Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Technologische Innovationen als Basis für den Aufstieg von Airbus S.A.S. zur Mar... close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Technologische Innovationen als Basis für den Aufstieg von Airbus S.A.S. zur Marktführerschaft

Diplomarbeit, 2003, 96 Seiten
Autor: Klaus Schwebel
Fach: Wirtschaft - Sonstiges

Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 96
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V22578
ISBN (E-Book): 978-3-638-25872-2

Dateigröße: 2120 KB


Textauszug (computergeneriert)

Universität Regensburg
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Diplomarbeit

Thema:

Technologische Innovationen als Basis für den
Aufstieg von Airbus S.A.S. zur Marktführerschaft

Abgabetermin: 17. Dezember 2003

Verfasser: 

Klaus Schwebel

 

 

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: ... I

Abbildungsverzeichnis:  ... III

Abkürzungsverzeichnis:  ... IV

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit ... 1

2 Allgemeines zur Luftfahrtindustrie  ... 3
2.1 Branchenanalyse nach Porter  ... 3
2.1.1 Rivalität in der Branche  ... 3
2.1.2 Bedrohung durch Substitute  ... 4
2.1.3 Bedrohung durch neue Konkurrenten  ... 4
2.1.4 Verhandlungsmacht der Lieferanten ... 5
2.1.5 Verhandlungsmacht der Kunden  ... 5
2.2 Fazit aus der Branchenanalyse ... 6
2.3 Konfiguration verschiedener Flugzeugtypen  ... 7
2.3.1 Kurzstreckenflugzeuge  ... 7
2.3.2 Mittelstreckenflugzeuge ... 7
2.3.3 Langstreckenflugzeuge  ... 8
2.4 Entscheidungskriterien der Fluggesellschaften  ... 9
2.5 Marktentwicklung und Trends ... 10
2.5.1 Die Einflussfaktoren ... 11
2.5.2 Die Wachstumsmärkte ... 12
2.5.3 Die Nachfrage zur Erneuerung der Flugzeugflotten  ... 13
2.5.4 Welche Flugzeugtypen werden benötigt ... 14

3 Die Produkte von Airbus ... 15
3.1 Zivile Projekte  ... 15
3.1.1 Die A320 Familie  ... 16
3.1.2 Die A 300/A310 Familie  ... 16
3.1.3 Die A 330/340 Familie ... 17
3.1.4 Der A380 ... 18
3.2 Weitere Projekte  ... 18
3.2.1 Multi Role Tanker Transport ... 19
3.2.2 Der A400M ... 19
3.2.3 Die Frachtmaschinen ... 19

4 Der Konzern  ... 21
4.1 Die Gründung und Entwicklung von Airbus  ... 21
4.2 Die Beteiligungsstruktur von Airbus S.A.S ... 22
4.3 Die Organisationsstruktur  ... 22
4.4 Die Werke/Funktionsweise der Produktion ... 23

5 Die Innovationsfähigkeit von Airbus  ... 24
5.1 Der Technologiebegriff ... 24
5.2 Der Innovationsbegriff  ... 25
5.3 Produkte  ... 26
5.3.1 Flugzeugzelle  ... 27
5.3.2 Keramikbremse  ... 29
5.3.3 Trimmtanks  ... 30
5.3.4 Faserverbundwerkstoffe  ... 30
5.3.5 Tragflügel ... 34
5.3.6 Ribletfolie ... 36
5.3.7 Avionik  ... 37
5.3.8 Fly-By-Wire ... 38
5.3.9 Triebwerke ... 39
5.4 Prozesse ... 41
5.4.1 Gründung von Airbus ... 42
5.4.2 Entwicklung  ... 42
5.4.3 Worksharing und Komponentenfertigung  ... 44
5.4.4 Laserschweißen  ... 45
5.4.5 Personalplanung ... 46
5.4.6 Ablaufoptimierung ... 47
5.5 Werte  ... 48
5.6 Vorteile der Innovationen für Kunden  ... 49

