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Die neue Funktion von Gefühlen und Emotionen in der Betriebswirtschaftswelt

Termpaper, 2003, 29 Pages
Authors: Irene Prokop, Christine Habermann
Subject: Economics / Business, Miscellaneous

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 29
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V20510
ISBN (E-book): 978-3-638-24367-4
ISBN (Book): 978-3-640-24402-7
File size: 337 KB

Abstract

Noch vor 10 -15 Jahren war es fast noch ein "Tabuthema" über unsere Gefühle und Emotionen in der Betriebswirtschaftswelt zu sprechen. Fragestellung: Gehen wir wirklich jener Generation entgegen, in der wir wissen, welche Gefühle wir am Arbeitsplatz haben dürfen und dass wir diese auch leben dürfen? Methode: Mittels einer Inhaltsanalyse gelingt es in dem Werk, die neue Funktion von Gefühlen und Emotionen in der Betriebswirtschaftswelt, zu diskutieren. Ziel des Buches: Populärwissenschaftlich betrachtet wissen wir am wenigsten über unsere verschiedenen Gefühle und Emotionen in der Betriebswirtschaft Bescheid. Mit dem Lesen des Buches soll es gelingen, so viel an Wissen über unsere Gefühle zu wissen, oder zu kennen, um uns wirklich richtig für Arbeitsprozesse entscheiden zu können. "Awareness" (Bewußtheit) soll nicht nur ein Schlagwort bleiben. Je mehr an Informationen wir über unsere Gefühle haben, desto leichter treffen wir die richtige Entscheidung für unser Privat - und Berufsleben.


Excerpt (computer-generated)

Die neue Funktion von Gefühlen und
Emotionen in der Betriebswirtschaftswelt



Mag. Irene Prokop

0.Einleitung S.3

1.Emotions- und Kognitionsforschung - Eine historisch wichtiger Vergleich zweier wissenschaftlicher Disziplinen S.4

2. Die wirtschaftliche und die politische Bedeutung emotionaler Intelligenzförderung in der Aus- und Weiterbildung von künftigen Entscheidenden in der Wirtschaft S.7

3. Wie definiert sich EQ? S.7

3.1 Wie definiert sich "emotionale Intelligenz/EI"? S.8
3.2 Genese "emotionaler Intelligenz/EI"? S.15
3.3 Wie entstand und entwickelte sich die Forschung zur emotionalen Intelligenz? S.18

Literaturverzeichnis S.24








0. Einleitung:

In dieser Arbeit wird von Interesse sein, zu diskutieren, wie man das Verständnis für die emotionale Intelligenz weiter vertiefen kann als bisher. Und auch, wie man in der speziellen BWL die Rolle der Emotionen einschließlich ihrer Intelligenz dazu besser verstehen kann. Die kurze Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Trends in der Gefühlsforschung aufzuzeigen. Es soll keine Abhandlung entstehen. Ankowitsch, Christian beschreibt in seinem Buch "Zukunft der Generation Emotion - Gefühle und wie sie uns steuern(TBV: Berlin, 2003) sehr eindrucksvoll, wie Gefühle unser Handeln steuern. Er spricht dabei schon von einer Generation Emotion. Ankowitsch rezitiert in seinem Buch "Generaton Emotion-..." Damasio, Antonio R., der folgendes meinte: ` Ich fühle, also denke ich." (S. 27, Ankowitsch - Generation Emotion) Jane Pickard (p.50, people managment, 2nd April, 1998, Feature emotional intelligence, Sentimental Value, Jonathan Wolstenhome) believes, that the time will soon come when investors appreciate the importance of a company´s culture and relationships to such an extent that they demand to see data to demosntrate their quality. Referring to the combination of emotions, feelings, beliefs and values that are held araound an organisation as "emotional capital". He says, that their value lies in their power to maximise what an organisation knows: it´s intellectual capital.

