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Presentation (Elaboration), 2003, 16 Pages
Author: Ruth Moser
Subject: Sociology - Gender Studies
Details
Institution/College: Catholic University of Applied Sciences München (Soziologie)
Tags: Männlichkeit, Umbruch, Männer, Männern, Frauen
Year: 2003
Pages: 16
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-25860-9
File size: 199 KB
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Excerpt (computer-generated)
Männlichkeit in Umbruch?
von: Ruth Güntner
Inhaltsverzeichnis
1. Definitionen von Männlichkeit 3
1.1 Partriarchale / traditionelle Männlichkeit 3
1.2 Hegemoniale Männlichkeit 3
1.3 Exkurs: Die drei Formen der Gewalt 3
1.4 Marginalisierte Männlichkeit 5
1.5 Moderne Männlichkeit 5
1.6 Gegenüberstellung (Tabelle) 5
2. Quellen der Männlichkeitskrisen - Eine Zusammenfassung der Veränderungen 6
3. Probleme und Belastungen in der männlichen Rolle 9
3.1 Die individuumszentrierte Perspektive der Geschlechtsrollenidentität 9
3.2 Die sozialkulturelle Perspektive der Geschlechtsrollenidentität 10
3.3 Gegensätzliche Erwartungen führen zu Rollenspannungen 10
3.4 Exkurs: Jungen auf dem Irrweg zur Männlichkeit 11
3.5 Inhärente Rollenspannungen 11
3.6 Exkurs: Die Aufteilung des Körpers 12
4. Neue Männer braucht das Land 13
Literaturverzeichnis 15
1. Definitionen von Männlichkeit
1.1 Partriarchale / traditionelle Männlichkeit
Die partriarchale bzw. traditionelle Männlichkeit zeichnet sich vor allem durch physische Stärke. Dominanz und emotionale Kontrolle aus. Der Mann sieht sich als Beschützer seiner Familie, durch seine Berufstätigkeit übt er die alleinige Ernährerfunktion aus. Er sichert also das Überleben seiner Familie und befindet sich damit in einer Überlegenheitsstellung (vgl. Pleck 1996, S.27-28).
1.2 Hegemoniale Männlichkeit
Hegemonie bedeutet, in der Lage sein anderen Arten von Männlichkeit eine Definition aufzuzwingen (vgl. Carrigan, Conell und Lee 1998, S.62-65). Diese ,Männlichkeit definiert sich vor allem über Abwertung und Unterwerfung von Frauen und anderen Männlichkeiten. In unserem Kulturkreis ist diese Form am weitesten verbreitet. Nur heterosexuelle Männer entsprechen dieser Definition (vgl. Brandes und Bullinger 1996, S.35). Es ist möglich zu sagen, dass hegemoniale Männlichkeit eine erfolgreiche Strategie in Bezug auf Frauen verkörpert. Zudem bezieht sich die Hegemonie auf historische Situationen, in denen Macht gewonnen und bewahrt wurde. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass Hegemonie eng mit der Arbeitsteilung Mann / Frau verbunden ist.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass selbst der Staat in die Aushandlung und Durchführung von Hegemonie involviert war und es teilweise noch ist. Ein gutes Beispiel dafür stellt die in früherer Zeit veranlasste Kriminalisierung der Schwulen dar (vgl. Carrigan, Conell und Lee 1998, S.62-65). Eines haben der hegemoniale und der partriarchale Mann gemeinsam, die Tendenz zur Gewalt.
1.3 Die drei Formen männlicher Gewalt
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