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Hausarbeit, 2003, 28 Seiten
Autor: Jochen Laufer
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Details
Tags: Typen, Ziele, Verrechnungspreisen, Beurteilung
Jahr: 2003
Seiten: 28
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 19 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-25025-2
Dateigröße: 393 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Typen und Ziele von Verrechnungspreisen
und deren kritische Beurteilung
von: Jochen Laufer
Inhaltsverzeichnis
1 Problemstellung und Gang der Untersuchung 1
2 Was sind Verrechnungspreise? 2
3 Funktionen von Verrechnungspreisen 3
3.1 Koordination 4
3.2 Erfolgsermittlung 4
3.3 Kostenanalyse 5
3.4 Zielkonflikte 6
4 Arten von Verrechnungspreisen 7
4.1 Marktorientierte Verrechnungspreise 8
4.1.1 Bewertung anhand des Bewertungsrasters 9
4.1.2 Beurteilung der marktorientierten Verrechnungspreise 11
4.2 Kostenorientierte Verrechnungspreise 12
4.2.1 Bewertung anhand des Bewertungsrasters 12
4.2.2 Beurteilung der kostenorientierten Verrechnungspreise 14
4.3 Verrechnungspreise durch Verhandeln 16
4.3.1 Bewertung anhand des Bewertungsrasters 17
4.3.2 Beurteilung der Verrechnungspreise durch Verhandeln 19
5 Fazit 20
Literatur- und Quellenverzeichnis 24
1 Problemstellung und Gang der Untersuchung
Der Konkurrenzkampf unter den Unternehmen wird immer stärker. Viele Kleinigkeiten können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Jede Teileinheit eines Industrieunternehmens muss perfekt funktionieren und ihren Teil zum Gesamterfolg beitragen. Für den Gesamterfolg sind verschiedene Dinge wichtig, die betrachtet und analysiert werden müssen. Die richtige Koordination der verschiedenen Bereiche ist dabei zwingend notwendig. Was tragen einzelne Abteilungen und Bereiche zum Gesamterfolg eines Unternehmens bei? Wie kann ich die Leistungsfähigkeit und den Erfolg dieser dezentralen Einheiten beeinflussen? Wie können entstehende Kosten in den einzelnen Bereichen analysiert und eventuell übertragen werden? Je größer ein Unternehmen oder ein Konzern ist bzw. je mehr organisatorisch getrennte Unternehmensbereiche es gibt, desto unumgänglicher wird es, für diese innerbetrieblichen Verrechnungsvorgänge sogenannte Verrechnungspreise zu ermitteln.1 Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten Aufgaben und Ziele von Verrechnungspreisen herauszuarbeiten, deren Typen vorzustellen und das Ganze kritisch zu beleuchten.
In Kapitel zwei wird kurz erklärt, was unter Verrechnungspreisen zu verstehen ist. Im dritten Kapitel wird untersucht, welche Aufgaben sie haben und welche Ziele mit deren Einführung erfüllt werden sollen. Anschließend werden in Kapitel vier die verschiedenen Typen von Verrechnungspreisen vorgestellt. Bei der Einführung der Preise entstehen unterschiedlichste Probleme und jeder Typ von Preis hat Vor- und Nachteile für die Unternehmung. Diese werden anhand eines Bewertungsrasters analysiert: Zunächst wird überprüft, ob die Ermittlung der Preise objektiv erfolgt und somit auch die Akzeptanz der Preise unter den Beteiligten gewährleistet ist. Dann wird auf die Ermittlung selbst eingegangen, um die Einfachheit dieser zu überprüfen. Es folgt die Analyse, ob die zuvor herausgearbeiteten wichtigsten Funktionen der Verrechnungspreise erfüllt werden. Abschließend erfolgt für jeden Verrechnungspreistyp eine Beurteilung anhand von Entscheidungsorientierung und Praxisrelevanz. Die Arbeit endet mit einer abschließenden Bewertung und Beurteilung der unterschiedlichen Verrechnungspreistypen und einem persönlichen Fazit.
2 Was sind Verrechnungspreise?
„Verrechnungspreise sind Wertansätze für innerbetrieblich erstellte Leistungen (Produkte, Zwischenprodukte, Dienstleistungen), die von anderen, rechnerisch abgegrenzten Unternehmensbereichen bezogen werden.“2 Mit ihrer Hilfe sollen dezentrale Aktivitäten und Prozesse auf übergeordnete Ziele der Unternehmensführung ausgerichtet werden.3 Innerbetriebliche Leistungen sind dabei materielle oder immaterielle Leistungen, welche nicht für den Markt bestimmt sind, sondern innerhalb des Betriebes wieder verbraucht werden.
Der Preis hierfür ermöglicht somit die Verrechnung des Leistungstransfer innerhalb einer Unternehmung bzw. innerhalb eines Konzerns. Die Nutzung solcher Verrechnungspreise setzt eine dezentralisierte Organisation voraus, sonst würde die Ermittlung keinen Sinn machen. Funktional oder divisional muss die Unternehmung in Bereiche gegliedert sein, die über eigene Entscheidungskompetenz und einen eigenen Verantwortungsbereich verfügen4. Die Verrechnungspreise, die auch als Lenkungspreise, Transferpreise, Betriebswerte, Verrechnungswerte oder als Bereichsabgabepreise bezeichnet werden tragen somit dazu bei, dass bestimmte betriebswirtschaftlich wichtige Funktionen einer Unternehmung erfüllt werden können.5 Alle nicht zentralen Verflechtungen können so besser dargestellt und analysiert werden, was ohne diese Preise nicht möglich wäre. Die Bewertung einer innerbetrieblichen Leistung ist jedoch nur die eine Seite des Verrechnungspreises. Entscheidend für die Unternehmung bleibt die Frage: Welche Aufgaben oder Funktionen haben die Verrechnungspreise und welche Ziele werden mit der Verrechnungspreispolitik verfolgt? Dies wird im folgenden Kapitel dargestellt.
3 Funktionen von Verrechnungspreisen
[...]
1 Vgl. Riebel/Paudtke/Zscherlich (1973), S. 25.
2 Ewert/Wagenhofer (2000), S. 585.
3 Vgl. Pfeiffer (2002), S. 1270.
4 Vgl. Küpper (2001), S. 378.
5 Vgl. Vögele (1997), S. 446.
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