Hans Haumer prägt einen wichtigen Satz in seinem Buch "Emotionales Kapital": Wir entscheiden nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen. Die vielen kleinen und großen Anlässe in unserem Leben, die uns dazu führen, Entscheidungen zu treffen, oder auch zu unterlassen, sehen wir durch eine ganz individuelle Brille. Wir entscheiden emotional und begründen rational" (1998, S.13, Emotionales Kapital) Dieser Satz Haumer ´s begleitet uns die ganze Arbeit über: Es ist nicht immer der Kopf, den wir in der Personalauswahl einsetzen, und/oder die Sachlogik, sondern es ist das "Bauchentscheiden", weshalb wir uns oft doch anders entscheiden wie der Kopf. Im Kapitel intuitive Intelligenz wird noch ausführlich darüber gesprochen.

Haumer spricht von Kapital, einem ökonomisch ausgerichteten Begriff, der in Verbindung mit einem sensitiv psychologischen Begriff der Emotion gebracht wird. Die Logik des Herzens hat gegenüber der Logik der Vernunft Priorität. Der Mensch kommt mit einem ererbten Potential an emotionalem Vermögen zur Welt. Wer über ein hohes emotionales Kapital verfügt, der besitzt ein hohes Maß an positiver Lebensenergie. Die Sinngebung ist da und die Menschenliebe ist gesteigert. Der Mensch muss sich auch sozial in seinen Gefühlen beweisen, aus dem emotionalen Kapital bildet sich das soziale Kapital. Die Arbeit soll auf eine bestimmte Art und Weise darauf abzielen, zu zeigen, dass es verschiedene Mechanismen gibt, in der Welt der Personalauswahl emotionale Intelligenz zu nützen. Die Art, sich für eine emotionale und/oder rationale Art der Entscheidung zu entscheiden, ist dabei von Interesse: Die herkömmlich bis in die 70 er Jahre übliche war es, die Ratio, demnach also die Vernunft als zentral wichtigste Entscheidungsgrundlage zu sehen. Heute, im Jahr 2003 ist man klüger wie früher: Man anerkennt beides und erforscht auch beides in ihrer Ganzheit und zusammen als Begriff "Mind": Verstand, Vernunft, oder auch das Gefühl gehören als eine Gesamtheit gesehen: Die Ratio und die Emotion werden heute nicht mehr getrennt, sondern als Einheit gesehen. Heute spricht Haumer auch von einem "global civil mind", public emotions zeigen uns die gute und auch die schlechte Macht der Masse. (S.15, Haumer, 1998)Die Erforschung der emotionalen Intelligenz lässt die beiden integrierten Formen zusammenführen.

Die Rolle der Emotionen allgemein:

Jeder von uns kennt sie, die Grundemotionen: Liebe, Haß, Angst, Zorn und Freude kennen wir aus unserem Alltag. In fast jedem Bereich des Lebens werden wir konfrontiert mit den Themen der emotionalen Intelligenz: In der Kindheit unserer nächsten Generationen soll dieses Thema behandelt werden, in der Ehe, im Berufsalltag, ja sogar auch in der Freizeit, z.B. in den Wiener Kinosälen spricht man von ihnen: Den Gefühlen und deren Umgang mit ihnen. Zwar ist uns nicht immer alles bewusst, wie wir auf andere zugehen, ob wir dabei emotional hoch entwickelt interagieren, also demnach auch emotional gebildet sind, oder nicht. Doch verbessert sich die emotionale Erkenntniswelt von Managern zunehmends. Angesichts der "medialen" und der "wissenschaftlichen" Präsenz dieses Thema´s ist es also nicht verwundernswert, dass sich die Arbeit auch mit modernen Themen beschäftigt. Viele Institutionen kommen dieser Nachfrage am Markt nach und versuchen, ihr gerecht zu werden: Es werden Seminare angeboten, Kongresse finden statt und eine Unzahl von gar nicht überblickbaren Angeboten findet statt. Wenn solange über das emotionale Kapital an dieser Stelle geredet wurde, ist es auch wichtig, über die Human Ressources an sich zu reden.

1. Emotions- und Kognitionsforschung - Eine historisch wichtiger Vergleich zweier wissenschaftlicher Disziplinen:

[...]


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