Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Diploma Thesis, 2003, 120 Pages
Author: Matthias Schindler
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Tags: Financial, Planning, Portfolio, Management, Theorie
Year: 2003
Pages: 120
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24913-3
File size: 575 KB
Mit dieser Arbeit können sich Personen, die Interesse an Finanzberatung haben, einen umfassenden Überblick über die Dienstleistung Financial Planning verschaffen. Außerdem erhalten Finanzberater Anhaltspunkte zur Verbesserung ihres Beratungsnutzen für ihre Klienten und folglich zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Financial Planning und
Portfolio Management Theorie
Diplomarbeit
zur Erlangung des akademischen Grades
„ Diplom-Betriebswirt (FH) “
Eingereicht von: Matthias Schindler
an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg
Fachbereich Betriebswirtschaft
Nürnberg, den 13.10.2003
Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS ... III
TABELLENVERZEICHNIS ... IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ... V
1. EINLEITUNG ... 1
1.1 Aufgabenstellung ... 1
1.1.1 Inhalt der Arbeit ... 1
1.1.2 Abgrenzung und Definition des Financial Planning ... 1
1.2 Der Vermögensverwaltungsmarkt in USA und Europa ... 2
1.2.1 Finanz- und sozialpolitische Rahmenbedingungen ... 2
1.2.2 Das Marktpotential in Deutschland ... 5
2. DIE SPIELER AUF DEM VERMÖGENSVERWALTUNGSMARKT ... 6
2.1 Die Nachfrageseite des Financial Planning ... 6
2.1.1 Anlegerkategorien ... 6
2.1.2 Ziele und Nutzen der Anleger ... 7
2.2 Die Angebotsseite des Financial Planning ... 8
2.2.1 Das Angebotsspektrum ... 8
2.2.2 Warum Financial Planning? ... 12
2.2.3 Qualitätsanforderungen an Financial Planner ... 13
2.2.3.1 Aus- u. Weiterbildung zum Financial Planner ... 13
2.2.3.2 Die neue EU-Vermittler-Richtlinie ... 16
2.2.3.3 Haftung und gesetzlicher Rahmen für Financial Planner ... 18
2.2.4 Entlohnungsformen ... 21
2.3 Wer sorgt für die Einhaltung der Spielregeln? ... 23
3. PROZESS UND INHALT DES FINANCIAL PLANNING ... 25
3.1 Der Beratungsprozess im Überblick ... 25
3.2 Datenaufnahme ... 26
3.3 Analyse des Status quo ... 29
3.3.1 Die Private Bilanz ... 29
3.3.2 Die Private Gewinn- und Verlustrechnung ... 31
3.3.3 Chancen- und Risikoanalyse ... 33
3.4 Das individuelle Finanzkonzept ... 39
3.4.1 Grundlegendes zum Finanzkonzept ... 39
3.4.2 Optimierung des Vermögens ... 40
3.4.3 Optimierung der Risikovorsorge ... 44
3.4.4 Optimierung des Cash Flows ... 50
3.5 Konzeptumsetzung und regelmäßiges Update ... 52
4. PORTFOLIO MANAGEMENT THEORIE IM FINANCIAL PLANNING ... 56
4.1 Was ist ein Portfolio? ... 56
4.2 Investmentphilosophien und -stile ... 57
4.3 Performance ... 59
4.3.1 Die Rendite ... 60
4.3.2 Risiko ... 61
4.3.3 Liquidität ... 67
4.3.4 Zeithorizont ... 67
4.3.5 Inflation ... 69
4.4 Asset Allocation und effiziente Portfolios ... 70
4.5 Portfolio-Insurance ... 78
4.6 Portfolio Management Theorie im Berateralltag ... 81
5. BERATUNGSQUALITÄT DER FINANZDIENSTLEISTER ... 83
5.1 Beurteilungskriterien ... 83
5.2 Beratungsqualität bei Banken ... 85
5.3 Beratungsqualität bei privaten Finanzdienstleistern ... 88
5.4 Beratungsqualität bei Versicherungen ... 93
