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Auguste Caroline Lammer (1885 - 1937) - Die bisher einzige Bankgründerin Österreichs

Subtitle: Ihre turbulente Geschichte in einer krisenhaften Zeit

Textbook, 2007, 144 Pages
Author: Martin Gschwandtner
Subject: Economics / Business : Economic and Social History

Details

Category: Textbook
Year: 2007
Pages: 144
Grade: sehr gut
Language: German
Archive No.: V22963
ISBN (E-book): 978-3-638-26178-4
ISBN (Book): 978-3-638-73631-2
File size: 5955 KB

Abstract

Die Tragik der "Lammerbank" in Zell am See (Land Salzburg, Österreich) spielte sich in der Zeit von 1920 bis 1937 im Umfeld eines von Krisen geschüttelten Österreich im Zusammenhang mit internationalen Wirtschaftsproblemen ab. Die Arbeit gibt zuerst einen Überblick über die Wirtschafts-und Bankengeschichte Österreichs nach dem I.Weltkrieg und führt über die Zeit der Inflation zur Sanierung der Währung unter Bundeskanzler Ignaz Seipel bis zu den katastrophalen Bankenzusammenbrüchen und zur Weltwirtschaftskrise.Im Rahmen des Kapitels über den "New Deal" wird die zeitgleiche Entwicklung in den USA gestreift. In Exkursen wird auf die "Franc-Spekulation" des Jahres 1924 und auf das damals weltweit Aufsehen erregende Schwundgeldexperiment der Gemeinde Wörgl (Tirol) eingegangen. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Geschichte der Lammerbank behandelt. Auguste Caroline Lammer, geb. Hofbauer, geb. 1885 in Wien als zweite Tochter einer Eisenbahnerfamilie, machte nach der Pflichtschule eine Banklehre in Braunau a. Inn und heiratete 1909 den Bahnhofvorstand von Attnang- Puchheim (Oberösterreich) Max Leopold Lammer, Ritter von Castell Rombaldo. Beide gründeten 1910 ein Reisebüro und Bankgeschäft in Zell am See, das während des I.Weltkrieges ruhte. 1918 folgte die Scheidung; Sohn Alfred wurde der Mutter zugesprochen. 1920 gründete Auguste Lammer zum zweiten Male ein Bankgeschäft, das 1935 in Konkurs ging. Auguste Lammer, eine zielstrebige und bis dahin sehr angesehene Frau wurde nun zu drei Jahren Haft verurteilt. Am 16.Jänner 1937 starb sie während der Haftzeit im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Die Arbeit wird ergänzt durch einen Vergleich mit zwei anderen Bankfrauen, die ebenfalls Schiffbruch erlitten hatten: Adele Spitzeder und das Ende der "Dachauerbank" 1873, sowie Marlene Kück und ihre "Bank für kleine und mittlere Unternehmen" (BkmU), gegründet 1994 in Berlin und nun ein Fall für das Gericht. Weitere interessante Details ergaben sich aus der Geschichte eines Bildes von Leonardo da Vinci, einer verwandtschaftlichen Verbindung des Geschäftspartners von Auguste Lammer , Frank Whitehead, mit der Mutter der Trapp-Familie und durch die Kontakte mit einem Enkel von Auguste Lammer, Dr. Peter Lammer aus Abingdon bei Oxford.


Excerpt (computer-generated)

Auguste Caroline Lammer (1885 - 1937)
Die bisher einzige Bankgründerin Österreichs.
Ihre turbulente Geschichte in einer krisenhaften Zeit.

