Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Das Drogenproblem aus wirtschaftsethischer Perspektive close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Das Drogenproblem aus wirtschaftsethischer Perspektive

Hausarbeit, 2001, 20 Seiten
Autor: Simone Mir Haschemi
Fach: Ethik

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2001
Seiten: 20
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V22240
ISBN (E-Book): 978-3-638-25637-7

Dateigröße: 176 KB


Textauszug (computergeneriert)

Das Drogenproblem aus wirtschaftsethischer Perspektive




von: Simone Mir Haschemi

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Die Entwicklung des Drogenproblems 2

2.1 Allgemeine Fakten und Zahlen 2

2.1.1 Lifetime-Prävalenz 3
2.1.2 Drogenkonsum und -abhängigkeit 3
2.1.3 Erstkonsumenten und Drogentote 4

2.2 Konsum-, Beschaffungs- und Konsumentenmuster 4

2.2.1 Konsummuster 4
2.2.2 Beschaffungsmuster 5
2.2.3 Konsumentenmuster 5

2.3 Kosten des Heroinproblems 5

3. Drogenpolitik in Deutschland: Prohibition 6

4. Die Prohibition aus wirtschaftsethischer Perspektive 7

4.1 Die Institutionenethik Karl Homanns 7
4.2 Einschätzung der Prohibition aus institutionenethischer Sicht 100

5. Heroinvergabe als ethisch rationalere Alternative 133

6. Fazit 154

7. Literaturverzeichnis 166

 

 

 

 

1. Einleitung

Die Drogen- und insbesondere die Heroinproblematik ist durch einen starken Anstieg an Abhängigen und Drogentoten Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt. Seitdem hat die drogenpolitische Diskussion nie an Brisanz und Bedeutung verloren, da mit den bisher angewandten drogenpolitischen Maßnahmen das Problem letztendlich bis heute nicht in den Griff zu bekommen war. Das vorherrschende Prinzip der deutschen Drogenpolitik ist die Prohibition, das Verbot der Drogen von Cannabis bis Heroin. Die Zahl der Drogentoten konnte seit Anfang der neunziger Jahre zwar reduziert werden, gleichwohl ist das Suchtproblem nach wie vor ungelöst. Angesichts der Tatsache, dass die bisher eingesetzten drogenpolitischen Mittel keine grundlegende Lösung für die Drogenproblematik bieten konnten, kann es nur sinnvoll sein, nach weiterführenden Ansätzen zu suchen. Dabei soll speziell die Heroinproblematik im Vordergrund stehen, da sie besonders folgenreich für Konsumenten und Gesellschaft ist.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die dargestellte Problematik aus ökonomischer und insbesondere wirtschaftsethischer Sicht zu beleuchten. Die Ökonomik steht im Allgemeinen in dem Ruf, mit der Ethik nicht vereinbar zu sein: Das ökonomische Rationalitätskonzept sehe das Streben nach individueller Gewinnmaximierung vor. Dieses stehe jedoch im Widerspruch zu moralischem Handeln, das eine Einschränkung des individuellen Vorteilsstrebens bedeute (vgl. Pies 2000: 11). Im Rahmen dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, dass es sehr wohl eine Wirtschaftsethik geben kann, die Handlungsanleitungen für die Gestaltung der Gesellschaft offenbart - in diesem speziellen Fall für die Gestaltung einer moralischen, d.h. dem Interesse der Gesellschaft entsprechenden, Drogenpolitik. Im zweiten Kapitel wird zur Einführung in das Thema die Entwicklung der Drogenproblematik dargestellt. Die Basis hierfür schaffen zunächst grundlegende Fakten und Zahlen (2.1) bezüglich der Lifetime-Prävalenz des Drogenkonsums (2.1.1), Drogenkonsum und Abhängigkeitserscheinungen (2.1.2) sowie Erstkonsumenten und Drogentoten (2.1.3). Darauf hin werden im Kapitel 2.2 die typischen Konsum- (2.2.1), Beschaffungs- (2.2.2) und Konsumentenstrukturen (2.2.3) verdeutlicht. Ein bedeutender Aspekt des Drogenproblems sind zudem die Kosten, die es in Deutschland verursacht (2.3). Um sich mit der Rationalität der Drogenpolitik auseinander setzen zu können, ist eine kurze und prägnante Bestandsaufnahme der deutschen Drogenpolitik erforderlich (3). Dann sind alle Voraussetzungen erfüllt, um sich der wirtschaftsethischen Perspektive der Drogenproblematik zuzuwenden (4). Hierzu wird der institutionenethische Ansatz Karl Homanns vorgestellt (4.1), nach dessen Kriterien die Prohibition in Deutschland einer kritischen Analyse unterzogen wird (4.2). Es kristallisiert sich heraus, dass die Folgen der Prohibition aus wirtschaftsethischer Sicht allen Anlass dafür geben, die drogenpolitische Diskussion um rationalere Alternativen zu erweitern. Die kontrollierte Heroinvergabe ist ein Vorschlag, der den wirtschaftsethischen Ansprüchen gerecht werden will und deshalb in dieser Arbeit die Funktion eines Denkanstoßes haben soll (5). Letztendlich folgt das Fazit, das die Erkenntnisse der Arbeit zusammenfasst und abschließend noch offene Fragen benennt (6). Zusätzlich ist anzumerken, dass die Bedeutung von legalen Rauschmitteln wie Alkohol, Tabak oder bestimmten Medikamentengruppen für die Drogenproblematik nicht zu unterschätzen ist. Dieser Aspekt ist jedoch sehr umfangreich und wird deshalb im Rahmen dieser Arbeit außen vor gelassen.

2. Die Entwicklung des Drogenproblems

[...]


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/22240/das-drogenproblem-aus-wirtschaftsethischer-perspektive
please wait Bitte warten