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Scholary Paper (Seminar), 2001, 21 Pages
Author: Johanna Quednau
Subject: German Studies - Genres
Details
Tags: Genre, Seifenoper, Serie
Year: 2001
Pages: 21
Grade: sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24835-8
File size: 176 KB
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Excerpt (computer-generated)
„Das Genre Seifenoper“
Johanna Quednau
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Serie
2.1. Definitionen der fiktiven Serie
2.2. Serientypen
2.2.1. Der Mehrteiler
2.2.2. Die Fortsetzungsgeschichte
2.2.3. Abgeschlossene Folgehandlung
2.2.4. Die Reihe
2.2.5. Die langlaufende Serie
2.2.5.1. Das „Day-Time-Serial“
2.2.5.2. Das “Prime-Time-Serial”
2.3. Serienproduktion
2.3.1. Serienproduktion in Deutschland
3. Das Genre „Soap“
3.1. Geschichte der „Soap“
3.2. Entwicklung von Seifenopern
3.2.1. „Die Familie Hesselbach“
3.2.2. Die „Lindenstrasse“
3.2.3. „Verbotene Liebe“
4. Untersuchung einer Seifenoper
4.1. Inhaltsangabe „Verbotene Liebe“, 08.-12. Oktober 2001
4.2. Spezifische Merkmale
4.2.1. Trailer
4.2.2. Das Erkennungszeichen
4.2.3. Mehrere Handlungsstränge
4.2.4. Inhalt und Personenkonfigurationen
4.2.5. Innenaufnahmen
4.2.6. Personeneinstellungen
4.2.7. Gestaltung
4.2.8. Kameraperspektive
4.2.9. Der Cliffhanger
5. Abschließende Betrachtung
1.Einleitung
In dieser Arbeit soll das Wesentliche des Genres „Seifenoper“ herausgearbeitet werden. Im ersten Teil wird dabei auf die Serie und ihre Serientypen eingegangen, um die Unterschiede zwischen Serien kenntlich zu machen. Des weiteren werden allgemeine Informationen zu Serien und Soapproduktionen gegeben. Im zweiten Teil werden Entwicklungen der Soapopera aufgeführt und im dritten Teil spezifische Merkmale einer Soap anhand einer Serie aufgelistet.
2. Die Serie
2.1. Definitionen der fiktiven Serie
Egon Netenjakob1 nennt zwei Grundformen und zwei Hauptmerkmale der Serie: a) die Grundform der Serie als fortlaufende Wiederholung, der immer wieder gleichen bei der Publikumsmehrheit beliebten Grundkonstellation. Getragen von einem Helden, der sich weder physisch noch psychisch verändert, in stereotypen Geschichten; b) die Grundform der Serie als Folge von Entwicklungen und Veränderungen der tragenden Personen, ihrer Konstellationen oder des tragenden Schauplatzes. Die Personenentwicklung ist differenziert und die Geschichte umspannt einen ausgedehnten Zeitraum; c) eine Serie muss eine gewisse Folgenhäufigkeit (mehr als 10 Folgen) haben, die sich prägend auf die Zuschauergewohnheiten auswirken kann. d) die Zuschauer müssen sich mit den Hauptpersonen identifizieren können. Des weiteren kann man verschiedene Serientypen bestimmen.
2.2. Serientypen
Oft wurden in der Forschung die Abgrenzungen zwischen Reihe, Mehrteiler und Serie und der einzelnen Genres innerhalb dieser Programmformen nicht beachtet. Die Begriffe wurden sogar gleichgesetzt oder verwechselt. Deshalb muss man zwischen den Grundformen des seriellen Erzählens unterscheiden.
2.2.1. Der Mehrteiler
[...]
1 In Netenjakob, Egon . Anatomie der Fernsehserie - Fernsehmacher untersuchen ihre Produktionsbedingungen, Mainz, 1976.
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