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Alternativen zur klassischen Kur - Chancen und Risiken

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 29 Pages
Author: Simone Nitsche
Subject: Tourism

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 29
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 20  Entries
Language: German
Archive No.: V21656
ISBN (E-book): 978-3-638-25222-5

File size: 324 KB


Excerpt (computer-generated)

Alternativen zur klassischen Kur
- Chancen und Risiken -

 


von: Simone Nitsche

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  1

2 Die Kur 2

2.1 Begriffsbestimmung  2
2.2 Formen der Kur 3

2.2.1 Ambulante Vorsorge- oder Rehabilitationskur  4
2.2.2 Stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationskur  4
2.2.3 Mütterkuren und Mutter-Kind-Kuren 5
2.2.4 Kompaktkur  5

2.3 Das Kurwesen in Zahlen 6

2.3.1 Die Gesundheitsreformen  6
2.3.2 Auswirkungen der Gesundheitsreformen  8

3 Gesundheitstourismus  10

3.1 Begriffsbestimmung  10
3.2 Gesundheitstourismus in Deutschland  12
3.3 Dienstleister im Gesundheitstourismus  13

3.3.1 Hotellerie 13
3.3.2 Schönheitsfarmen und vergleichbare Unternehmen 14
3.3.3 Bäder mit Gesundheitsanspruch 15
3.3.4 Gesundheitszentren mit therapeutischer Spezialisierung 15
3.3.5 Reiseveranstalter  16

3.4 Zielgruppen im Gesundheitstourismus  16
3.5 Konsequenzen für touristische Gesundheitsanbieter 18

4 Der Kurort der Zukunft 20

5 Schlussbemerkung  24

Literaturverzeichnis  26

 

 

 


 

1 Einleitung

In Deutschland gibt es rund 350 prädikatisierte Heilbäder und Kurorte. Hierzu zählen Mineral- und Moorheilbäder, Heilklimatische Kurorte, Kneippheilbäder und –kurorte sowie Seeheilbäder und Seebäder. Diese prädikatisierte Heilbäder und Kurorte entsprechen den Annerkennungsvoraussetzungen sowie den jeweils für die einzelnen Artbezeichnungen speziellen Anforderungen des Deutschen Bäderverbandes e.V..1 Die von Verbandsseite erlassenen Bestimmungen sind zwar gesetzlich nicht bindend, werden jedoch größtenteils von den für die Anerkennung zuständigen Landesbehörden übernommen.2 Die Bestimmungen entha lten „quantitative Grenzwerte, die in einem jeweils durch Landesrecht verordneten Anerkennungsverfahren zur Anwendung kommen und für die Ein- und Höherstufung im hierarchischen System deutscher Heilbäder und Kurorte angewandt werden.“3 Neben diesen prädikatisierten Heilbädern und Kurorten gibt es etwa 1400 Luftkurorte und eine unbekannte Zahl an Erholungsorten. 4

Die traditionellen Kurorte befinden sich jedoch seit mehreren Jahren in einer wirtschaftlichen Krise. Demographische Zwänge, unabhängig davon welche Regierung an der Macht ist, führen dazu, dass die Verantwortung für die eigene Gesundheit immer mehr auf den einzelnen Menschen übergeht. Somit wird das staatlich gelenkte Gesundheitswesen in Heilanstalten wie Kurorten und Kliniken zunehmend ergänzt durch ein privatwirtschaftlich finanziertes und organisiertes Gesundheitsangebot. Dieses Angebot hat vor allem den Charakter der Freiwilligkeit, der Freude am eigenen Körper und seiner Gesundheit, aber auch den Charakter modischer Strömungen im Bereich von Therapie und Freizeitgestaltung. Schlagworte wie Wellness, Fitness und Beauty gewinnen in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung. Dieses Marksegment wird wohl auch in der Zukunft weiter wachsen und nicht nur von den traditionellen Kurorten ausgeschöpft werden. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass einzelne Hotels, neu errichtete Kurorte und prospektiv konzipierte Leistungsträger mit Angeboten in den Markt dringen, die sich an ganz neue Zielgruppen richten. 5 Ziel dieser Arbeit ist es, die neuen Formen des Gesundheitstourismus darzustellen und dabei Chancen und Risiken für traditionelle Kurorte herauszuarbeiten. In Kapitel 2 wird daher zuerst der Begriff „Kur“ näher erläutert sowie die Auswirkungen der Gesundheitsreformen auf die wirtschaftliche Situation der Kurbetriebe. Im 3. Teil der Arbeit wird der Gesundheitstourismus in bezug auf Anbieter, Nachfrager und Marktpotential dargelegt. Im abschließenden 4. Kapitel werden dann die Erkenntnisse aus dem 3. Teil auf die Situation in den Heilbädern und Kurorten übertragen.

2 Die Kur

2.1 Begriffsbestimmung

[...]


1 Weiterführend: Deutscher Heilbäderverband e.V. & Deutscher Tourismusverband e.V.: Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen, 1998, S. 33 ff.
2 Vgl.: Dehmer, S.: Die Kur als Markenprodukt, 1996, S. 8.
3 Stadtfeld, F.: Europäische Kurorte, 1993, S. 60.
4 Vgl.: Wilms -Kegel, H.: Heilbäder und Kurorte in Zahlen 1999, in: Heilbad und Kurort, 10/00, S. 238.
5 Vgl.: Illing, K.-T.: Der Neue Gesundheitstourismus, 1999, Vorwort.


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