August 2007
 

basierend auf der Diplomarbeit:

Die Macht des Geldes -
Die Krisen-Republik und die Geschichte von Auguste Caroline Lammer 
und ihrer kleinen Regionalbank 1920 -1937

eingereicht an der Universität Salzburg
zur Erlangung des Magistergrades am Institut für Geschichte 
der Geisteswissenschaftlichen Fakultät im Mai 2003

von: Martin Gschwandtner

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung ...1

2 Die Krise der österreichischen Wirtschafts - und Bankenpolitik ...3

2.1 Zur Ausgangssituation Österreichs nach dem I.Weltkrieg ...3
2.1.1 Der Kampf um das Überleben ...3
2.1.2 Währungspolitik und Inflation ...7
2.1.3 Hilferuf an das Ausland ...12
2.1.4 Die Zeit der Schieber und Spekulanten ...14
2.1.5 Österreich, ein Preisparadies ...16
2.1.6 Neue Banken und die Kapitulation vor der Geldentwertung ...17

2.2 Über die Hyperinflation zur Sanierung ...19
2.2.1 Währungspolitische Vorschläge ...19
2.2.2 Kuriose Ideen ...19
2.2.3 Der Weg in die Katastrophe ...21
2.2.4 Der Kampf um die Sanierung ...24
2.2.5 Stillstand des Währungsverfalles ...27

2.3 Exkurs: Was ist eigentlich eine Spekulation? ...31

2.4 Die neue Währung ...32

2.5 Die Konsolidierung ...34

2.6 Die Weltwirtschaftskrise ...37
2.6.1 Ursache und Bankensterben ...37
2.6.2 Der Krach an der New Yorker Börse ...38
2.6.3 Schon wieder eine Bankkatastrophe ...40
2.6.4 Die Creditanstalt brachte den Stein ins Rollen ...42

2.7 Exkurs: „Geld soll rosten !“- das Wörgler Schwundgeld ...47

2.8 Das Ende der Demokratie ...50

2.9 Bilanz und Blick über den Ozean ...51

3 Die Ära des New Deal ...53

3.1 Vorgeschichte ...53

3.2 Der Aufbruch in eine neue Epoche ...56

3.3 Bilanz des New Deal ...59

4 Veränderungen in der Bankenlandschaft ...61

5 Die dramatische Geschichte der Lammerbank ...64

5.1 Auguste Caroline Lammer, geb. Hofbauer ...64

5.2 Erste Firmengründung in Zell am See und Ehescheidung ...67

5.3 Zweite Firmengründung nach dem I. Weltkrieg ...69

5.4 H. Grundherr und A. Lammer, Eigentümer des Schlosses Mittersill ...71

5.5 Vom rechten Weg abgekommen ...75

5.6 Der Absturz in zwei Etappen ...80
5.6.1 Der missglückte Ausgleich ...80
5.6.2 Der unvermeidliche Konkurs ...85

5.7 Der Gerichtsprozess in Salzburg ...88

5.8 Das Drama der Lammerbank im Spiegel der Presse ...91
5.8.1 Das Salzburger Volksblatt ...91
5.8.2 Die ÖAZ am Abend ...92
5.8.3 Das kleine Blatt ...92
5.8.4 Salzburger Chronik ...93
5.8.5 Kleine Volkszeitung ...95
5.8.6 Salzburger Volksblatt ...97

5.9 Schutzengel ohne Chance: Das Bild von Leonardo da Vinci ...98
5.9.1 Geschichte und Beschreibung ...98
5.9.2 Die abenteurliche Wanderung des „Leonardo“ ...102

5.10 Auguste Lammer: „ Es ist zum Verzweifeln“- Krankheit und Tod ...104

5.11 Exkurs: „Die k.k. Weiberstrafanstalt“ in Wiener Neudorf ...108

5.12 Exkurs: Zur Umrechnung von Schillingbeträgen aus der Zwischenkriegszeit in die heutige Währung ...110

6. „Frauenbanken“ in Schwierigkeiten ...113

6.1 Der Fall Adele Spitzeder mit der „Dachauer Bank“ ...113

6.2 Marlene Kück und die „BkmU“ in Berlin ...113

6.3 Drei „Bankfrauen“– ein Sinn? ...117

7. Schluss 119 8. Quellen-und Literaturverzeichnis ...122

9. Darstellungsverzeichnis ...127

10. Anhang ...128
10.1 Glossar ...128
10.2 Kopien von Dokumenten ...129
10.3 Stammbaum Whitehead mit Verbindung zur „Trapp-Familie“ ...135
10.4 Verschiedene Bilder (Grabstätte Whitehead, Bildnisse von Max Leopold und Peter Lammer, Geburtshaus von A. Lammer und Karte: „Lammerorte“) ...137

