Keynesianische Ansätze der Beschäftigungstheorie

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Details

Titel: Keynesianische Ansätze der Beschäftigungstheorie
Autor: Markus Kühbauch
Fach: Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Veranstaltung: Einführung in die Arbeitsmarktpolitik im internationalen Vergleich
Institution/Hochschule: Universität Bielefeld (Fakultät für Soziologie)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 15
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 191 KB
Archivnummer: V21434
ISBN (E-Book): 978-3-638-25059-7
Anmerkungen :
Die Hausarbeit analysiert keynesianische Ansätze der Beschäftigungstheorie. Es werden die Theoretischen Grundlagen dargestellt. In einem zweiten Teil wird der keynesianismus historisch empirisch betrachtet und es werden keynsianische Beschäftigungspolitiken aus der Gegenwart analysiert.

Textauszug (computergeneriert)

Keynesianische Ansätze der Beschäftigungstheorie

 


von: Markus Kühbauch

Inhalt

1. EINLEITUNG 4

2. DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF IM KEYNESIANISCHEN SYSTEM  5

3. ZENTRALE ELEMENTE 5

4. DIE MÄRKTE IM KEYNES IANISCHEN SYSTEM  6

5. THEORETISCHE WIRKUNGSWEISE 8

6. AUFGABEN DES STAATES  9

7. PROBLEME KEYNESIANISCHER WIRTSCHAFTS- UND ARBEITSMARKTPOLITIK  10

8. DIE PHILLIPSKURVE  12

9. PROBLEMATIKEN NACHFRAGEORIENTIERTER WIRTSCHAFTS- UND BESCHÄFTIGUN 13

10. BEISPIELE KEYNESIANISCHER WIRTSCHAFTS- UND ARBEITSMARKTPOLITIK  14

LITERATUR 16

INTERNETQUELLEN  16

 

 

 


1. Einleitung

Die "Keynes´sche" Theorie erschien das erste mal 1936 in dem Buch "General Theory of Employment, Interest and Money" von J. M. Keynes. Keynes zog seine Ambitionen aus den Erfahrungen der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren. 1 Die interessante Frage, die sich heute immer wieder und besonders in Krisenzeiten und konjunkturellen Depressionen für die politisch Handelnden stellt ist die, ob eine expansive Fiskalpolitik, mit anderen Worten eine keynesianische Wirtschaftspolitik, die Volkswirtschaft aus dem Tal der Depression herausbringen könne und so auf den Beschäftigungsmarkt ein positiver Effekt ausgeht. Dabei nennen Wirtschaftspolitiker von jeglicher Couleur keynesianische Wirtschaftspolitik als Mittel. Auch konservative und liberale Kräfte haben sich davon leiten lassen. Dabei werden die Argumente einer neoliberalen oder klassischen Wirtschaftspolitik als "Gegensatz" zur keynesianischen oder expansiven Wirtschaftspolitik ausgespielt. Diese Dialektik in den Wirtschaftspolitiken symbolisiert einen dauernden Schwelbrand der wirtschaftspolitischen Diskussion. Dabei kursieren Synonyme des Keynesianismus unter den Begriffen expansive Fiskalpolitik, antizyklische Fiskalpolitik oder nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. Dass die Begriffe Keynesianismus und Neoklassik zum Handwerkszeug eines jeden Politologen gehören sollten erklärt sich aus dem Zusammenhang, dass jede Partei ihre wirtschaftspolitischen Präferenzen hat, entweder klassisch / neoliberal oder keynsesianistisch / expansiv / nachfrageorientiert. Eher linke Parteien sehen eine keynesianistische Wirtschaftspolitik als Schlüssel zur Lösung der Beschäftigungskrise. Konservative oder liberale2 Parteien bevorzugen die Angebotsseite als Betätigungsfeld und sehen in regulierenden Maßnahmen das geeignete Mittel. In dieser Hausarbeit wird näher betrachtet, welche Auswirkungen eine keynesianische Wirtschaftspolitik auf den Arbeitsmarkt hat. Wo liegen aus keynesianischer Sicht die Zusammenhänge für eine expansiven Wirtschaftspolitik und mehr Beschäftigung? Für die Erklärung steht erst die Beschreibung der Theorie im Vordergrund. Zentral für das Verstehen der keynesianischen Theorie sind dabei die keynesianische Auffassung vom Wirtschaftskreislauf sowie das Zusammenspiel von Märkten und Erwartungen. Daraus folgen die für so viele Wirtschaftspolitiken als Vorbild geltenden Mittel und deren Wirkungsweisen einer keynesianischen Wirtschaftspolitik mit dem erhofften positiven Beschäftigungseffekt. Daran anschließend wird das keynesianische Handeln des Staates betrachtet und anhand von markanten Beispielen analysiert. Schließlich wird eine kritische Betrachtung geboten und die Probleme die sich aus einer keynesianischen Wirtschaftspolitik ergeben erklärt. Generell soll darauf hingewiesen sein, dass die keynesianische Theorie hier nur als Ausschnitt und in Betrachtung der Beschäftigungseffekte untersucht werden kann und im Rahmen dieser Untersuchung auch nicht auf die postkeynesianistischen oder dem Keynesianismus angelehnten Theorien eingegangen werden kann. Auch auf nähere mathematische Erläuterungen wird aus Rücksicht auf die Länge dieser Arbeit verzichtet. Der Bereich der Währungspolitik soll hier ausgeklammert sein, da es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

2. Der Wirtschaftskreislauf im keynesianischen System

[...]


1 Hanusch, Kuhn und Canter (2000)
2 siehe dazu das Parteiprogramm der FDP: URL: http://www.fdp.de

 

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