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Lesson Plan, 2002, 66 Pages
Author: Nicole Laqué
Subject: Regional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy)
Details
Institution/College: University of Koblenz-Landau (Grundschulpädagogik)
Tags: Kartoffelprojekt, Sachunterricht, Grundschule, Projekte, Sachunterricht
Year: 2002
Pages: 66
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24210-3
File size: 324 KB
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Excerpt (computer-generated)
Kartoffelprojekt im Sachunterricht
der Grundschule
von Nicole Christmann
1 SACHANALYSE 4
2 METHODISCHE ANALYSE 6
3 DIDAKTISCHE ANALYSE 8
3.1 Begründung der Lernaufgabe 8
3.2 Bedeutsamkeit der Unterrichtinhalte für die Schüler 8
3.4 Stellung des Unterrichts im größeren Zusammenhang 11
4 VORRAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT 13
4.1 Innere Vorraussetzungen (Vorraussetzungen bei den Schülern) 13
4.2 Äußere Voraussetzungen 15
5 LERNZIELE 16
5.1 Grobziele 16
5.2 Feinziele 16
6 ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSMETHODIK 18
6.1 Einstiegsmöglichkeiten 18
6.2 Artikulation 20
6.3 Sozial-rund Aktionsformen 30
6.4 Medien 32
6.5 Unterrichtsprinzipien 33
7 GEPLANTER UNTERRICHTSVERLAUF 35
8 REFLEXION 64
Literaturverzeichnis
1 Sachanalyse
Allgemeines:
,,Die Kartoffel (Solanum tuberosum L.) gehört, wie die Tomate, Tollkirsche, Tabak u.a. zur Familie der Nachtschattengewächse." (Springer, S.17),, Der wissenschaftliche Name Solanum für Nachtschatten stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Trost oder Beruhigung. Alle Nachtschattengewächse enthalten in unterschiedlicher Menge das Gift Solanin oder Atropin, das bei uns zu Schweißausbrüchen, Durchfall und Krämpfen, ja sogar zum Tod durch Atemlähmung führen kann."( Fischer-Nagel, S.14) Bei der Kartoffel sind, die grünen Beeren (Kartoffeläpfel) und die vom Sonnenlicht getroffenen ergrünten Knollen, die giftigen Teile.
Die Kartoffel ist ein besonders wertvolles Grundnahrungsmittel, da sie alle Bestandteile enthält, die wir für unsere Ernährung brauchen. Sie enthält unter anderem hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Stärke, Mineralien und Spurenelemente. ,,Schon zwei Kartoffeln enthalten so viele Vitamine, wie ein Erwachsener pro Tag braucht" ( Fischer-Nagel, S.22)
Geschichte:
Die Geschichte der Kartoffel beginnt nicht, wie oft erwartet, in Europa, sondern in Peru, dem Land der Inkas. Dort wachsen viele verschiedene Wildkartoffelarten. Als vor etwa 500 Jahren spanische Eroberer in das Land kamen, lernten sie diese fremdartige Frucht kennen und brachten sie nach Europa. Von Spanien aus kam die neu entdeckte Knolle ca. Ende des 16. Jahrhunderts nach Deutschland. Sie wurde damals wegen ihrer schönen Blüten hauptsächlich als Zierpflanze in den Gärten der Adligen angebaut. ,,Es waren die Reichen, die Könige und Kaiser, die den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel zuerst erkannten und viel Mühe darauf verwendeten, die oft hungernde Bevölkerung vom Nutzen der Pflanze zu überzeugen." (Fischer-Nagel, S.11) Für die Menschen war diese Knolle fremd und eigenartig. Sie merkten schnell, dass die Kartoffel im rohen Zustand ungenießbar war und konnten sich so nicht mit ihr anfreunden. Erst König Friedrich II, auch bekannt als der, Alte Fritz", gelang es mit einer List die Bauern für die Kartoffel zu interessieren: Er ließ Kartoffelfelder zum Schein streng bewachen. Die neugierigen Bauern schlichen nachts auf die Felder und wollten wissen, was es dort wertvolles gäbe. Sie schlichen sich an den sich schlafend stellendenden Wachen vorbei, stahlen körbeweise die Knollen und pflanzten sie auf ihren eigenen Feldern an. Genau dies wollte der König erreichen. Die Menschen gewöhnten sich nun an das Nahrungsmittel und vor allem in Hungersnöten lernten sie den Wert der Kartoffel schätzen.
Wachstum und Vermehrung:
Das Wachstum der Kartoffel findet unter und über der Erde statt. Aus den kleinen Vertiefungen der Schale, den Augen, wachsen im Frühjahr kleine Triebe heraus. Aus einem Teil davon entwickeln sich oberirdisch Stängel und Blätter, auch Staude genannt, und aus dem anderen Teil werden unterirdisch die Wurzeln gebildet. Während des oberirdischen Wachstums verdicken sich unter der Erde die Ausläufer zu Knollen, den neuen Kartoffeln. Durch die festen Schalen, welche die Knollen umgeben, werden sie vor Austrocknung geschützt. Im Sommer blüht die Pflanze mit rosa oder weißen Blüten. Daraus entwickeln sich dann die grünen, giftigen Beeren, die viele Samen enthalten.
Feinde der Kartoffel:
Als besondere Bedrohung der Kartoffelpflanze ist der gelb-schwarz gestreifte Kartoffelkäfer zu nennen. ,,Sowohl Larven als auch erwachsene Käfer richten großen Schaden an. ( Fischer-Nagel, S.20) Ein Kartoffelkäferweibchen legt mehr als 2500 orangerote Eier in Gruppen an die Unterseite der Blätter aus denen sich gefräßige Larven entwickeln. Die Larven sind rötlich mit je einer Reihe schwarzer Punkte an den Seiten. Die Larven und Käfer fressen zuerst Löcher in die Blätter, dann den Rest von den Blättern und schließlich die Stängel. ,,Ohne Blätter kann die Pflanze keine lebenswichtige Stärke mehr bilden. Die Folge sind verkümmerte, kleine oder gar keine Kartoffelknollen."(Fischer-Nagel)
2 Methodische Analyse
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