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Grundlagen und Existenzberechtigung des dualen Rundfunksystems aus medienökonomischer Sicht

Hausarbeit, 2002, 14 Seiten
Autor: Benedict Rehbein
Fach: Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Details

Veranstaltung: Einführung in die Kommunikationswissenschaft
Institution/Hochschule: Universität Leipzig (Kommunikationswissenschaft)
Tags: Grundlagen, Existenzberechtigung, Rundfunksystems, Sicht, Einführung, Kommunikationswissenschaft
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 14
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 11  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V22269
ISBN (E-Book): 978-3-638-25660-5

Dateigröße: 214 KB


Textauszug (computergeneriert)

Grundlagen und Existenzberechtigung des dualen
Rundfunksystems aus medienökonomischer Sicht




von: Benedict Rehbein

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung 1

2. Begriffsdefinitionen 1

3. Grundlagen der Medienökonomie 2

3.1 Bedürfnisse und Bedürfnis-Befriedigung 3
3.2 Ressourcen und Ressourcen-Knappheit 3
3.3 Meritorische Güter 4
3.4 Marktwirtschaftliche Sonderform: Die Öffentlich-Rechtlichen 5

4. Vor- und Nachteile des dualen Rundfunksystems 5

4.1 Probleme der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Finanzierung 5

4.1.1 Private sehen, für Staatliche zahlen: Die Gesetzgebung der BRD 5
4.1.2 Konkurrenzfähigkeit der Öffentlich-Rechtlichen bei steigenden Werbeetats 6

4.2 Das staatliche Fernsehprogramm: Ökonomisch sinnvoll? 6
4.3 Zukunft Privatfernsehen: Der Trend zum Monopol 7
4.4 Staatliche Intervention und ihre Auswirkungen 8
4.5 Programmvielfalt und Qualität im Privatfernsehen 9

4.5.1 Die Theorie der Programm-Duplizierung 9
4.5.2 Qualität und Einfluss der Werbewirtschaft 9

5. Fazit 10

5.1 Veränderte Rahmenbedingungen im dualen Rundfunk 10
5.2 Ausblick: Öffentlich-rechtliches Internet? 11

Verzeichnis der verwendeten Literatur 12

 

 

 


1. Einführung

Das in Deutschland seit 1984 existente duale Rundfunksystem ermöglicht privaten Sendern, neben den öffentlich-rechtlichen Programmen auf dem Markt aufzutreten. Obwohl lediglich 0,2 % aller deutschen Unternehmen überhaupt von öffentlich-rechtlicher Form sind (vgl. Schumann 2000), leistet gerade der Rundfunk einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Meinungsvielfalt - und damit der Demokratie. Seit dem Markteintritt privater Unternehmer in Hörfunk und Fernsehen hat sich die Situation allerdings gravierend verändert: Inzwischen kann ein deutscher Haushalt auf 30 oder auch mehr Kanälen Fernsehprogramme und auf unzähligen Frequenzen Radiosendungen empfangen, von einer Gefährdung der Meinungsvielfalt ist keine Rede mehr. Der Eingriff des Staates in diesen Wirtschaftsbereich könnte demnach überflüssig werden und sogar die Stabilität des Marktes beeinträchtigen, denn öffentlich-rechtliche Unternehmen stehen unter weit geringerem finanziellen Druck. Es gilt zu untersuchen, worauf das Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland sich gründet, wie es sich in den Jahren gewandelt hat und ob man weiterhin von einer berechtigten Existenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sprechen kann.

2. Begriffsdefinitionen

Hiebel gibt eine Definition des Begriffes Medien, der auch für diese Arbeit gelten soll: "Ein Medium ist Träger und Übermittler von Inhalten, das heißt von Informationen oder Unterhaltung." (vgl. Hiebel 1998, S.13. In: Schumann 2000) Damit wird ein Bereich eingegrenzt, der allerdings für diese Arbeit noch zu weit gefasst ist und nochmals differenziert werden muss. Wenn im Folgenden die "Medien" angeführt werden, so sind damit Massenmedien gemeint. Die Rede ist lediglich von elektronischen Medien und dabei vornehmlich vom sogenannten Rundfunk, der Hörfunk (Radio) und Fernsehen umfasst. Für Begriffe der Medienökonomie gelten die Auffassungen, wie sie Heinrich vertritt. Er beschreibt sie folgendermaßen:

"Medienökonomie untersucht, wie die Güter Information, Unterhaltung und Verbreitung von Werbebotschaften in aktuell berichtenden Massenmedien produziert, verteilt und konsumiert werden."
Heinrich 1999, S. 19

Untersucht werden die ökonomischen Besonderheiten, die auf dem Mediensektor herrschen, sowie die Wirtschaftslage und die Auswirkungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf diese.

3. Grundlagen der Medienökonomie

[...]


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