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Kinderarmut in Deutschland - Wie kommt es zu diesem Problem und was will die Politik dagegen tun?

Termpaper, 2004, 19 Pages
Author: Maite Kachellek
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 19
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V20987
ISBN (E-book): 978-3-638-24714-6

File size: 174 KB


Excerpt (computer-generated)

"Kinderarmut in Deutschland
Wie kommt es zu diesem Problem
und was will die Politik dagegen tun?"


von: Maite Mara Kachellek

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Die Auslegungs- / Definitionsproblematik des Begriffs "Armut"

2.1. Absolute Armut
2.2. Relative Armut

3. "Bekämpfte und verdeckte Armut"

4. Spezifische Risikogruppen für Armut

5. Faktoren bzw. ursächliche Faktoren, die zur Festigung von Armut beitragen

6. Wie will die Bundesregierung mit Hilfe der Agenda 2010 diesen Problemen entgegenwirken?

7. Meinungen von verschiedenen Parteien bzw. deren Untergruppierungen

7.1. Die Junge Union Niedersachsen zum Thema Kinderarmut in Deutschland
7.2. Die Frauen Union zum Thema Reformierung der Kinderbetreuung
7.3. Die PDS zum Thema Gesundheitsreform und ihre Auswirkungen








1. Einleitung

Beschäftigt man sich mit dem Thema Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland, so wird deutlich, dass es sich dabei längst um keine Einzelerscheinung mehr handelt. Tatsächlich sieht es so aus, dass gerade Kinder in unserer Gesellschaft, aus unterschiedlichen Beweggründen, in Armut leben, womit nicht nur materielle Einschränkungen gemeint sind. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen welche ursächlichen Faktoren es für Armut gibt, welche Gruppen besonders armutsgefährdet sind und wie die Bundesregierung mit Hilfe der Agenda 2010 dem entgegen wirken will. Ausserdem habe ich nach Meinungen verschiedener Parteien, bzw. deren Untergruppierungen, zu diesem Thema gesucht und teilweise gefunden. Zu diesem Zweck habe ich viel im Internet recherchiert und mich mit folgender Literatur auseinander gesetzt: der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2001), der Düsseldorfer Armutsbericht (1998) und der Sozialbericht der AWO "Gute Kindheit - schlechte Kindheit" (2000), sowie die im Internet zu findende Version der Agenda 2010 und die Stellungnahmen verschiedener Parteien im selben Medium.

2. Die Auslegungs- / Definitionsproblematik des Begriffs "Armut"

Es existiert kein allgemein anerkannter Armutsbegriff. Unterschiedliche Menschen und Institutionen definieren "Armut" auf verschiedene Weise. "Wo Armut beginnt, wird entweder durch eine gesellschaftliche oder wissenschaftliche Konvention oder durch eine politische Entscheidung festgelegt. Jeder einzelne Bürger kann jedoch aufgrund seiner eigenen, religiös oder philosophisch begründete Werteüberzeugung zu einer hiervon abweichenden Werteüberzeugung kommen. (Müller, u.a. 1997, 31).

2.1. Absolute Armut

Mit dem Begriff "absolute Armut" ist ein Leben unter dem physischen Existenzminimum gemeint, wie es in der Bundesrepublik Deutschland praktisch nicht vorzufinden ist. Ein dauerhaftes Überleben ist nicht möglich, da Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Obdach- und Gesundheitspflege nicht zu befriedigen sind. Dieses Ausmaß an Armut wird auch als "extreme Armut" bezeichnet. (vgl. Mansel, u.a. 1998, 277)

2.2. Relative Armut

[...]


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