6 Leasing als Absatzwege ... 51
6.1 Bestimmung des Leasingbegriffs  ... 51
6.2 Arten des Leasings ... 51
6.2.1 Operate-Leasing ... 52
6.2.2 Finanzierungs-Leasing  ... 52
6.3 Allgemeines zu Flugzeugleasing ... 54
6.4 Leasingmotive der Airlines ... 56
6.5 Unterschiedliche bilanzielle und rechtliche Aspekte von Leasing / Kauf ... 57
6.6 Entscheidungskriterien für Kauf oder Leasing ... 58
6.7 Leasing bei Airbus  ... 61

7 Wettbewerb der Flugzeughersteller  ... 62
7.1 Einfluss von Exportförderprogrammen  ... 62
7.2 Vergleich mit dem Hauptkonkurrenten Boeing  ... 63
7.2.1 Produktpalette von Boeing  ... 64
7.2.2 Bindung von Ressourcen bei Airbus ... 67

8 Fazit und Ausblick  ... 68

Anhang:  ... VII

Literaturverzeichnis:  ... XI

Abbildungsverzeichnis:
Abb. 1: Einsatzgebiete unter ETOPS Bestimmungen ... 9
Abb. 2: Vergleich des Regionalen Wachstums von BIP und RPK  ... 12
Abb. 3: Durchschnittliches Flugzeugalter bis zur Auswechslung  ... 14
Abb. 4: Besitzverhältnisse – Airbus Integrated Company  ... 22
Abb. 5: Standorte der Airbus S.A.S.  ... 24
Abb. 6: Quellen der Innovation ... 26
Abb. 7: Einsparungspotential durch FVW ... 31
Abb. 8: Kostenmodell für CFK-Bauteile  ... 32
Abb. 9: Heutiger Einsatz von FVW im Airbus A319/A320  ... 33
Abb. 10: Innovation-Lebenszyklus-Modell  ... 41
Abb. 11: Kommunalität ermöglicht CCQ ... 50
Abb. 12: Darstellung der direkten Konkurrenzmuster zu den Airbusmodellen ... 66

Abkürzungsverzeichnis:
Abb. = Abbildung
AFRP = Aramid Fiber Reinforced Plastic
AG = Aktien Gesellschaft
AIT = Aeritalia
ATI = Airbus Transport International
Aufl. = Auflage
BAE = British Aerospace
BGB = Bürgerliches Gesetzbuch
BRD = Bundesrepublik Deutschland
bspw. = Beispielweise
ca. = Circa
CAD = Computer Aided Design
CADAM = Computer Aided Design And Manufacturing
CASA = Construcciones Aeronauticas S.A.
CAT = Clear Air Turbulance
CCQ = Cross Crew Qualification
CEO = Chief Excecutive Officer
CF = Cash Flow
CFRP = Carbon Fiber Reinforced Plastic
COFACE = Compagnie française d′Assurance pour le commerce extérieur
CRT = Carthode Ray Tube
DASA = Deutsche Aerospace Airbus
DLR = Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
DOC = Direct Operating Costs
EADS = European Aeronautic Defence And Space Company
ECA = Export Credit Agency
ECGD = Export Credits Guarantee Department
EEFAE = Enviromentally Friendly Aero Engines
ELAC = Elevator and Aileron Computer
etc. = et cetera
ETOPS = Extended-Range Twin-Engine Operations
evtl. = eventuell
FAA = Federal Aviation Administration
FADEC = Full Authority Digital Engine Control-System
FTKs = Freight Tonne-Kilometres
FVW = Faserverbundwerkstoffe
GDP = Gross Domestic Product
GE = General Electric
GECAS = General Electric Capital Aviation Services
GFRP = Glass Fiber Reinforced Plastic
GIE = Groupement d’Intérêt Economique
GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung
HBR = Harvard Business Review
IATA = International Air Transport Association
i.H.v. = In Höhe von
ILFC = International Lease and Finance Corporation
in = Inch
JAA = Joint Aviation Authorities
JOL = Japanese Operating Lease
km = Kilometer
KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
LASU = Large Aircraft Sector Understanding
LCD = Liquid Crystal Display
MBB = Messerschmitt-Bölkow-Blohm
MD = McDonnell Douglas
MFF = Mixed Fleet Flying
Mio. = Millionen
Mrd. = Milliarden
MRTT = Multi Role Tanker Transport
NASA = National Aeronautics and Space Administration
NG = Next Generation
nm = Nautische Meile (~1,852 km)
NPV = Net Present Value = Barwert
OECD = Organisation for Economic Co-operation and
Development
RPKs = Revenue Passenger-Kilometres
S.A. = Sociedad Anonima = entspricht der deutschen AG
S.A.S. = Société par Actions Simplifiée
SEC = Spoiler/Elevator Computer
s.o. = Siehe oben
TQM = Total Quality Management
UK = United Kingdom
URL = Uniform Resource Locator
vgl. = vergleiche
z.B. = zum Beispiel

