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Die Dialektik der "Dialektik der Aufklärung" von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno

Essay, 2001, 8 Pages
Author: Jutta Faehndrich
Subject: Philosophy - Philosophy of the Present

Details

Category: Essay
Year: 2001
Pages: 8
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V21919
ISBN (E-book): 978-3-638-25412-0

File size: 190 KB
Notes :
Ein Essay, das ich auf der Grundlage von Notizen aus einer Abschlußklausur geschrieben habe. Der Text behandelt grundlegende Thesen aus der "Dialektik der Aufklärung" von Horkheimer und Adorno.



Excerpt (computer-generated)

Die Dialektik der "Dialektik der Aufklärung"
von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno

 

 

von: Jutta Faehndrich

Inhalt:

Flaschenpost 2

Rekonstruktion der Struktur des Arguments - die Dialektik der Aufklärung 3

Auswege: der "positive Begriff von Aufklärung" 6

Kritische Betrachtung 6

Die Dialektik der Aufklärung im Kontext ihrer Entstehung 8

Der Begriff der Aufklärung und seine Funktion in der Dialektik der Aufklärung 8

 

 

 

 

Flaschenpost

Die Dialektik der Aufklärung, 1944 im amerikanischen Exil beendet und 1947 im ehemaligen Exilanten-Verlag Querido in Amsterdam veröffentlicht, verstanden ihre Autoren Max Horkheimer und Theodor W. Adorno [im Folgenden: H/A] als ‚Flaschenpost′, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung keinen Adressaten hatte, an den sie sich hätte wenden können. In der Tat hat dieses Buch seine Leser erst knapp zwanzig Jahre nach seinem Ersterscheinen gefunden, dann aber in einem völlig anderen Kontext, nämlich der BRD der ‚68er′, deren spezifische Wahrnehmung des Zustandes der Gesellschaft offen war für die Thesen des Buches - zu einem Zeitpunkt, als sich dessen Autoren schon selbst von ihrem Exilwerk distanziert hatten.

Der heutige Leser verspürt die historische Distanz, die 55 Jahre nach seiner Entstehung von diesem Werk trennt. Die zentrale These, daß Aufklärung in letzter, unaufgehaltener Konsequenz zur totalitären, den Menschen seiner selbst entfremdenden, ja sogar faschistischen Gesellschaft führe, ist vom Lauf der Geschichte nicht bestätigt worden; die pessimistische Sichtweise des Werkes, der fast schon zynische Ton, in dem ein düsteres Bild nicht nur des faschistischen Deutschlands, sondern überhaupt des Spätkapitalismus gezeichnet wird, wirken heute befremdlich.
Dies sollte jedoch kein Anlaß sein, die ‚Flaschenpost′, um im Bild zu bleiben, ungelesen wieder ins Meer zu werfen. Neben der kritischen Analyse zentraler Thesen des Buches kann ein Blick auf den historisch-biographischen Kontext der Entstehung des Werkes Aufschlüsse vermitteln über Reaktionsweisen zweier exilierter jüdischer Sozialphilosophen auf das Phänomen des Faschismus, die auch die befremdlichen und heute nicht mehr akzeptablen Elemente des Werkes verstehen helfen und Hinweise darauf geben, welche Bedeutung die Auseinandersetzung mit der Aufklärung für H/A hatte.

Rekonstruktion der Struktur des Arguments - die Dialektik der Aufklärung

[...]


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