5.5 Für jeden Kunden der richtige Finanzdienstleister ... 96
6. DIE ZUKUNFT DES FINANCIAL PLANNING ... 98
ANHANG ... VI
QUELLENVERZEICHNIS ... XIV
VERZEICHNIS DER GESPRÄCHSPARTNER ... XIX
ERKLÄRUNG GEMÄß § 31 ABS. 5 RAPO ... XX
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anteiliges deutsches Gesamtvermögen nach Haushalten ... 6
Abb. 2 Financial Planning: Der Nutzen für die Kunden ... 9
Abb. 3 Kundensegmente im Financial Planning ... 10
Abb. 4 Financial Planning: Der Nutzen für die Anbieter ... 13
Abb. 5 Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung (GoF) ® ... 15
Abb. 6 Woran man zweifelhafte Angebote erkennt? ... 20
Abb. 7 Das Provisions-Geschäft ... 21
Abb. 8 Ablauf des Financial Planning ... 25
Abb. 9 Beispiel: Private Bilanz ... 29
Abb. 10 Beispiel: Prognose der aktuellen Vermögensstruktur ... 31
Abb. 11 Beispiel: Private Gewinn- und Verlustrechnung ... 32
Abb. 12 Beispiel: Aktuelle Vermögens- und Ertragsstruktur ... 33
Abb. 13 Einflussfaktoren des Ruhestands-Einkommens ... 36
Abb. 14 Einflussfaktoren des Einkommens bei Berufsunfähigkeit ... 37
Abb. 15 Ziele der Erbfolgeplanung ... 38
Abb. 16 Anlageziele in Anlehnung an das Schichtenmodell Spremanns ... 41
Abb. 17 Soll-Ist-Prognose des Nettovermögens ... 44
Abb. 18 Beispiel: Darstellung der privaten Altersvorsorge ... 47
Abb. 19 Beispiel: Optimierte Private Gewinn- und Verlustrechnung 51
Abb. 20 Der Lebensphasenzyklus 54
Abb. 21 Erweitertes „Magisches Dreieck“ 59
Abb. 22 Inhaltliche Renditeformen 60
Abb. 23 Die Historische Volatilität 65
Abb. 24 Die Normalverteilung 66
Abb. 25 Volatilität der stetigen Durchschnittsrendite im Zeitablauf 68
Abb. 26 Was ist 1 Mio. € in 35 Jahren wert? 69
Abb. 27 Taktische Asset Allocation im Financial Planning 71
Abb. 28 Risikoreduktion mittels Diversifikation 74
Abb. 29 Die Effizienzlinie nach Harry M. Markowitz 75
Abb. 30 Effiziente Versicherungsprodukte 77
Abb. 31 Portfolio Insurance mit einem Protective Put 79
Abb. 32 Beispiel: Datenerfassungsbogen ... VI
Tabellenverzeichnis
Tab. 1 Geldvermögen der privaten Haushalte 1993 bis 2001 ... 5
Tab. 2 Unterlagen für die Datenaufnahme ... 26
Tab. 3 Welcher Anlegertyp sind Sie? ... 28
Tab. 4 Analyse der Risikofälle ... 34
Tab. 5 Versicherungskompass ... 49
Tab. 6 Interpretationen der Renditestreuung ... 64
Tab. 7 Korrelation zweier Wertpapierrenditen ... 74
Tab. 8 Mögliche Musterportfolios ... 82
Tab. 9 Bewertung der Beratung von Banken ... 86
Tab. 10 Bewertung der Beratung von privaten Finanzdienstleistern ... 88
Tab. 11 Bewertung der Beratung von Versicherungen ... 94
Tab. 12 Qualitätsvergleich der Anbieter ... 97
Tab. 13 Finanzinformationen vom Feinsten im World Wide Web ... X
Tab. 14 Beispiel Zinseszins-Effekt: Früh anfangen lohnt sich! ... XI
Abkürzungsverzeichnis
AV Altersvorsorge
BAFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
bAV betriebliche Altersvorsorge
BdB Bundesverband deutscher Banken
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGH Bundesgerichtshof
BU Berufsunfähigkeitsversicherung
CEP Certified Estate Planner (Nachlassplanung)
CFP Certified Financial Planner
DEVFP Deutscher Verband Financial Planners e.V.
DGF Deutsche Gesellschaft für Finanzplanung e.V.
