Neoliberalismus in USA und Großbritannien: Ideen, Umsetzung und Folgen

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Details
Autor: Sven Sieloff
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre
Veranstaltung: Seminar Wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme
Institution/Hochschule: Universität Lüneburg (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Jahr: 2003
Seiten: 17
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 209 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-24762-7
Textauszug (computergeneriert)
Neoliberalismus in USA und Großbritannien:
Ideen, Umsetzung und Folgen
von: Sven Sieloff
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Die Entstehung neoliberaler Theorie 2
2.1 Die Rolle des Staates 4
2.2 Wohlfahrts- und Sozialstaat im Neoliberalismus 5
2.3 Kennzeichen neoliberaler Politik 5
3. Die Entstehung neoliberaler Ideen in Großbritannien 6
3.1 Umsetzung des Neoliberalismus in Großbritannien 8
3.2 Folgen und Kritik des Neoliberalismus in Großbritannien 9
4. Neoliberalismus in den USA 10
4.1 Reagans Umsetzung des Neoliberalismus 13
4.2 Bilanz des Neoliberalismus in den USA 14
5. Schlussbetrachtung 15
6. Literaturverzeichnis A
1. Einleitung
Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Entstehung der neoliberalen Theorie zu skizzieren und die Ideen herauszuarbeiten, welche hinter dem Neoliberalismus stehen. Des Weiteren soll auch die politische Umsetzung in den USA und Großbritannien erörtert, sowie ein Überblick über Wirtschaftspolitik der beiden Länder verschafft werden. Abschließend erfolgt eine Schlussbetrachtung auf das Geschehen sowie eine Aussage bezüglich der Zukunft des Neoliberalismus.
2. Die Entstehung neoliberaler Theorie
Der Neoliberalismus stellt eine ökonomische Theorie dar, die die Reduzierung des Staates im ökonomischen Bereich zu ihrer höchsten Maxime erhoben hat. Der Begriff Neoliberalismus wurde ursprünglich von einer Gruppe von Ökonomen auf einer Konferenz in Genf im Jahre 1939 geprägt (W. Röpke, W. Eucken, F.A. von Hayek u.a.). Als wirtschaftspolitische Konzeption, die den Rahmen des Wettbewerbs betont („Ordo-Liberalismus“), zählt der Neoliberalismus in der ursprünglichen Form auch zu den Grundkonzepten der sozialen Marktwirtschaft.1 Besonderes Gewicht legte Hayek, einer der bekanntesten neoliberalen Ökonomen, auf den Markt, der sich selbst entwickeln sollte, ohne staatlichem Zutun. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann der Neoliberalismus durch die Arbeiten der Chicago-Schule, die seit 1974 eine große Zahl an Nobelpreisträgern hervorbrachte, immer mehr an Einfluss. Hayek, der dieser Schule wie auch dem damaligen Studenten Milton Friedman angehörte, strebte einer Abkehr des Keynesianismus sowie der Verfolgung einer monetaristischen Geldpolitik an. Die Studenten dieser Schule errichteten ein riesiges Netzwerk von Stiftungen, Institutionen, Forschungszentren, Publikationsorganen, Wissenschaftlern und Schriftstellern, um ihre Ideen zu entwickeln und zu verbreiten. Als 1973 die Keynesianisten aufgrund des Ölpreisschocks an Einfluss verloren, gewann der Neoliberalismus durch die Administration von Thatcher und Reagan in den 80er Jahren an Einfluss.
2.1 Die Rolle des Staates
[...]
1 Brodbeck, Karl-Heinz, Neoliberalismus. In: Ethik LayReport 2/1999, S.5 – 9.
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