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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 25 Pages
Author: Sabine Wolf
Subject: Sport - Sport Medicine, Therapy, Prevention, Nutrition
Details
Tags: Public, Health, Ansätze, Klärung, Gesundheit, Krankheit
Year: 2003
Pages: 25
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-26109-8
ISBN (Book): 978-3-640-43576-0
File size: 621 KB
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Abstract
Die Zeit der Weimarer Republik, die mit der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 1919 begann und mit der Machtübernahme der NSDAP am 30. Januar 1933 endete, war geprägt von ökonomischen Krisen und politischen Konflikten, aber auch von Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs und des technischen Fortschritts. Die Anfangsjahre waren gekennzeichnet von der sich stetig steigernden Inflation sowie Putschversuchen der linken und rechten radikalen Parteien. Mit der Währungsreform 1924 stabilisierte sich die innenpolitische Lage, es begann eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Mit Hilfe von ausländischen Krediten, vornehmlich aus den USA, konnten neue Industrien aufgebaut und Produktionsweisen modernisiert und rationalisiert werden. Eine Belastung für die Republik blieb jedoch die steigende Arbeitslosenzahl und die politische Radikalisierung der Bevölkerung. Mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 und dem damit einhergehenden Ausbleiben amerikanischer Kredite mussten viele der vormals florierenden Unternehmen schließen, die Arbeitslosenzahl stieg rapide bis auf 6 Millionen im Jahr 1932 an. Die Machtübergabe an Hitler ist gleichbedeutend mit dem Ende der Weimarer Republik. Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit wird die ökonomische Lage der Schriftsteller in dem soeben skizzierten Zeitabschnitt stehen. Dabei werden die Absatzmärkte Buchmarkt und Presse sowie Film und Rundfunk näher betrachtet und auf ihre ökonomische Bedeutung für die Schriftsteller untersucht. Mit dem Begriff Schriftsteller sind in der Hausarbeit vor allem freie Autoren gemeint, also solche, die ohne feste Anstellung ihrer literarischen Tätigkeit nachgehen, sei es mit dem Verfassen von Romanen oder der freien Mitarbeit an Zeitungen. Auch schließt er Autoren ein, die neben ihrer literarischen Tätigkeit einer anderen, nichtliterarischen Beschäftigung in einem festen Arbeitsverhältnis nachgehen. Auf die in einem festen Arbeitsverhältnis stehenden literarisch Tätigen, etwa Journalisten oder Redakteure, wird aus Platzgründen nicht gesondert eingegangen.
Excerpt (computer-generated)
Public Health - Ansätze (Modelle) zur Klärung
von Gesundheit und Krankheit
von: Sabine Wolf
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Die Bedeutung von Public Health 3
3 Verschiedene Modellvorstellungen zur Gesundheit und Krankheit 4
4 Analyse eines biomedizinischen und psychosozialen Modells 9
4.1 Das Risikofaktorenmodell von Schäfer (1978) zur Entstehung und Prophylaxe von Koronarer Herzkrankheit (KHK) 9
4.1.1 Die Entstehung des Risikofaktorenmodells 9
4.1.2 Grundzüge und Eigenschaften des Risikofaktorenmodells 10
4.1.3 Funktionsweise des Risikofaktorenmodells 12
4.2 Das Systemische Anforderungs-Ressourcen-Modell (SAR-Modell) von Becker (1992) 13
4.2.1 Grundzüge und Eigenschaften des SAR-Modells 13
4.2.2 Funktionsweise des SAR-Modells 15
4.3 Vergleich des Risikofaktorenmodells mit dem SAR-Modell 17
5 Fazit 21
Literatur- und Quellenverzeichnis 22
1 Einleitung
Prävention ist eine gute Investition in die Zukunft unseres Gesundheitssystems. Nicht nur unsere eigene Lebensweise, sondern auch z. B. Umwelteinflüsse, Arbeitsbedingungen, das Alter, aber auch die Möglichkeiten, gesundheitsfördernde Angebote wahrzunehmen, beeinflussen unsere Gesundheit. Damit ist Prävention keineswegs reine Privatsache, sondern eine politische Angelegenheit, die viele Politikbereiche von der Gesundheitspolitik, über Umwelt und Verbraucherschutzpolitik bis hin zum Arbeitsschutz berührt. Zugleich sind viele Verantwortliche in Bund, Ländern, Kommunen, aber auch in der Ärzteschaft, den Krankenkassen oder den Betrieben gefordert. Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.1 (Schmidt, 2002)
Zu teuer sind die Behandlungen von Krankheiten geworden, oder sollte man sagen, es stehen zur Behandlung der Betroffenen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung? Hin wie her, das Gesundheitssystem in Deutschland ist schon lange mit der bisherigen desolaten finanziellen Situation überfordert und sucht deshalb nach Lösungen und neuen Alternativen zur Kostendämpfung. Tabelle 1 (S. 2) des Statistischen Bundesamts gibt hier beispielhaft einen Überblick über die Gesundheitsausgaben Deutschlands für die Jahre 1996, 1998 und 2000. Zu beachten sind vergleichsweise die Ausgaben im Bereich der Prävention, im ärztlichen Bereich, in der Pflege und Therapie. Es fällt anhand der finanziellen Ausgaben auf, dass der Prävention immer noch zu wenig Beachtung und Einfluss gegenüber ärztlichen und therapeutischen Behandlungen eingeräumt wird.
Eine langfristig angelegte Alternative zur Krankheitsbehandlung nennt sich „Public Health“, mit öffentlicher „Gesundheit“, „Gesundheitspflege“, „Gesundheitsförderung“ oder „Prävention“ übersetzt, um die es in dieser Arbeit hauptsächlich gehen soll. Daher werde ich im ersten Teil eine kurze Erläuterung zum Begriff „Public Health“ und dessen Entstehung geben (2). Danach folgt im Punkt 3 eine Übersicht zu den zurzeit aktuellsten Gesundheitsmodellen. Der darauf folgende Teil befasst sich mit der Erläuterung und Gegenüberstellung des biomedizinischen Modells, dem Risikofaktorenmodell von Schäfer (1978) und dem Systemischen Interaktionistischen Anforderungs-Ressourcen-Modell von Becker (1992) (4). Hierbei werden in einigen Unterpunkten Grundzüge, Eigenschaften, Funktionsweisen und Unterschiede beider Modelltypen herausgearbeitet. Eine allgemeine zusammenfassende Gegenüberstellung aller aktuell diskutierten Modelle wird diesen Punkt abschließen. Im Anschluss folgt dann das Fazit, in dem die Ergebnisse zusammengetragen werden (5). Die große Anzahl der diskutierten Gesundheits- und Krankheitsmodelle lässt darauf schließen, dass der Forschungsgegenstand in diesem Bereich weitgehend schon bearbeitet worden ist. Daher ist die Literaturlage auch sehr umfänglich.
[...]
1 Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit anlässlich des Symposiums der Barmer Ersatzkasse zu „Prävention als Zukunftsaufgabe im Gesundheitswesen“
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