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Finanzierung von Fernsehproduktionen

Termpaper, 2003, 21 Pages
Author: Sebastian Geipel
Subject: Communications: Media Economics, Media Management

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 21
Grade: 2,5
Bibliography: ~ 15  Entries
Language: German
Archive No.: V22226
ISBN (E-book): 978-3-638-25631-5

File size: 246 KB


Excerpt (computer-generated)

Finanzierung von Fernsehproduktionen

 


von: Sebastian Geipel

Inhalt

1. Einleitung 4

1.1. Abgrenzung des Arbeitsfeldes 4
1.2. Arbeitsmethode 4
1.3. Geschichte und Struktur des TV-Marktes 5

1.3.1. Geschichte des Anbietermarktes 5
1.3.2. Struktur des Anbietermarktes 6

1.4. Der Begriff "Finanzierung" 6

2. Rahmenbedingungen 7

2.1. Gesetzgebung 7

2.1.1. Europäische Union 8
2.1.2. Deutschland 8

2.2. Förderung 8

2.2.1. Förderung EU 9
2.2.2. Förderung national 9

2.3. Kosten einer Produktion 10
2.4. Exkurs: Basel II 10

3. Finanzierungsmöglichkeiten 11

3.1. Finanzierungsmöglichkeiten der Sender 11
3.2. Finanzierungsmöglichkeiten der Produzenten 11
3.3. Andere Finanzierungsmöglichkeiten 11
3.4. Finanzierung durch Filmfonds 12
3.5. Finanzierung durch Koproduktion 12
3.6. Betriebswirtschaftlicher Vergleich 13

4. Fazit zu den Finanzierungsmethoden 14

Literaturverzeichnis III.II

 

 



1. Einleitung

"Der deutsche Film ist ein Fernsehfilm"1

Das Produktionskosten eines Filmes, sei es für das Kino oder für das Fernsehen, liegen in Deutschland zwischen € 11.000 und € 13.000 pro Minute, amerikanische TV-Formate sind dagegen schon unter € 5.000 pro Minute zu erhalten. 2 Internationale Programme sind dadurch immer eine günstige Alternative für Fernsehsender, um das Verlustrisiko zu minimieren. Der Programmbedarf entwickelt sich allerdings zu Gunsten von deutschen TV-Produktionen, da diese immer häufiger in einer vorherigen Verwertungsstufe verwendet werden (Kino, Video, Pay-TV). Was bleibt ist die Frage, wie ein TV-Film finanziert wird.

1.1. Abgrenzung des Arbeitsfeldes

In dieser Arbeit wird die Finanzierung des deutschen3 TV-Films bearbeitet. Zwar überschneiden sich die Maßnahmen zur Mittelbeschaffung innerhalb des Filmgenres weitestgehend, jedoch werden Werbespotproduktionen, Kurzfilme und ähnliche Formate ausgeklammert. Erschwert wird die Abgrenzung durch die wachsende Konvergenz der Medien, die eine Mehrfachverwertung digitalen Inputs mit sich bringt. Die Trennung zwischen TV-Film und Kinoproduktion hierzulande ist nur kaum durchführbar und in vielen Fällen sicherlich unangemessen, da der deutsche Film immer öfter vorgelagert auch als Kinofilm genutzt wird. Deshalb wird diese imaginäre Grenze gelegentlich bewusst durchbrochen werden. Die hiesigen Produktionen sind am Besten mit dem Schlagwort „amphibischer Film“4 zu bezeichnen.

1.2. Arbeitsmethode

Um diese Arbeit zu schreiben, hat sich die klassische Literaturrecherche als sinnvoll erwiesen. Neben Betriebswirtschaftlichen Grundlagen, zu finden in jedem Buch über Finanzierung, gibt es in der Zwischenzeit eine Vielzahl von medienspezifischen Werken. Ergänzt wird das Material durch Quellen im Internet. Für diesen Bereich existieren eine Menge Internetadressen, die auch als vertrauenswürdig einzustufen sind. Angefangen bei diversen Filmförderungen, die ihr Angebot online beschreiben, stellen sich auch Filmfonds gerne im „Netz“ vor. Selbst Studien aus diesem Bereich sind schnell und einfach zu finden. 5 Als besonders geeignetes Werk ist die veröffentlichte Diplomarbeit „Zwischen Meterware und Massarbeit“6 zu nennen. Die Gliederung dieser Arbeit ist zum Teil daran angelehnt, wurde jedoch auf die Bedürfnisse meines Themas angepasst.

1.3. Geschichte und Struktur des TV-Marktes

1.3.1. Geschichte des Anbietermarktes

[...]


1 Wendlandt, 2001, zit. nach: Palke-Grygier, 2001, o.S.
2 vgl. im Folgenden Screenvest Fond, 2002
3 „deutsch“ im Sinne des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland
4 Iljine/Keil, 1997, S.72
5 Beispiel: Mediaperspektive auf www.ard-werbung.de
6 Kauschke/Klugius, 2000


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