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Quelleninterpretation zum Thema: Der Kommissarbefehl

Scholary Paper (Seminar), 2001, 15 Pages
Author: Christian Zarend
Subject: History - National Socialism, World War II

Details

Event: Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaften
Institution/College: University of Rostock (Historisches Institut)
Tags: Quelleninterpretation, Thema, Kommissarbefehl, Einführung, Studium, Geschichtswissenschaften
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 15
Grade: 2.0
Language: German
Archive No.: V20430
ISBN (E-book): 978-3-638-24304-9
ISBN (Book): 978-3-638-78859-5
File size: 713 KB
Notes :
Quelleninterpretation


Abstract

Bei der ausgewählten Quelle handelt es sich um Hitlers „Kommissarbefehl“, welcher in überarbeiteter Form am 6.Juni 1941 durch Generalmajor Warlimont an das Oberkommando des Heeres(OKH) und das Oberkommando der Luftwaffe(OKL) zur Weiterleitung an die Truppe übersandt wurde. „Dem Charakter des Befehls entsprechend war eine ungewöhnliche Geheimhaltung verfügt worden: schriftliche Exemplare durften nur bis zu den Armeen gelangen, unterhalb dieser Ebene war er nur mündlich zu verbreiten.“ Durch diesen Befehl war die Einbeziehung der Wehrmacht in die NS-Ausrottungspolitik unwiderruflich vollzogen. Dieser Befehl wurde weitergegeben und er wurde auch befolgt. Die Quelle liegt in gedruckter Form vor. (Auszug)


Excerpt (computer-generated)

Quelleninterpretation zum Thema:
Der „Kommisarbefehl“

 


von: Christian Zarend

Inhaltsverzeichnis

1. Quellenkritik 2

1.1. Quellenbeschreibung 2
1.2. Innere Kritik 2

1.2.1. Sprachliche Aufschlüsselung 2
1.2.2. Sachliche Aufschlüsselung 3

2. Quelleninterpretation 4

2.1. Inhaltsangabe 4
2.2. Einordnung in den historischen Kontext 4

2.2.1. Kriegssituation Anfang Juni 1941 4
2.2.2. Kriegsziel und Ideologie der Nazis 5
2.2.3. Zustandekommen des Kommissarbefehls 6
2.2.4. Ausführung des Befehls 8

3. Ergebnis und Ausblick 10

4. Quellen und Literatur 11

5. Anhang: 

-Die Quelle 13
-Skizze der an der Ausarbeitung der „verbrecherischen Befehle“beteiligten Stellen 14

 


 

 


1.Quellenkritik

1.1. Quellenbeschreibung

Bei der ausgewählten Quelle handelt es sich um Hitlers „Kommissarbefehl“, welcher in überarbeiteter Form am 6.Juni 1941 durch Generalmajor Warlimont1an das Oberkommando des Heeres(OKH) und das Oberkommando der Luftwaffe(OKL) zur Weiterleitung an die Truppe übersandt wurde. „Dem Charakter des Befehls entsprechend war eine ungewöhnliche Geheimhaltung verfügt worden: schriftliche Exemplare durften nur bis zu den Armeen gelangen, unterhalb dieser Ebene war er nur mündlich zu verbreiten.“2 Durch diesen Befehl war die Einbeziehung der Wehrmacht in die NS-Ausrottungspolitik unwiderruflich vollzogen. Dieser Befehl wurde weitergegeben und er wurde auch befolgt. Die Quelle liegt in gedruckter Form vor.3(Auszug)

1.2. Innere Kritik

1.2.1. Sprachliche Aufschlüsselung

-„Bolschewismus“

Der Begriff Bolschewismus leitet sich aus dem russischen Wort Bolschewik, also “Mehrheitler“, ab. Die „ Bolscheweki“ waren die Mitglieder der von Lenin geführ- ten revolutionären Fraktion in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands bis 1917.Der Bolschewismus beinhaltet die Theorie und Taktik des revolutionären marxistischen Flügels der russischen Arbeiterbewegung mit dem Ziel, die Diktatur des Proletariats zu verwirklichen. Der Begriff Bolschewismus wird auch oft abwertend für Sozialismus bzw. Kommunismus verwendet.4

-„ Erledigen“

Das Wort ist ein typisches Beispiel für die „ Sprache des Dritten Reiches“ im nationalsozialistischen Deutschland .Es steht verharmlosend für töten bzw. morden Und macht deutlich wie menschenverachtend und zynisch dieses Regime war.5

1.2.2. Sachliche Aufschlüsselung

[...]


1 Streit, Christian: Keine Kameraden ,Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945.Bonn 1997,S.48.
2 Ebenda , S.49.
3 Salewski, Michael und Lippert, Stefan(Hrsg.):Deutsche Quellen zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges .Darmstadt 1998,S.190.
4 Dose, Maria u.a. : Duden Fremdwörterbuch , Bd. 5. Mannheim ,Leipzig ,Wien , Zürich 1990 , S.120.
5 Vgl. Klemperer, Victor: LTI, Notizbuch eines Philologen. 18. Auflage, Leipzig 1999.


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