 

Vorwort

Das vorliegende Buch basiert im Wesentlichen auf: Gschwandtner, Martin: „Die Macht des Geldes. Die Krisenrepublik und die Geschichte von Caroline Auguste Lammer und ihrer kleinen Regionalbank 1920-1937.“ Diplomarbeit aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Salzburg 2003. Die Anregung dazu gaben Frau Dr. Friederike Zaisberger und Univ.Prof. Dr. Christian Dirninger, Salzburg, wofür ich auch an dieser Stelle nocheinmal meinen herzlichen Dank ausspreche. Über den Inhalt der Diplomarbeit hinaus, ergaben sich auf Grund nachträglicher Quellenfunde, weiterer Nachforschungen und durch das freundliche Entgegenkommen von Dr. Peter Lammer, Abingdon bei Oxford, einige interessante Ergänzungen, die in dieses Buch eingearbeitet wurden. Mein Dank gilt nicht zuletzt dem GRIN-Verlag mit seinen Mitarbeitern, die das Buchprojekt „Lammer“ sehr entgegenkommend und effizient abwickelten.


1. Einleitung

Der Zeitraum von 1910 bis 1935 umfasste dramatische Ereignisse, weltweit und besonders auch auf Österreich bezogen. Eingebettet vor allem in das turbulente Geschehen der Wirtschaftsgeschichte, die den großen Rahmen bildete, vollzog sich auf regionaler Ebene ein Drama, das vom Aufstieg und Niedergang einer Privatbank handelt. Eine Frau stand im Mittelpunkt dieses Geschehens. Eine Frau, die aus bescheidenen Verhältnissen kommend, durch ihre Tatkraft ein Unternehmen, bestehend aus Reisebüro und Bankgeschäft (im folgendem Text „Lammerbank“ genannt) gründete, das sich das Vertrauen vieler Menschen, vermögender und einfacher Leute erwerben konnte. Scheidung und Neugründung des Unternehmens, die Liaison mit einem adeligen Schuldenmacher, ein gescheiterter Ausgleich und der anschließende Konkurs, der Vermögensverlust für Reiche und die Vernichtung des letzten Spargroschens armer Menschen, Anklage und Prozess, Verurteilung und Haft, Krankheit im Gefängnis und Tod im Alter von 52 Jahren sind die Wegmarken und Spuren von Frau Auguste Caroline Lammer. Sie wurde 1885 in Wien geboren und kehrte 1937 schwer krank dorthin wieder zurück. Im Wiener Zentralfriedhof wurde sie zur Ruhe gebettet, nachdem sie ruhelos lebte, beruflich gescheitert und der bürgerlichen Ehre verlustig geworden war.

In der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, die folgenden Fragen zu beantworten:

1. Was spielte sich in der Zeit des Aufstieges und des Niederganges der kleinen Lammerbank vom Ende des ersten Weltkrieges bis 1936, in der Wirtschaftspolitik und bei den Banken in Österreich vor dem Hintergrund der Krisen der internationalen Wirtschaft ab?

2. Auch die maßgebende Wirtschaftsmacht der Welt war krisengeschüttelt. Wie war die Entwicklung in den USA von 1918 bis zum Ende der Ära des „New Deal“ 1938?

3. Wie war der berufliche Lebensweg von Frau Auguste Lammer, ihr Aufstieg und Untergang als Unternehmerin, als bisher einzige bekannte Frau, die in Österreich je eine Bank gründete?

4. Was weiß man alles über das Bild von Leonardo da Vinci, dessen Verkauf - der nicht geglückt ist - mit seinem Erlös die Bank hätte retten sollen?

