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Termpaper, 2002, 18 Pages
Author: Karin Aldinger
Subject: Communications - Media History
Details
Institution/College: University of Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Tags: Zeitschriften, Jahrhundert, Moralischen, Wochenschriften, Medium, Aufklärung, Einführung, Pressegeschichte
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24651-4
File size: 156 KB
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Excerpt (computer-generated)
Zeitschriften im 17. und 18. Jahrhundert - Die Moralischen
Wochenschriften als Medium der Aufklärung
von Karin Aldinger
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Zeitschriften 4
2.1 Die ersten Zeitschriften 4
2.2 Inhalt und Verbreitung 7
3 Moralische Wochenschriften 8
3.1. Entwicklung der moralischen Wochenschriften 8
3.2. Abgrenzung zu anderen Zeitschriftentypen 9
3.3. Äußeres Erscheinungsbild 11
3.4. Verfasser von moralischen Wochenschriften 12
3.5. Marktlage 13
3.6. Das Publikum 15
3.7. Die Weltanschauung 16
3.8. Bild von der Gesellschaft 18
3.9. Der Umgang mit der Literatur 21
3.10. Frauen und Literatur 22
4 Zusammenfassung 24
5 Literaturliste 25
1. Einleitung
Im ausgehenden 17. und am Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Zeitschriften zur Signatur des aufklärerischen Zeitalters. In dem vielzitierten Aufsatz von 1784 stellt Kant die Frage, was Aufklärung sei: “Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.1 Das Individuum sollte die Freiheit haben, „von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlich Gebrauch zu machen“; und allein der „öffentliche Gebrauch“ der „Vernunft“ könne „ Aufklärung unter den Menschen zustande bringen“. 2 Als geistige Bewegung spielte sich die Aufklärung aber nicht nur in den Köpfen der Menschen ab, sondern brachte sehr viele soziale Veränderungen mit sich. Die Frühaufklärung wird aus geistesgeschichtlicher Sicht in den Zeitraum von 1720 angesetzt. Betrachtet man hingegen die Aufklärung aus sozialgeschichtlicher Sicht, beginnt der Prozess der Aufklärung schon im 17. Jh. (ca. 1670). Es entstand eine neue Kulturtragende Schicht, die des im 19. Jahrhundert auch zu politischer Macht kommenden Bildungsbürgertums. Diese Schicht erlangte durch Handel, Bankgewerbe und durch das aufkommende Industriewesen, zu Reichtum und so zu sozialem Prestige. Das Bürgertum war wesentlich an der Verbreitung und Entstehung von Medien beteiligt. Teils waren es Bürger die selbst publizistisch tätig wurden, teils waren es die Zielgruppen für diese sich neu entwickelnden Medien gewesen. 3 Zu diesen sich neu entwickelnden Medien zählten vor allem die Zeitschriften. Zeitschriften waren ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens, denn in ihr hatten die verschiedenen geistigen, kulturellen und politischen Strömungen der Zeit ein Diskussionsforum gefunden. Noch heute bezeichnet man das 18. Jahrhundert als das „Jahrhundert der Zeitschriften“. Vor allem aber die Moralischen Wochenschriften hatten einen bedeutenden Einfluss auf bürgerlichen Werte und Moral und trugen einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung bei. In der vorliegenden Arbeit habe ich den Schwerpunkt auf die Moralischen Wochenschriften gelegt. Die bekannte Dissertationsschrift4 Wolfgang Martens diente mir dabei als Literaturgrundlage.
2. Zeitschriften
2.1. Die ersten Zeitschriften
[...]
1 Kant, Immanuel, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? in: Weischedel, Wilhelm, Werke in zwölf Bänden. Frankfurt am Main, 1977, Bd. 11, S. 59.
2 Ebd.
3 Ruppert, Wolfgang, Bürgerlicher Wandel. Die Geburt der modernen Gesellschaft im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1983 S. 31 – 56.
4 Martens, W., Die Botschaft der Tugend. Die Aufklärung im Spiegel der deutschen moralischen Wochenschriften, Stuttgart 1968.
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