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'weniger ist manchmal mehr' - Gestaltungsmittel in der Ausstellung 'Azteken' in Berlin

Seminararbeit, 2003, 30 Seiten
Autor: Birgit George
Fach: Kulturwissenschaft

Details

Veranstaltung: SE: Zur Ästhetik der Inszenierung in Ausstellungen
Institution/Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin (Instut für Europäische Ethnologie)
Tags: Gestaltungsmittel, Ausstellung, Azteken, Berlin, Inszenierung, Ausstellungen
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 30
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V22823
ISBN (E-Book): 978-3-638-26080-0

Dateigröße: 815 KB
Anmerkungen :
Ich wollte mich mit der Frage befassen, was man hinsichtlich der Ausstellung hätte mehr oder anders machen können bzw. welche anscheinend doch vielen, zurückhaltenden Gestaltungsmittel benutzt wurden, da dies eher als Kunstausstellung gedacht war, ethnologische Asdpekte berücksichtigend. Interview mit Herrn Günter Krüger, dem Gestalter der Ausstellung „Azteken“.



Textauszug (computergeneriert)

"weniger ist manchmal mehr"
Gestaltungsmittel in der Ausstellung "Azteken" in Berlin



von: Birgit George

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung 3

2. Methodik 3

3. Architektur und Räumlichkeiten: Der Martin-Gropius-Bau 4

4. "Azteken" - Die Ausstellung 6

4.1 Teil I 7
4.2 Teil II 10
4.3 Teil III 12

5. Der moderne, museale Inszenierungsbegriff 14

6. Analyse der angewandten Stilmittel in "Azteken" 16

7. Moderne versus Klassik oder: "weniger ist mehr"? 17

8. Schlußwort 18

Anhang 19

Interview mit Herrn Günter Krüger, Gestalter der Ausstellung "Azteken" 20
Notizen aus Kurzinterviews mit Besuchern vor der Ausstellung "Azteken" 26

Literaturverzeichnis 28


 

 

 


1. EINLEITUNG

Die "Azteken"-Ausstellung fiel mir durch frappante Plakatwerbung und einen Leitartikel der Zeitschrift "Der Spiegel" im Mai 2003 auf, der zwar sehr populär aufgemacht war und mehr über die Azteken an sich informierte, aber auch neugierig auf diese Ausstellung machte.

Nach meinem Besuch in der Ausstellung war ich einerseits fasziniert von den Exponaten, andererseits etwas enttäuscht von den wenig verwendeten modernen Medien als Gestaltungsmittel. Ich hätte mir mehr davon gewünscht, allerdings ging ich auch mit der Ansicht in die Ausstellung, dies sei eine historisch-ethnologische.
Ich wollte mich folglich mit der Frage befassen, was man hätte mehr oder anders machen können bzw. welche anscheinend doch vielen, zurückhaltenden Gestaltungsmittel benutzt wurden. Ich erfuhr während meiner Recherchen, dass die Konzeption dieser Ausstellung eher auf einer künstlerischen beruht. Allerdings wird ebenso der ethnologische Teil berücksichtigt, in Berlin auch speziell die "heimische" Verbindung zu diesem Themengebiet wie Berliner Forschungen oder bekannte Persönlichkeiten aus diesem Fachbereich.
Dies veranlasste mich, einmal genauer zu schauen, was bei einer Kunstausstellung - unter inszenatorischen Aspekt betrachtet - möglich bzw. sinnvoll ist, da das vorrangige Ziel doch eher darin besteht, dem Besucher die Objekte an sich näher zu bringen. Der finanzielle Rahmen und konservatorische Aspekte spielen natürlich auch eine nicht unbedeutende Rolle.
Im Folgenden werde ich dementsprechend auf die Ausstellung an sich etwas eingehen - nur ein wenig den Inhalt betreffend - und anschließend die verwendeten inszenatorischen Mittel genauer beleuchten, das Verhältnis zwischen Kunst und Ethnologie beachtend.

Besonders interessierten mich auch die Erwartungen und Ansichten der Besucher, weshalb ich einige kurze, exemplarische Interviews durchführte. Aus diesem Grund möchte ich auch all jenen danken, die mir bereitwillig Auskunft gaben, insbesondere Herrn Günter Krüger, dem Gestalter dieser Ausstellung.

2. METHODIK

Um genaueren Einblick in die Gestaltung zu erhalten, sprach ich mit o. g. Herrn Günter Krüger, dem Gestalter der Ausstellung "Azteken" Er wirkte bereits an vielen Ausstellungen und Projekten mit wie dem Ägyptischen Museum, dem Deutschen Historischen Museum u. a.. Eingefügte Zitate aus meinem Gespräch mit Herrn Krüger kennzeichnete ich durch eine kleinere Schrift.
Die Besuchermeinungen und -reaktionen empfand ich zumindest beispielhaft als wichtig aufzunehmen, um gewisse Tendenzen ausmachen zu können, inwieweit diese Art der Ausstellung Anklang findet oder etwas vermisst wird.

Der Ausstellungsbesuch war fraglos obligatorisch. Leider habe ich keine Bilder von der Ausstellung und deren Gestaltung an sich finden bzw. bekommen können, weshalb ich auf eine genauere Beschreibung dessen zurückgreifen musste.

3. ARCHITEKTUR UND RÄUMLICHKEITEN: DER MARTIN-GROPIUS-BAU

[...]


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