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Termpaper, 2004, 25 Pages
Author: Cordula Ley
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Mainz (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Fundraising, Finanzierungsmodelle, Sozialunternehmen, Sozialökonomische, Finanzierungs-, Leistungsstrukturen
Year: 2004
Pages: 25
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-25037-5
File size: 353 KB
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Excerpt (computer-generated)
FUNDRAISING UND MODERNE FINANZIERUNGSMODELLE
FÜR SOZIALUNTERNEHMEN IN EINEM
SYNOPTISCHEN ÜBERBLICK
von: Cordula Müller
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 1
2. Fundraising 1
2.1. Definition und Begriffsabgrenzung 1
2.2. Spenden 3
2.2.1. Definition 3
2.2.2. Steuerrechtliche Betrachtung 3
2.2.3. Erfolgsfaktoren 4
2.2.4. Bedeutung 4
2.3. Stiftungen 5
2.3.1. Definition 5
2.3.2. Rechtliche und steuerrechtliche Betrachtung 5
2.3.3. Stiftungskategorien 6
2.3.4. Prozess der Antragstellung von Fördergeldern 6
2.3.5. Erfolgsfaktoren 8
2.3.6. Grenzen und Bedeutung 8
2.4. Bußgelder 8
2.4.1. Definition 8
2.4.2. Die Zuweisung der Bußgelder 9
2.4.3. Erfolgsfaktoren 9
2.4.4. Grenzen 10
3. Sozial-Sponsoring 10
3.1. Definition Sponsoring 10
3.2. Definition Sozial-Sponsoring 11
3.3. Steuerrechtliche Betrachtung 12
3.4. Abgrenzung Sponsoring - Sozial-Sponsoring 13
3.5. Grenzen und Bedeutung 13
4. Krekelsparen 14
4.1. Funktionsweise des Systems 14
4.2. Vorteile für die Beteiligten 15
4.3. Übertragbarkeit auf Deutschland 15
5. Zusammenfassung und Ausblick 15
LITERATURVERZEICHNIS 17
1. Einleitung
In den letzten Jahren ist die Bereitschaft zur Finanzierung sozialer Aufgaben durch die öffentliche Hand gesunken. Infolge der Kürzungen der öffentlichen Mittel im sozialen Bereich, die einen bedeutenden Anteil an der Finanzierung der Sozialunternehmen ausmachen, ist der finanzielle Druck in vielen sozialwirtschaftlichen Unternehmen gestiegen. Die Sozialunternehmen müssen daher ihre Kosten senken oder bzw. und den Zufluss staatsunabhängiger Finanzmittel erhöhen, um die Kürzungen ausgleichen zu können.
Einige ausgewählte Finanzierungsmodelle zur Beschaffung staatsunabhängiger Mittel für Sozialunternehmen werden in dieser Hausarbeit dargestellt. Da der Rahmen dieser Arbeit beschränkt ist, kann jedoch nur ein kurzer Überblick über eine begrenzte Anzahl von Finanzierungsmodellen dargestellt werden. Zunächst wird das jeweilige Modell definiert und erläutert, anschließend werden rechtliche und steuerrechtliche Aspekte betrachtet, bevor abschließend eine Erläuterung der Erfolgsfaktoren und Grenzen, sowie eine Betrachtung des Modells hinsichtlich seiner Bedeutung als Finanzierungsquelle für Sozialunternehmen folgt.
2. Fundraising
2.1. Definition und Begriffsabgrenzung
In der Literatur findet sich keine einheitliche, allgemein anerkannte Definition des Begriffs Fundraising. Der Begriff stammt aus den USA und setzt sich aus den englischen Wörtern „fund“ = Geld, Kapital und „to raise“ = etwas aufbringen zusammen. Wörtlich bedeutet Fundraising also Geldbeschaffung, jedoch greift dieser Begriff zu kurz. Einen äquivalenten deutschen Begriff gibt es nicht.1 Da es in der Literatur, wie oben bereits erwähnt, viele verschiedene Definitionen des Begriffs Fundraising gibt, werden in den folgenden Abschnitten eine umfassende und eine enger gefasste Begriffsdefinition dargestellt: Die umfassendere, ressourcenbezogene Definition bezeichnet Fundraising als „alle Maßnahmen, die sozialwirtschaftliche Organisationen ergreifen, um den Zufluß der für die Funktionsfähigkeit und Existenzerhaltung erforderlichen Ressourcen – insbesondere der Finanzmittel – sicherzustellen“2. Dieser Definition zufolge gehören z. B. auch Leistungsentgelte zum Bereich des Fundraising.3
Die enger gefasste Definition bezeichnet Fundraising als den „ […] Teil des Beschaffungsmarketings einer Non-Profit Organisation […] bei dem die benötigten Ressourcen ohne marktadäquate materielle Gegenleistung beschafft werden“4. Ressourcen sind neben Finanzmitteln auch Sach- und Dienstleistungen inklusive Arbeitsleistungen (Secondments), sowie Rechte und Informationen.5 Das Adjektiv „marktadäquat“ soll verdeutlichen, dass auch benötigte Leistungen, die aufgrund der Gemeinnützigkeit der Organisation, unter Marktpreis beschafft werden können, dem Bereich Fundraising zuzuordnen sind, da die Differenz zum Marktpreis sonst anderweitig hätte finanziert werden müssen. Das Wort „materiell“ soll veranschaulichen, dass selten auf jegliche Form der Gegenleistung verzichtet wird. So erwarten die Zuwendenden – wenn auch unausgesprochen – wenigstens immaterielle Gegenleistungen wie z. B. den Abbau von Schuldgefühlen oder soziales Prestige.6 Letztere Definition wird aus Gründen der besseren Abgrenzbarkeit und Einschränkung des sonst sehr weitläufigen Themengebiets als Grundlage in dieser Hausarbeit verwendet. Aufgrund des beschränkten Rahmens dieser Hausarbeit werden in diesem Kapitel lediglich die drei Instrumente Spenden, Stiftungen und Bußgelder aus einer Vielzahl von Fundraising-Instrumenten dargestellt. Gleichwohl werden an dieser Stelle auch einige weitere – nicht näher erläuterte – Methoden des Fundraisings aufgezählt: Events, Humanitarian Broadcasting, Affinity Credit Card, Erbschaften, Lotterien und Tombolas, Restdevisensammlungen7.
2.2. Spenden
2.2.1. Definition
[...]
1 Vgl. Haibach (1996), S. 14.
2 Arnold (1998), S. 374.
3 Vgl Arnold (1998), S. 374.
4 Urselmann (2002): S. 21.
5 Vgl. Urselmann (2002): S. 21.
6 Vgl. Urselmann (2002): S. 16 – 17.
7 Vgl. Urselmann (2002): S. 117 – 153.
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