Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Zentralbankinterventionen close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Zentralbankinterventionen

Scholary Paper (Seminar), 2003, 21 Pages
Author: Frank Göttlicher
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Event: Aktuelle Probleme internationaler Wirtschaftsbeziehungen
Institution/College: Justus-Liebig-University Giessen (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre III)
Tags: Zentralbankinterventionen, Aktuelle, Probleme, Wirtschaftsbeziehungen
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 21
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 18  Entries
Language: German
Archive No.: V22237
ISBN (E-book): 978-3-638-25634-6

File size: 208 KB


Excerpt (computer-generated)

Zentralbankinterventionen

 


von: Frank Göttlicher

1. Einleitung  4

2. Grundlagen

2.1 Wechselkurs  5
2.2 Interventionen 5
2.3 Unsterilisierte Interventionen 6
2.4 Sterilisierte Interventionen 7

3. Motive für Zentralbankinterventionen 8

4. Wirkungskanäle sterilisierter Zentralbankinterventionen

4.1 Portfolio balance channel 9
4.2 Signalling channel 11
4.3 Noise trading channel 13
4.4 Market microstructure effects  14

5. Effektivität von Zentralbankinterventionen

5.1 Verdeckte Zentralbankinterventionen 15
5.2 Zentralbankinterventionen und Wechselkursvolatilität  16
5.3 Empirische Beobachtungen 17

6. Zusammenfassung und Ausblick  18

 

 



1. Einleitung

Im Jahr 1973 brach das Währungssystem von Bretton Woods zusammen. Es handelte sich hierbei um ein System fixierter, aber anpassungsfähiger Wechselkurse, in dem die Zentralbanken die Aufgabe hatten, Angebots- und Nachfrageüberschüsse am Devisenmarkt zum fixierten Kurs auszugleichen und somit die Währungen zu stabilisieren. 1 Gründe für diesen Zusammenbruch waren destabilisierende Währungsspekulationen sowie steigende Zahlungsbilanzdefizite (Zahlungsbilanzüberschüsse) und die Weigerung der Defizitländer (Überschußländer), ihre Währung abzuwerten (aufzuwerten). Nach dem Zusammenbruch gingen die wichtigsten Länder zu Währungssystemen mit flexiblen Wechselkursen über. Zentralbanken sollten somit nicht mehr gezwungen sein, am Devisenmarkt wechselkursstabilisierend einzugreifen.

Trotzdem haben Zentralbanken in der Vergangenheit immer wieder versucht, den Wechselkurs durch eigene Käufe und Verkäufe am Devisenmarkt zu beeinflussen. Auch die EZB intervenierte in den letzten Jahren oft massiv am Devisenmarkt, teilweise in Koordination mit der amerikanischen Fed, um eine weitere Abwertung des Euros gegenüber dem Dollar zu verhindern. Ziel dieser Seminararbeit ist die Beantwortung der Frage, warum Zentralbanken in Devisenmärkten intervenieren und über welche Wirkungskanäle sie den Wechselkurs beeinflussen können. Auf den folgenden Seiten werden zunächst grundlegende Begriffe dieser Seminararbeit erläutert. Nach einer Übersicht über die möglichen Motive für Zentralbankinterventionen in Kapitel 3 folgt in Kapitel 4 ein Überblick über die in der Literatur diskutierten Wirkungskanäle von Zentralbankinterventionen. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die Wirkung von Zentralbankinterventionen auf den Wechselkurs anhand einiger ausgewählter empirischer Untersuchungen. Kapitel 6 faßt die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit zusammen.

2. Grundlagen

2.1. Wechselkurs

Als nominalen Wechselkurs bezeichnet man das Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen. Die Preisnotierung des nominalen Wechselkurses entspricht dem Preis einer fremden Währung in heimischer Währung, während die Mengennotierung des nominalen Wechselkurses die Menge der ausländischen Währungseinheiten bezeichnet, die man für eine Einheit der heimischen Währung erhält.2 Der gleichgewichtige nominale Wechselkurs ergibt sich, wenn sich Devisenangebot und Devisennachfrage am Devisenmarkt ausgleichen. 3 Bildet sich der gleichgewichtige nominale Wechselkurs in Währungssystemen mit flexiblen Wechselkursen durch Eingriffe der Zentralbank, spricht man auch von „dirty“ oder „managed floating“. Der reale Wechselkurs ergibt sich aus dem Verhältnis der Kaufkraft der Währung im Inland zu der Kaufkraft im Ausland.

2.2. Interventionen

[...]


1 Vgl. Demmler (1997), S. 867
2 Vgl. Demmler (1997) , S. 779
3 Vgl. Borchert (2001), S. 172


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Zu: Max Weber - "Politik als Beruf"

Author: Steffen Knäbe
Sociology - Culture, Technology, Peoples / Nations, 2003 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Schriftspracherwerb

Author: Rebecca Grohnfeldt
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, 2004 Download as PDF-file for 8,99 EUR

Zentralbankinterventionen

Author: Kai Liegl
Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2003 Download as PDF-file for 6,99 EUR

Inflation Linked Bonds – Ein attraktives Investment für Privatanleger?

Author: Frank Müller
Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/22237/zentralbankinterventionen
please wait Please wait