einen kleinen Überblick über Summerhill und die Erziehungskonzepte von A.S. Neill geben und einige kritische Punkte, die in der heutigen Literatur zu finden sind aufzeigen.


Excerpt (computer-generated)

Summerhill:
Ein Beispiel für antiautoritäre Erziehung

 


Von: Christoph Poß

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Wer war Alexander Sutherland Neill? 2

2.1. Kindheit und Jugend 2
2.2. Studium und Beruf 3
2.3. Militärdienst 5
2.4. Kontakte mit neuen Erziehungsbewegungen 5
2.5. Neill und seine Familie 6
2.6. Neill im Alter 7

3. Entstehung und Geschichte von Summerhill 7

3.1. Schulinspektionen 8

4. Theorie und Praxis von Neills Erziehungskonzept 9

4.1. Neills Menschenbild 9
4.2. Die Erziehungsprinzipien 10
4.3. Das Erziehungsziel 11
4.4. Die Praxis des Erziehungskonzeptes 12

5.„Für und Wider“ der Theorie u. Praxis von Summerhill 14

5.1. Summerhill ist eine „Pädagogische Insel“ 14
5.2. Ist Freiheit wichtiger als Wissen? 15
5.3. Summerhill ist ein „Bordell“, keine Schule 16
5.4. Die offene Einstellung zur Sexualität 16
5.5. Summerhill ist nur für eine privilegierte Minderheit 17
5.6. Summerhill kann nicht nur von Luft und Liebe existieren 17
5.7. Summerhill eine „heilige Stätte“ 18
5.8. Leben und Lernen ohne Furcht 18

6. Aktuelle Situation der Schule 19

7. Fazit 20

8. Literaturverzeichnis 21

 

 


 

 

1. Einleitung

Was ist eigentlich Summerhill? Eine antiautoritäre Schule bei Leiston in England. Es ist eine Schule in der Unterricht freiwillig ist, es keine Noten und auch keine Prüfungen gibt. Summerhill ist seit ihrer Entstehung, in der Kritik der staatlichen Schulbehörde und wurde in der Öffentlichkeit immer sehr kontrovers dargestellt und diskutiert. Sie wurde immer wieder von der Schließung bedroht. Doch existiert die Schule noch heute und ist Anziehungspunkt für Menschen, die der „normalen Erziehung“ trotzen und den Weg der Freien antiautoritären Erziehung einschlagen. Die nachstehende Hausarbeit soll einen kleinen Überblick über Summerhill und die Erziehungskonzepte von A.S. Neill geben und einige kritische Punkte, die in der heutigen Literatur zu finden sind aufzeigen.

2. Wer war Alexander Sutherland Neill?

„ Neill ist ein genialer Erzieher“, „ Neill ist ein Idylliker aus der pädagogischen Provinz“1 „ Der Schulleiter ist ein Mann von fester Überzeugung und tiefer Aufrichtigkeit. Sein Vertrauen und seine Geduld sind offensichtlich unerschöpflich… Er besitzt Humor, menschliche Wärme und seinen gut entwickelten gesunden Menschenverstand… (Bericht Schulinspektion, vom 20. und 21. Juni 1949)“2

2.1. Kindheit und Jugend

Alexander Sutherland Neill wurde am 17. Oktober 1883 in Forfar, einer kleinen schottischen Stadt, nördlich von Dundee geboren. Als viertes von insgesamt acht Kindern wurde A.S. Neill, in einer rigiden schottischen Familie groß. Seine Eltern waren beide Lehrer, wobei seine Mutter ihren Beruf aufgab, um sich ganz der Familie zu widmen. Sein Vater war Schulleiter in einer Dorfschule, im zwei Kilometer entfernten Kingsmuir. Neil kam mit vier Jahren in die Schule, in der sein Vater Schulleiter war. Das Verhältnis Alexanders zu seinem Vater war außerordentlich problematisch. Er war oft grausam und strafte ihn härter als die anderen Kinder, um zu zeigen dass er seinen Sohn nicht vor den anderen begünstigt. Neill hatte große Angst vor seinem Vater, eine Angst die er selbst als erwachsener Mann nie ganz überwunden hat. Immer pünktlich blies der Vater in eine Trillerpfeife, um seine Kinder zu ihren Hausaufgaben herbei zu rufen. Er achtete streng darauf das seine Kinder viel lernten, denn aus ihnen sollten Akademiker werden. Bei Alexander war das viele lernen müssen verhast, er war oft der letzte bei den Hausaufgaben. Es gelang ihm nicht sich zu konzentrieren und etwas aufzunehmen. Sein Vater war überzeugt das aus ihm nichts werden würde.

2.2. Studium und Beruf

[...]


1 Su mmerhill: pro und contra, 1971, S. 7
2 A.S. Neill, 1969, S. 96


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