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Scholarly Research Paper, 2001, 30 Pages
Author: Sascha Arnold
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Institution/College: University of Cooperative Education Mannheim (FB Wirtschaft)
Tags: Kundenbindung, Kundenzufriedenheit
Year: 2001
Pages: 30
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 28 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-11259-8
ISBN (Book): 978-3-638-63765-7
File size: 333 KB
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Abstract
Ziel der Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu untersuchen. Dabei zeigt sich, dass auf der Grundlage der Verhaltenstheorie ein positiver Zusammenhang besteht. Die Zufriedenheit ist Grundvoraussetzung für die Bindung eines Kunden an ein Unternehmen. Ferner gibt es jedoch noch weitere wichtige Faktoren, die diesen positiven Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung verstärken oder verringern. Will ein Unternehmen seine Kunden an sich binden, so muss es neben der Zufriedenheit auch diese dargestellten Faktoren berücksichtigen. Dabei bedarf es einer systematischen Analyse dieser Faktoren. Auf dieser Grundlage muss eine eindeutige Strategie in Form eines Kundenmanagements formuliert und umgesetzt werden. Dieses Kundenbindungsmanagement muss sich aus für das Unternehmen geeigneten Instrumenten zusammensetzen. Wichtig dabei ist die Kombination dieser Instrumente. Diese muss in sich stimmig sein und auf die potentiell treuen Kunden ausgerichtet werden. Nur wenn dies der Fall ist, kann es zu den aufgezeigten Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg kommen.
Excerpt (computer-generated)
Berufsakademie Mannheim
-Staatliche Studienakademie-
Ausbildungsbereich Wirtschaft
Fachrichtung Industrie
Studienarbeit im Fach Marketing
Determinanten
der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
Vorgelegt von:
Sascha Arnold
Studienjahrgang WIN99C
Abgabetermin: 19.11.2001
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... III
1 Einleitung ... 1
1.1 Problemstellung ... 1
1.2 Gang der Arbeit ... 1
2 Kundenzufriedenheit ... 2
2.1 Das C/D-Paradigma ... 2
2.2 Ursachen und deren Wirkung auf die Zufriedenheit ... 3
3 Zusammenhänge zwischen Kundenzufriedenheit und -bindung ... 5
3.1 Reaktionen von (un)zufriedenen Kunden ... 5
3.2 Kundenbindung ... 7
3.3 Der Weg vom zufriedenen zum gebundenen Kunden ... 9
3.3.1 Verhaltenstheoretische Grundlagen ... 9
3.3.1.1 Theorie der kognitiven Dissonanz ... 9
3.3.1.2 Lerntheorie ... 10
3.3.1.3 Risikotheorie ... 10
3.3.2 Wichtige Einflussgrößen auf die Wechselbarriere ... 11
3.3.2.1 Kundeneigenschaften ... 11
3.3.2.2 Produkteigenschaften ... 12
3.3.2.3 Wettbewerbsbedingungen ... 13
3.3.3 Zusammenfassung ... 14
4 Instrumente zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit/-bindung ... 16
4.1 Ansatzpunkte ... 16
4.2 Produktpolitik ... 17
4.3 Preispolitik ... 18
4.4 Kommunikationspolitik ... 19
4.5 Distributionspolitik ... 20
5 Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg ... 206 Schlussbetrachtung ... 23
Literaturverzeichnis ... IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das C/D-Paradigma ... 2
Abbildung 2: Reaktionen von (un)zufriedenen Kunden ... 5
Abbildung 3: Verhaltensabsichten von überzeugten Kunden ... 8
Abbildung 4: Mögliche Zusammenhänge zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung ... 15
Abbildung 5: Auswirkungen langjähriger Kundenbeziehungen ... 22
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass die Kosten für die Gewinnung von neuen Kunden wesentlich höher sind, als die Kosten, um einen Kunden an ein Unternehmen zu binden.1 Diese Erkenntnis hat sich in der Unternehmenspraxis durchgesetzt. Dabei hat sich eine weit verbreitete Marktsättigung und die damit verbundene Schwierigkeit der Neukundengewinnung verstärkend ausgewirkt. Das Ziel Kundenzufriedenheit wurde zu einem zentralen Punkt im Marketing oder wie bei der Firma Xerox sogar oberstes Unternehmensziel.2
Viele Unternehmen gehen jedoch immer noch davon aus, dass es ausreicht, seine Kunden zufriedenen zu stellen. Für sie sind zufriedene auch gebundene Kunden. Dies ist jedoch kein Automatismus. Auch unter zufriedenen Kunden gibt es eine verbreitete Anzahl von Markenwechslern.3 Dies zeigt, dass positive Ergebnisse und Verbesserungen in Kundenzufriedenheitsmessungen nicht ausreichen, um Kunden dauerhaft an ein Unternehmen zu binden. Dies mussten beispielhaft Banken in letzter Zeit erfahren, deren zufriedene Kunden wegen geringfügig besseren Konditionen zur Konkurrenz abwanderten.4 Dadurch entsteht die Notwendigkeit, neben der Zufriedenheit noch andere Faktoren zu identifizieren, die zu einer Bindung des Kunden führen.
1.2 Gang der Arbeit
Im Rahmen dieser Arbeit wird versucht die Zusammenhänge zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung aufzuzeigen. Dazu wird zunächst näher auf die Kundenbindung eingegangen. Danach wird verdeutlicht, wie es zu einer Bindung des Kunden an ein Unternehmen kommt und welche zusätzlichen Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Anschließend werden Instrumente zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung aufgezeigt, bevor abschließend deren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg dargestellt werden. Auf die Beschreibung der einzelnen Messinstrumente der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung wird auf Grund des vorgegebenen Umfangs verzichtet.
2 Kundenzufriedenheit
2.1 Das C/D-Paradigma
In der Literatur gibt es verschiedene Modelle, um Kundenzufriedenheit zu erklären.5 Die häufigste Verwendung findet dabei das Confirmation/Disconfirmation-Paradigma.6 Diesem Modell liegt ein subjektiver Vergleichsprozess des Kunden zu Grunde. Dabei vergleicht der Kunde seine Erwartungen (Soll-Leistung) mit seinen Erfahrungen (Ist- Leistung), die er während der Produktnutzung sammelt.
Entsprechen die Erfahrungen den Erwartungen (=Confirmation) oder werden die Erwartungen übertroffen (=positive Disconfirmation), so stellt sich beim Kunden Zufriedenheit ein. Sind die Erwartungen größer als die Erfahrungen während der Produktnutzung (=negative Disconfirmation), so entsteht beim Kunden Unzufriedenheit.7
Abbildung 1 verdeutlicht dieses Prinzip.
[...]
Abbildung 1: Das C/D-Paradigma
Quelle: Giering (2000), S. 8
[...]
1 Vgl. Scharnbacher/Kiefer (1998), S. 15
2 Vgl. Grunwald (1999), S. 145
3 Vgl. Gierl (1993), S. 92
4 Vgl. Homburg/ Werner (1998), S. 17
5 Vgl. Rudolf/Homburg (1998), S. 36
6 Vgl. Hermann/Johnson (1999), S. 582; Scharnbacher/Kiefer (1998), S. 6 ff
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