Personal-Service-Agenturen als Element der Arbeitsmarktreformen - Eine ökonomische Bestandsaufnahme

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Details
Autor: Maike Becker
Fach: Wirtschaft - Wirtschaftspolitik
Veranstaltung: Volkswirtschaftspolitik
Institution/Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Bochum gGmbH
Jahr: 2003
Seiten: 31
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 248 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-25253-9
ISBN (Buch): 978-3-638-64723-6
Zusammenfassung / Abstract
Nachdem die Bundesrepublik Deutschland in den ersten 25 Jahren ihrer Geschichte einen nahezu permanenten Aufschwung erlebte, der sich ebenso positiv auf die Beschäftigung auswirkte, hat sie nun seit den 80er Jahren mit rückläufigen Wachstumsraten und folglich ansteigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Während die Arbeitslosenquote 1991 noch lediglich 5,6 % betrug, so liegt sie im Oktober 2003 bei 10,0 %. Doch nicht nur die Zahl der Erwerbslosen hat zugenommen. Ebenfalls hat sich auch die durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit verlängert. Daher hat die Bundesregierung im Rahmen der "Agenda 2010" sowie in Zusammenarbeit mit Peter Hartz eine neue angebotsökonomische Maßnahme geschaffen - die Personal-Service-Agenturen. Diese sollen im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung Arbeitslose an Unternehmen vermitteln. Risiko oder Chance - Welche Auswirkungen hat diese Maßnahme auf die Lohn- und Fiskalpolitik? Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt? In der Betrachtung werden unter anderem sowohl die Effekte für die Unternehmen als auch für die Arbeitslosen dargestellt und analysiert.
Textauszug (computergeneriert)
Personal-Service-Agenturen als Element der Arbeitsmarktreformen
Eine ökonomische Bestandsaufnahme
von: Maike Becker
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 1
1.1. Beschreibung der wirtschaftlichen Situation Deutschlands 1
1.2. Ansatzpunkte für Arbeitsmarktpolitik 1
1.2.1. Passive Arbeitsmarktpolitik 1
1.2.2. Aktive Arbeitsmarktpolitik 1
2. Eingliederung Personal-Service-Agenturen 2
2.1. Hartz-Reform 2
2.2. Definition Personal-Service-Agenturen 3
3. Auswirkungen auf die Lohn- und Fiskalpolitik 4
3.1. Lohnsubventionen 4
3.2. Niedriglohnsektor 5
3.3. Lohnpolitik der Gewerkschaften 9
3.4. Equal Pay 10
4. Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung 11
4.1. Kündigungsschutz 11
4.2. Vermittlung der Arbeitslosen 12
4.3. Wettbewerb mit gewerblichen Leiharbeitsunternehmen 13
4.4. Qualifizierung der Arbeitslosen 15
5. Effekte für das Unternehmen 17
5.1. Vorteile 17
5.2. Nachteile 19
6. Effekte für den Arbeitslosen 20
6.1. Vorteile 20
6.2. Nachteile 22
7. Fazit 23
1. Einführung
1.1. Beschreibung der wirtschaftlichen Situation Deutschlands (Ausgangssituation)
Nachdem die Bundesrepublik Deutschland in den ersten 25 Jahren ihrer Geschichte einen nahezu permanenten Aufschwung erlebte, der sich ebenso positiv auf die Beschäftigung auswirkte, hat sie nun seit den 80er Jahren mit rückläufigen Wachstumsraten und folglich ansteigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Während die Arbeitslosenquote 1991 noch lediglich 5,6 % betrug, so liegt sie jetzt im Jahre 2003 (Monat Oktober) bei 10,0 %. 1 Doch nicht nur die Zahl der Erwerbslosen hat zugenommen. Ebenfalls hat sich auch die durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit verlängert. 2
1.2. Ansatzpunkte für Arbeitsmarktpolitik
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Ansätze, um die Arbeitslosigkeit zu verringern. Man unterscheidet zwischen passiver und aktiver Arbeitsmarktpolitik.
1.2.1. Passive Arbeitsmarktpolitik
Passive Arbeitsmarktpolitik fordert eine Deregulierung der Arbeitsmärkte. Die Verfechter dieses Ansatzes begründen dies in der Selbstregulierung von Märkten. Je geringer die Eingriffe des Staates sind, desto besser und schneller können sich Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt einpendeln. Die Befürworter üben Kritik an der aktiven Arbeitsmarktpolitik, da ihrer Meinung nach die angewendeten Instrumente nicht greifen, wodurch eine unnötige Belastung des öffentlichen Haushaltes hervorgerufen wird. 3
1.2.2. Aktive Arbeitsmarktpolitik
[...]
1 vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland, Arbeitslosenquote
2 vgl. Kröger / van Suntum (2000), S. 9
3 vgl. Kröger / van Suntum (2000), S. 7
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