 

 

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

Der Traum vom Fliegen wie ein Vogel ist so alt wie die Menschheit. Nach vielen erfolglosen Versuchen in der Geschichte, gelang es wohl dem Deutschen Otto Lilienthal im Jahr 1891 als Ersten, eine Strecke von 15m im Gleitflug zurück zulegen. Bei späteren Versuchen erreichte Otto Lilienthal sogar 80m. 1 Als Grundlage für die Entwicklung seiner Fluggeräte diente Liliental das Studium und die physikalische Analyse des Vogelflugs. Seine grundlegenden Untersuchungen und Messungen an Modellflügeln sowie seine erfolgreichen Flugversuche führten 12 Jahre später zur Verwirklichung des eigenstartfähigen Motorflugs. Am 17. Dezember 1903 gelangen den Brüdern Orville und Wilbur Wright im kleinen Küstenort Kitty Hawk im US-Bundesstaat North Carolina die ersten Motorflüge, wobei beim vierten und letzten Flug an diesem Tag bereits 260 Meter in 56 Sekunden zurückgelegt wurden. 2 Von da an versuchten sich Europäer und Amerikaner bei der Entwicklung von steuerbaren Motorfluggeräten gegenseitig zu übertreffen. Dieser transatlantische Wettbewerb gipfelte 1970 in der Gründung von Airbus-Industrie als Konsortium europäischer Luftfahrtunternehmen, um der Vormachtstellung der amerikanischen Flugzeugproduzenten seit dem 2. Weltkrieg Paroli bieten zu können. Nach der Vorstellung des ersten Airbusmodells im Jahre 1972 und dem kontinuierlichen Ausbau der Produktpalette gelang es Airbus, seit 2001 den Konkurrenten Boeing bei der Anzahl der Auftragseingänge zu überflügeln.3 Im Jahr 2002 wurde dann zum ersten Mal auch die Marktführerschaft bzgl. des Bestellwertes erreicht. Laut Preisliste beträgt der Bestellwert der Airbusmodelle für das Jahr 2002 US-$ 24,3 Mrd.4, was einen Marktanteil von 54% entspricht.5 Des Weiteren hat Airbus 1.500 Bestellungen für neue Flugzeuge in den Büchern stehen, wohingegen Boeing nur 1.100 Bestellungen vorweisen kann.6 Im Zuge dieses Erfolges und zur Unterstreichung der neu erworbenen Marktführerschaft erhöht Airbus im Januar 2003 trotz der Krise in der Zivilluftfahrt die Preise um 2,5 Prozent.7

Die vorliegende Arbeit befasst sich in ihren drei Teilen speziell mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus. Die Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, welche technologischen Innovationen die Basis für den Aufstieg der Airbus S.A.S.8 bis zur Marktführerschaft bilden. Des Weiteren soll auch das Flugzeugleasing als Vertriebsweg genauer beleuchtet werden.

Dabei soll im ersten Teil der Arbeit ein kurzer Überblick über den Airbus-Konzern und die Marktgegebenheiten vermittelt werden. Hierzu wird zuerst die Branche der Hersteller von zivilen Großraumflugzeugen genauer analysiert. Danach werden grundlegende Informationen über die Einteilung von Flugzeugen sowie über den Markt für Passagierflugzeuge und seine zukünftige Entwicklung präsentiert. Die Produktpalette von Airbus, sowie die Entstehung und der Aufbau des 2001 gegründeten Airbus Konzern bilden die Abrundung des Überblicks, der im ersten Teil erreicht werden soll.