5. Gab, oder gibt es außerhalb Österreichs einen ähnlichen Fall, wie den der „Lammerbank“?

Zur Beantwortung dieser Fragen wurde für den wirtschaftsgeschichtlichen Teil eine Literaturrecherche angestellt, wobei an einschlägigen Arbeiten kein Mangel herrscht. Fürjenen Teil, der sich auf Frau Lammer und ihre Bank bezieht, wurden die Konkursakten des Masseverwalters Dr. Ernst Czerny, die sich im Salzburger Landesarchiv befinden, das Quellenmaterial des Pinzgauer Bezirksarchives, Hinweise in den Chroniken von Zell am See und Mittersill, sowie die Ergebnisse von umfangreichen Recherchen, sowie auch die Informationen von Dr. Peter Lammer, Abingdon bei Oxford, einem Enkel von Auguste Lammer, verwertet. Für verschiedene Exkurse wurden neben Literatur, auch Informationen aus dem Internet verwendet.
 

2. Die Krise der österreichischen Wirtschafts- und Bankenpolitik

2.1 Zur Ausgangssituation Österreichs nach dem I. Weltkrieg

2.1.1 Der Kampf ums Überleben

Die Geschichte von Aufstieg und Fall der Lammerbank von 1920 bis 1935 bzw. bis zum Tode von Frau Auguste Lammer im Jahre 1937, fällt in einen politisch wie wirtschaftlich gleichermaßen sehr bedeutsamen, bewegten und national wie international dramatischen Zeitabschnitt.
In den folgenden Ausführungen soll beispielhaft auf bedeutsame Strömungen, Ereignisse und Auswirkungen dieser Zeit eingegangen werden.

Als Anfang November 1918 die kriegerischen Auseinandersetzungen eingestellt wurden, ergab sich ein düsteres Bild: Ein überforderter, geschwächter Produktionsapparat, der in Bezug auf Investitionen jahrelang vernachlässigt wurde, aufgezehrte Lager, desorganisierte Verkehrseinrichtungen, unterbrochene Auslandsbeziehungen und eine zerrüttete Währung. Die Erschöpfung setzte sich fort und mit ihr das schlimme Symptom der Geldentwertung. Doch die Inflation während des Krieges war nur ein Vorspiel zu dem Desaster, das folgte.

Die wirtschaftlich härteste Folge des verlorenen Ersten Weltkrieges war für Österreich die Auflösung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und die damit verbundene wirtschaftliche Desintegration, die Zerreißung eines weitgehend autarken, organisch gewachsenen Wirtschaftsgebietes. Aus dem Zerfall des 52-Millionen-Reiches war ein „Restösterreich“ mit knapp sieben Millionen Einwohnern übriggeblieben.
Es wies unter den Nachfolgestaaten zwar das mit Abstand höchste Entwicklungsniveau auf und entsprach auch eher dem Typus eines Industriestaates, als das frühere Österreich-Ungarn. Sein Bruttoinlandsprodukt/Kopf im Jahre 1913 betrug immerhin 1038 Kronen, beispielsweise dagegen das der Tschechoslowakei nur 668 Kronen.1
Allerdings war jetzt die zum Teil hochentwickelte gewerbliche Wirtschaft von ihren bisher im Inland gelegenen Rohstoffquellen und Absatzgebieten abgeschnitten. Das betraf vor allem diereichen Erdölfelder Galiziens, wie die bedeutenden Kohlevorkommen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Die österreichischen Unternehmungen, die bisher im geschlossenen Wirtschaftsgebiet der Monarchie ihre Erzeugnisse verkaufen konnten, waren nun durch Zollschranken von den übrigen Nachfolgestaaten getrennt.

