Herstellung von Stanz-, Biege- und Tiefziehteilen

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Details
Autoren: Denis Becker, Karsten Weller
Fach: Metallbautechnik / Metallverarbeitung
Veranstaltung: Seminar Fertigungsverfahren
Institution/Hochschule: Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Soest (Institut für Verbundstudien in NRW)
Jahr: 2003
Seiten: 33
Note: gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1133 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-24897-6
Textauszug (computergeneriert)
Herstellung von
Stanz-, Biege- und Tiefziehteilen
Von: Denis Becker und Karsten Weller
Inhalt
1. Einleitung 1
1.1. Die Blechverarbeitung im Allgemeinen 1
1.2. Grundlagen der Blechverarbeitung 1
2. Schneidverfahren / Trennen von Werkstoffen 2
2.1. Scherschneiden 2
2.1.1. Der offene Schnitt 4
2.1.2. Der geschlossene Schnitt 4
2.2. Keilschneiden 4
2.3. Spalten, Reißen, Brechen 4
3. Biegeumformverfahren 5
3.1. Grundlagen des Biegens 5
3.2. Biegen mit gradliniger Werkzeugbewegung 7
3.3. Biegen mit drehender Werkzeugbewegung 9
4. Zugdruckumformverfahren am Beispiel Tiefziehen 12
5. Hilfsmittel 15
5.1. Schmiermittel 15
5.2. Beschichtungen 17
6. Praktische Umsetzung 19
6.1. Allgemeiner Aufbau von Schneidwerkzeugen 19
6.2. Allgemeiner Aufbau von Biegewerkzeugen 20
6.3. Das Gesamtschneidverfahren 21
6.3.1. Werkzeuge 21
6.3.2. Geeignete Maschinen bzw. Pressen 22
6.4. Der Folgeschnitt 23
6.4.1. Das Folgeschneidwerkzeug 23
6.4.2. Geeignete Maschinen bzw. Pressen 24
6.5. Das Folgeverbundverfahren 25
6.5.1. Das Folgeverbundwerkzeug 25
6.5.2. Geeignete Maschinen bzw. Pressen 26
6.6. Das Transferverfahren 27
6.6.1. Das Transferwerkzeug 28
6.6.2. Geeignete Maschinen bzw. Pressen 28
7. Zusammenfassung und Ausblick 28
Literaturverzeichnis 30
1. Einleitung
Im Verlauf der Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten hat die Blechverarbeitung eine gewaltige Veränderung erfahren. War der Werkstoff Blech im Mittelalter, erzeugt und verarbeitet von Schmieden, ein eher grobes Arbeitsmittel, ist es heute als Präzisionswerkstoff nicht mehr wegzudenken. Von der Automobilindustrie mit relativ großen Blechteilen bis hin zur Feinstanztechnik hat das Blech in fast allen Bereichen unseres heutigen Lebens seinen Platz gefunden.
1.1. Die Blechverarbeitung im Allgemeinen
Unter Blechverarbeitung versteht man alle Arten der Weiterverarbeitung von gewalztem Metall. Gängige Metalle sind Stahl, Eisen, Kupfer, Aluminium, Messing und sogar Platin oder Gold. Unwichtig ist dabei, ob das Blech in Form einer Platte weiterverarbeitet wird oder vom Coil (Rolle mit aufgewickeltem Blech) kommt, wie es häufig in der Massenproduktion der Fall ist. Um einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Blechverarbeitung zu vermitteln, sollen hier einige Anwendungsbeispiele angeführt werden: Tiefziehen : Tee- Eier, Fingerhüte, Schüsseln Biegen : PC Gehäuse, Briefkästen Stanzen (schneiden) : Schlüssel, Lochblech Selbstverständlich sind Mischformen in der Blechverarbeitung die verbreitetste Art. Denkt man an das Beispiel des Teeeis, wird deutlich, dass hier gestanzt und tiefgezogen wird. Ebenso zeigt sich dies in der Automobilindustrie, wo allein bei der Karosserieherstellung geschnitten, gestanzt, tiefgezogen, umgeformt und geschweißt wird. Auch in der Elektro-, Elektronik-, Haushaltswaren- und selbst in der Lebensmittelindustrie wird Blech in immensen Mengen verarbeitet. Aufgrund der Vielschichtigkeit und Komplexität der Blechverarbeitung kann im Folgenden nur auf wenige Bereich detaillierter eingegangen werden. Dem Anspruch auf Vollständigkeit kann eine solche Abhandlung nicht gerecht werden.
1.2. Grundlagen der Blechverarbeitung
Der Prozess zur Herstellung eines Blechteils, durchläuft generell die folgenden Schritte:
1. Trennen des Blechs auf die optimale Ausgangsgröße (Blechtafel/Spaltband etc.)
2. Beschneiden auf die gewünschte Kontur in einem oder mehr Schritten
3. Ggf. Umformen (Biegen, Tiefziehen etc.)
4. Ggf. Fügen von mehreren Teilen (Schweißen, Nieten, Verpressen etc.)
2. Schneidverfahren / Trennen von Werkstoffen
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