Für ein tiefer gehendes Verständnis von technologischen Innovationen werden im zweiten Kapitel der Arbeit zunächst die dafür nötigen grundlegenden Begriffe erörtert. Es werden daraufhin die technologischen Innovationen vorgestellt, auf denen sich die Wettbewerbsfähigkeit von Airbusmodellen auf dem Flugzeugmarkt begründet. Speziell soll das Umfeld aufgezeigt werden, aus dem die Innovationen hervorgegangen sind und welchen Beitrag sie zur Wettbewerbsfähigkeit der Airbusmodelle beitragen. Dies dient auch zum Aufzeigen des Nutzens der technologischen Innovationen für die Kunden im letzten Teil der Arbeit. Im dritten Teil der Arbeit werden die verschiedenen Formen von Leasing als Absatzsatzinstrument vorgestellt, das Airbus angeblich favorisiert. Dabei werden zuerst die Motive für eine Leasingentscheidung und daraufhin die Leasingkriterien bzw. alternative Kaufkriterien betrachtet. In einem weiteren Schritt wird dann auch der Wettbewerb der Flugzeughersteller genauer betrachtet, bei dem auch staatliche Exportfinanzierungsinstrumente eine wichtige Rolle spielen. Daran anschließend wird ein Vergleich der Produktpalette des Hauptkonkurrenten Boeing angestellt, der den Wettbewerbsstand abbildet.
Im letzten Kapitel werden die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und zukünftige technologische Entwicklungen im Flugzeugbau vorgestellt.

2 Allgemeines zur Luftfahrtindustrie

2.1 Branchenanalyse nach Porter

Die Branchenanalyse nach Michael E. Porter soll Aufschluss über die bestehenden Marktkräfte geben sowie den Wettbewerb und die Veränderungen im Branchenumfeld verdeutlichen. Die Branchenstruktur beeinflusst in starkem Maße sowohl die Spielregeln des Wettbewerbs als auch die Strategien, die dem Unternehmen potentiell zur Verfügung stehen. Wobei der Wettbewerb innerhalb einer Branche in der ökonomischen Struktur verwurzelt ist, die der Branche zugrunde liegt. Zudem geht der Wettbewerb weit über das Verhalten der existierenden Wettbewerber hinaus.9 Die Intensität des Wettbewerbs hängt von den nachfolgenden fünf grundlegenden Wettbewerbskräften ab, die zusammengefasst das Gewinnpotential in der Branche bestimmen.

Dabei besteht die Frage, wie die Airbus S.A.S die Industriestruktur im momentan wenig attraktiven Großflugzeugbau langfristig weiter zu ihren Gunsten ändern kann. Bei der anschließenden Technologiestrategieanalyse, ob und wie dieses Ziel bis jetzt verwirklicht werden konnte, soll das Leitbild „Setting the Standards“ nicht aus dem Auge verloren werden.

2.1.1 Rivalität in der Branche

Innerhalb der Branche der zivilen Großflugzeugbauer ist eine starke Rivalität zu erkennen, da aufgrund der Marktkonsolidierung in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts viele schwächere Wettbewerber aus dem Markt gedrängt wurden. Mittlerweile gibt es nur noch zwei Komplettanbieter, die eine ganze Flugzeugpalette auf dem Markt anbieten.

Bei dem Markt handelt es sich um einen globalen oligopolen Markt, der von der Airbus S.A.S. und Boeing Co. 10 hart umkämpft wird, ohne dass einer der Konkurrenten wirklich den Markt dominiert. Dieses Gleichgewicht fördert die hohe Rivalität in der kapitalintensiven Zivilluftfahrt, die durch hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung von neuartigen Technologien geprägt ist.

[....]


1 Vgl. Schmidt (1998), Neue Wege in der Luftfahrt, (Internet).
2 Vgl. Deutsches Museum (2003), Die Gebrüder Wright und der Beginn des Motorflugs, (Internet).
3 Vgl. Speednews (2003), Commercial Aircraft Orders and Deliveries - 3Q03, S. 1, (Internet).
4 Vgl. o.V. (2003 B), S. 13.
5 Vgl. Sparaco (2003), S. 20.
6 Vgl. Buderi (2003), S. 8.
7 Vgl. o.V. (2003 B), S. 13.
8 Die Bezeicnnungen Airbus S.A.S. und Airbus werden synonym verwendet.
9 Vgl. Porter (1999), S. 33-69.
10 Fusion 1997 mit McDonnel Douglas.


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/22578/technologische-innovationen-als-basis-fuer-den-aufstieg-von-airbus-s-a-s
please wait Bitte warten