ebs European Business School
FP Financial Planning
GDA Gesellschaft für Marketing und Service der
Deutschen Arbeitgeber mbH
GewO Gewerbeordnung
GoF Grundsätze ordnungsmäßiger Fianzplanung ®
GRV Gesetzliche Rentenversicherung
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HNWI High Net Worth Individuals (vermögende Personen)
KWG Kreditwesengesetz
pAV private Altersvorsorge
pGuV „private“ Gewinn- und Verlustrechnung
RBerG Rechtsberatungsgesetz
RV Rentenversicherung
StBerG Steuerberatungsgesetz
Ultra-HNWI Ultra-High Net Worth Individuals (sehr vermögend)
VAG Versicherungsaufsichtsgesetz
VVG Versicherungsvertragsgesetz
WpHG Wertpapierhandelsgesetz
1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.1.1 Inhalt der Arbeit
Das Thema dieser Diplomarbeit lautet Financial Planning und Portfolio Management Theorie. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über den Aufbau und den Inhalt der Arbeit. Sie ist in sechs Kapitel untergliedert. Als erstes soll das Thema eingegrenzt und Financial Planning definiert werden. Außerdem befasst sich das erste Kapitel mit sozial- und finanzpolitischen Fragen in Verbindung mit dem privaten Vermögensaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Zudem soll der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu den USA dargestellt
werden. Im Anschluss begibt sich das zweite Kapitel auf die Ebene der Marktteilnehmer, den Anlegern, Anbietern und Überwachungsgremien. Im Einzelnen beschäftigt es sich u. a. mit den Nutzen, den Zielen, dem Angebot, den verschiedenen Typen und den Funktionen der Markteilnehmer. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung „Financial Planning“, es beschreibt den Prozess der Beratung, den Aufbau und Inhalt des Beratungsergebnisses. Im folgenden Teil wird der Inhalt des im vorherigen dritten Teils aufgezeigten Finanzkonzeptes mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie in Verbindung gebracht und untersucht, in wie weit die Theorie in der Praxis angewendet wird. Das vorletzte Kapitel wirft einen kurzen Blick auf den Financial Planning Angebotsmarkt. Es sollen wesentliche qualitative Unterschiede in der Beratung der drei Hauptanbietergruppen (Banken, private Finanzdienstleister, Versicherungen) des Financial Planning angesprochen werden und hervor gehoben werden, welche Sparte am ehesten in der Lage ist, ein sauberes Financial Planning im Sinne dieser Arbeit anzubieten. Zuletzt erfolgt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Financial Planning.
1.1.2 Abgrenzung und Definition des Financial Planning
Der aus dem angelsächsischen Raum stammende Begriff „Financial Planning“ ist in Deutschland noch relativ jung (neudeutsch). In den USA versteht man unter Financial Planning (im folgenden kurz: FP) sowohl die finanzielle Beratung von Privatpersonen als auch die Aufstellung einer umfassenden unternehmerischen Finanzplanung. Diese Arbeit beschäftigt sich aber ausschließlich mit der Beratung von Privatpersonen, des weiteren wird hier kein Unterschied zwischen vermögenden und nicht vermögenden Privatpersonen gemacht.
In Deutschland werden von Finanzdienstleistern verschiedene Arten der privaten Finanzberatung mit unterschiedlichen Beratungsmethoden angeboten. Grundlage dieser Arbeit ist die nachfolgende Definition für FP der ebs FINANZAKADEMIE GmbH, Oestrich-Winkel: „FP ist ein systematischer Planungsprozess, der Kunden helfen soll, ihre finanziellen Ziele zu konkretisieren und unter Berücksichtigung der finanziellen, rechtlichen, persönlichen und familiären Ausgangslage sowie externer Rahmenbedingungen optimal zu erreichen.“1 Kurz: Die Aufgabe der privaten Finanzberatung besteht darin, Privatkunden bei der Erfüllung finanzieller und wirtschaftlicher Wünsche zu unterstützen. Grundlagen sind Liquidität, Vermögen, Bilanzen, GuV`s, persönliche Ziele und Präferenzen. Ähnlich der Betriebswirtschaftlichen Auswertungen und den Bilanzen, die Unternehmensberater und Steuerberater für Unternehmen erstellen, die ohne diese Zahlenwerke nicht gesteuert werden können. Der Prozess besteht aus Datenerfassung, Analyse und Planung, Dokumentation sowie zukünftiger Betreuung mit periodischer Kontrolle. Durch die analytische Vorgehensweise ist das FP zum Inbegriff der kundenorientierten Beratung geworden, die deutlich im Gegensatz zur allgemein üblichen produktorientierten Finanzberatung steht.2 Am Ende der FP-Beratung steht das individuelle ganzheitliche Finanzkonzept, das nicht nur das Geld-, Wertpapier- und Realvermögen umfasst, sondern auch Versicherungsprodukte und Schulden mit einbezieht, um das Vermögen zu erhalten und/oder um eine höhere Nachsteuerrendite zu erzielen.
1.2 Der Vermögensverwaltungsmarkt in USA und Europa
1.2.1 Finanz- und sozialpolitische Rahmenbedingungen
Das FP ist seit vielen Jahren in Deutschland vor allem unter Vermögensberatung bekannt. Oft wird darunter immer noch die individuelle persönliche Betreuung einer kleinen, exklusiven und sehr wohlhabenden Kundschaft verstanden.
[...]
1 Homepage ebs-FINANZAKADEMIE, www.ebs-finanzakademie.de, 30.08.2003
2 Vgl. Warth & Klein (Hrsg.) (1999): Professionelle Vermögensverwaltung, S. 162
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Asset Allocation am Beispiel vermögender Privatkunden
Author: Konrad HarbeckEconomics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2005 Download as PDF-file for 34,90 EUR
Nachhaltige Kapitalanlagen - Eine Antwort auf den Shareholder Value?
Author: Boris NeumannEconomics / Business: Investment and Finance, 2001 Download as PDF-file for 34,90 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: