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Termpaper, 2002, 25 Pages
Author: Ingo Karasch
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg (Fakultät II Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften)
Tags: Soziales, Kapital, Basis, Unternehmensnetzwerken, Produktionsmanagement
Year: 2002
Pages: 25
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-25525-7
File size: 283 KB
Die Begriffe des sozialen Kapitals und der Unternehmensnetzwerke werden in der heutigen wissenschaftlichen Debatte zahlreich diskutiert. Während sich die Wissenschaftler beim Begriff der Unternehmensnetzwerke im Großen und Ganzen auf übereinstimmende Merkmale geeinigt haben, besteht beim Begriff des sozialen Kapitals noch erheblicher Nachholbedarf. Des Weiteren ist zu beobachten, dass beide Begriffe zumeist einzeln diskutiert werden. Dieses Phänomen ist Grundlage dieser Arbeit.
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Excerpt (computer-generated)
Soziales Kapital als Basis von Unternehmensnetzwerken
von: Ingo Karasch
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 2
2. Soziales Kapital 3
2.1 Definitionen 3
2.2 Abgrenzung soziales Kapital, Humankapital und physisches Kapital 4
2.3 Formen des sozialen Kapitals 6
2.4 Der Rückgang des sozialen Kapitals 8
2.5 Kritik am Begriff des sozialen Kapitals 11
3. Unternehmensnetzwerke 14
3.1 Einleitung 14
3.2 Klassifizierung und Einteilung der Unternehmensnetzwerke 15
3.3 Die Unternehmung ohne Grenzen 17
3.4 Vor- und Nachteile eines Unternehmensnetzwerkes 19
3.5 Die Rolle des sozialen Kapitals in einem Unternehmensnetzwerk 20
4. Ausblick 22
5. Quellen- und Literaturverzeichnis 23
1. Einführung
Die Begriffe des sozialen Kapitals und der Unternehmensnetzwerke werden in der heutigen wissenschaftlichen Debatte zahlreich diskutiert. Beide Begriffe sind noch relativ neuartig und daher noch nicht einheitlich definiert. Während sich die Wissenschaftler beim Begriff der Unternehmensnetzwerke im Großen und Ganzen auf übereinstimmende Merkmale geeinigt haben, besteht beim Begriff des sozialen Kapitals noch erheblicher Nachholbedarf. Des Weiteren ist zu Beobachten, dass beide Begriffe zumeist einzeln diskutiert werden. Dieses Phänomen der isolierten Betrachtung ist Grundlage meiner Arbeit. Ich werde versuchen bedeutende Zusammenhänge zwischen beiden Begriffen herauszuarbeiten und aufzuführen, so dass am Ende das soziale Kapital als Basis von Unternehmensnetzwerken verstanden werden kann.
Auf Grund des angedeuteten Nachholbedarfs bei der Begriffsdefinition des sozialen Kapitals, werde ich im ersten Teil meiner Arbeit ausführlich den Begriff des sozialen Kapitals vorstellen und diskutieren. Nach einer Definition sowie einer Abgrenzung des Begriffs zum Humankapital und physischem Kapital, folgen die verschiedenen Formen in Anlehnung an J.S. Coleman. Zum Schluss des ersten Teils werde ich den Rückgang von Sozialkapital sowie eine fundierte kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff anführen. Als Besonderheit werde ich im ersten Abschnitt stets einen direkten Bezug zu den Unternehmensnetzwerken herstellen.
Im zweiten Teil meiner Arbeit stehen dann die Unternehmensnetzwerke im Vordergrund. Nach einer kurzen Einleitung werde ich den Begriff der Unternehmensnetzwerke kla ssifizieren und einteilen, die Unternehmung ohne Grenzen erläutern sowie Vor- und Nachteile eines Netzwerkes aufzeigen. Abschließend werde ich die Rolle des sozialen Kapitals hervorheben. Den Schluss meiner Arbeit bildet ein kurzer Ausblick über die weitere Entwicklung der beiden Begriffe.
2. Soziales Kapital
2.1 Definitionen
Erst seit kurzem wird in der Soziologie der Begriff des sozialen Kapitals diskutiert. Salonfähig wurde der Begriff zu Beginn der Neunziger durch J.S. Coleman, der in seinem Werk `Foundations of Social Theory´ ausführlich Formen und Eigenarten des sozialen Kapitals beschrieb.1 Erstmalig erschien der Begriff allerdings bereits 1977, als der französische Wissenschaftler Loury das soziale Kapital wie folgt definierte und einführte: „Mit sozialem Kapital ist die Menge der Ressourcen gemeint, die in Familienbeziehungen und in sozialer Organisation der Gemeinschaft enthalten sind und die die kognitive oder soziale Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen fördern. Diese Ressourcen sind von Person zu Person unterschiedlich und können für Kinder und Heranwachsende im Hinblick auf die Entwicklung ihres Humankapitals von großem Vorteil sein.“2 Wie aus der Definition bereits zu erkennen ist, war der Grund für die Einführung des Begriffes der, dass Loury die sozialen Ressourcen identifizieren wollte, die für die Entwicklung von Humankapital von Nutzen sind. Ganz anders geht Coleman in seinem 1990 erschienenen Werk vor.
[...]
1 vgl. J.S. Coleman (1990): Foundations of Social Theory, S. 388–417.
2 vgl. Loury (1977): A dynamic theory of racial income differences.
3 vgl. Herrmann-Pilath/Lies (2001): Stakeholderorientierung als Management sozialen Kapitals .
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