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Scholary Paper (Seminar), 2003, 11 Pages
Author: Stephan Hintze
Subject: Sport - Sport Sociology
Details
Institution/College: University of Potsdam (Sportwissenschaft)
Tags: Geschlechtertypische, Sozialisation, Seminar, Sportsoziologie, Sportengagment, Heranwachsenden
Year: 2003
Pages: 11
Grade: gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24459-6
File size: 205 KB
Eine Überblicksdarstellung über die unterschiedliche Sozialisation der Geschlechter in Bezug auf den Sport!
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Excerpt (computer-generated)
Geschlechtsspezifische Sozialisation
Stephan Hintze
Inhaltsverzeichnis
1. geschlechterspezifische Sozialisation
1.1 Vorbemerkung
2. Unterschiede in der Sport- und Bewegungssozialisation
2.1 Bewegungsentwicklung
2.2 Bedeutung von Schönheit und Körper
2.3 Gruppenbildung und soziale Interaktion
3. Ursachen und Hintergründe der geschlechtertypischen Sozialisation
3.1 Ursachen und Beispiele
3.2 Geschlechtsspezifische Benachteiligung von Mädchen im Schulsport
4. Auswirkungen der geschlechterspezifischen Sozialisation auf die Sportarten
5. Konsequenzen für die Förderung des Mädchensports
6. Literaturverzeichnis
1. geschlechtsspezifische Sozialisation
1.1 Vorbemerkungen
Die Individuelle Entwicklung von Kindern wird in einem sehr hohen Maße durch die Zugehörigkeit zu einer Geschlechterkategorie bestimmt. Diese individuelle Entwicklung erfolgt nicht nur aufgrund von biologischen Unterschieden, sondern auch in sehr stark durch die sozialen Zuschreibungsmuster wie Rollenerwartungen und Stereotypen. Das bildet auch die Grundlage der sich dafür, das sich Sportkarrieren von Frauen und Männern unterscheiden. Welches Ausmaß die Beeinflussung dieser Rollenmuster und Stereotypen einnimmt, soll in dieser Arbeit gekennzeichnet werden.
2. Unterschiede in der Sport- und Bewegungssozialisation
Da es verschiedene Unterschiede in der Sport- und Bewegungssozialisation von Jungen und Mädchen gibt, sollen nun drei davon näher beleuchtet werden.
2.1 Bewegungsentwicklung
Niemand kann bestreiten, dass die Bewegungsentwicklung schon aus Sicht der Biologie geschlechtertypisch differenziert verläuft. Jedoch ist das nicht der alleinige Grund für unterschiedliche Sportkarrieren bei Frauen und Männern. Nach Alfermann bedeutet das, dass " … Stereotype und normative Erwartungen an männliche und weibliche Personen gerichtet werden, die über die biologischen Geschlechterunterschiede hinaus gehen" (1995, S.3). Das heißt allerdings nicht, dass es eine beabsichtigte geschlechtertypische Erziehung der Kinder durch die Eltern stattfindet. Der Normalfall geht man von einer unbeabsichtigten Geschlechtertypisierung aus. Baur (1989) schreibt dazu, dass ein geschlechtstypisches Körpermanagement durch die Eltern-Kind-Interaktion angeregt und bekräftigt wird. Geschlechtstypische Verhaltensweisen werden eher behindert.
2.2 Bedeutung von Schönheit und Körper
[...]
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