Ein schwerwiegender struktureller Nachteil war, dass vor allem Wien seine zentrale Stellung einbüßte und damit auch einen Grossteil der früheren beträchtlichen Einkünfte aus Dienstleistungen. Wien war doch Sitz der militärischen und zivilen Zentralverwaltung, der Mittelpunkt des Handels und des Kreditwesens. Für ihre Dienste hatte es Einnahmen aus der ganzen Monarchie bezogen. Nun war die Wohlhabenheit verflogen. Ein großstädtischer Organismus war zurückgeblieben, der sich selbst nicht erhalten konnte und zu dessen Erhaltung sich die Bundesländer zu schwach fühlten. Das Wort vom „Wasserkopf Wien“ wurde zum vielzitierten Aphorismus.

Der schwere Existenzkampf der unmittelbaren Nachkriegszeit ließ die Strukturprobleme vorerst in den Hintergrund treten. Mit dem Wegfall der fruchtbaren Agrargebiete Ungarns und Mährens war die Lebensmittelversorgung zusammengebrochen. Die schon in den letzten Kriegsmonaten völlig ungenügenden Lebensmittelrationen mussten weiter vermindert werden. Der Gesundheitszustand der Kinder war besonders alarmierend: Die Zahl der an Tuberkulose Erkrankten und Verstorbenen stieg rasant an. Eine schwere Grippeepidemie, die Spanische Grippe, kostete im Herbst und Winter 1918/19 Tausende Todesopfer. Die ärztliche Versorgung war mangelhaft. Von der bäuerlichen Bevölkerung in den abgelegenen Gebirgsorten weiß man, dass oft Kräutertee mit Vogelbeerschnaps die einzige verfügbare „Medizin“ gegen diese schwere Krankheit war. In Wien wurde der Wienerwald fast kahlgeschlagen, um ein bisschen Wärme in die ausgekühlten Wohnungen zu bringen.2 Es kam immer wieder zu Hungerunruhen, Demonstrationen und Streiks. Die Kindersterblichkeit stieg drastisch an.

Der Leiter der interalliierten Nahrungsmittel-Kommission, der Amerikaner Herbert Hoover sagte: „There is food enough for Austria, you have to arrange the finance“.3 Doch Österreich konnte die erforderlichen ausländischen Zahlungsmittel nicht aufbringen. Erst nach mehreren Interventionen gelang es, von den USA einen Kredit in der Höhe von 48 Millionen Dollar zu bekommen, der 1919 auf 82 Millionen Dollar aufgestockt wurde.4 Neben der Nahrung fehlte es an Rohstoffen, der Eisenbahnverkehr musste wegen Kohlenmangel auf ein Minimum reduziert werden, in der Obersteiermark mussten fast alle Hochöfen stillgelegt werden. Die Umstellung der Rüstungsbetriebe auf die Friedensproduktion war insbesondere auch deswegen sehr schwierig, weil neben dem Fehlen der Rohstoffe auch die Arbeitsdisziplin der durch Hunger entkräfteten und durch den Umsturz aufgewühlten Arbeiterschaft stark nachgelassen hatte. Die Frontheimkehrer und die bisher in den Rüstungsbetrieben beschäftigten Arbeiter konnten nicht unmittelbar weiter beschäftigt werden. Die Zahl der Arbeitslosen stieg von Monat zu Monat; sie erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt im Mai 1919. Eine Folge der territorialen Verluste war auch der Verlust der Nord-Süd-Achse, die früher u.a. Kohlevorkommen und Eisengewinnung mit dem Haupthafen Triest verband.

[...]


1 Bachinger, Karl/Butschek, Felix u.a.: Abschied vom Schilling. Eine österreichische Wirtschaftsgeschichte. Graz, Wien, Köln 2001, S. 16. Vergl.auch: Sandgruber, Roman: Ökonomie und Politik. Österreichische Wirtschaftsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Wien 1995, S. 337. Vergl. auch: Eigner, Peter/ Helige, Andrea (Hrsg.): Österreichische Wirtschafts- und Sozialgeschichte im 19.- und 20. Jahrhundert. 175 Jahre Wiener Städtische Versicherung. Wien 1999, S. 132-135.

2 Eigner, Österreichische Wirtschafts-und Sozialgeschichte, S. 133.

3 Bachinger, Abschied vom Schilling, S. 17.

4 Ebd.

 


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