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Antikarzinogene Effekte von konjugierten Linolsäuren

Bachelorarbeit, 2003, 36 Seiten
Autor: Nicola Höfer
Fach: Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie

Details

Kategorie: Bachelorarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 36
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V23022
ISBN (E-Book): 978-3-638-26228-6

Dateigröße: 351 KB


Textauszug (computergeneriert)

Justus Liebig Universität Gießen
Institut für Tierernährung und Ernährungsphysiologie

Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und
Umweltmanagement

Bachelor- Studienarbeit

Antikarzinogene Effekte von konjugierten Linolsäuren

eingereicht von

Nicola Höfer

Gießen, im Oktober 2003

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS II

1 Einleitung ... 1

2 Aufbau und Klassifizierung von Fettsäuren ... 2

3 Konjugierte Linolsäuren (CLA) ... 2
3.1 Struktur und Synthese von CLA ... 2
3.2 CLA in der menschlichen Ernährung ... 4
3.2.1 CLA-Gehalte in Lebensmitteln ... 4
3.2.2 Aufnahme von CLA ... 5
3.2.3 Physiologische Eigenschaften von CLA ... 6
3.2.4 Biologisch aktive Isomere ... 8

4 Krebs ... 8
4.1 Definition und Epidemiologie ... 8
4.2 Pathogenese ... 9
4.3 Krebs und Ernährung: ein multifaktorieller Zusammenhang ... 10
4.3.1 Karzinogene Faktoren ... 11
4.3.2 Cokarzinogene Faktoren ... 12
4.3.3 Antikarzinogene Faktoren ... 12

5 Antikarzinogene Effekte von CLA ... 13
5.1 In vitro Studien ... 13
5.2 In vivo Studien an Tieren ... 15
5.3 In vivo Studien an Menschen ... 18

6 Inhibition der Karzinogenese durch CLA: Potentielle Mechanismen ... 19

7 Fazit ... 22

8 Zusammenfassung ... 24

9 Literatur ... 25

 

ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS

Abb. 1: Chemische Struktur von Linolsäure und CLA (cis-9,trans-11-/trans-10,cis-12- C18:2) ... 3
Abb. 2: Gehalte von cis-9,trans-11-C18:2 in verschiedenen Lebensmittelgruppen bezogen auf Fett ... 5
Abb. 3: Ernährung und Krebs: Tumorbildung ... 10

Tab.1: Verhütbarer Anteil an Krebserkrankungen für die fünf häufigsten Krebslokalisationen und prozentuale Häufigkeit dieser Tumore bei Männern und Frauen in Deutschland ... 9

 

1 Einleitung

Mitte der 80er Jahre wurde von PARIZA und HARGRAVES (1985) in gegrilltem Hackfleisch eine Substanz entdeckt, die eine mutationshemmmende Aktivität aufwies. Die aktiven Moleküle wurden später als konjugierte Linolsäuren (eng.: conjugated linoleic acid, CLA), einer Mischung aus positionellen und geometrischen Isomeren der Linolsäure, identifiziert.
Verschiedene Studien haben mittlerweile gezeigt, dass CLA Atherosklerose (LEE et al. 1994), Körperzusammensetzung (PARK et al. 1997) und Immunfunktion positiv beeinflussen (COOK et al. 1993). Außerdem sind CLA in der Lage auf die Karzinogenese einzuwirken.

Krebs gehört zu den häufigsten Krankheiten in den westlichen Industrienationen (LEVI et al. 1999; QUINN 2003). Seit längerem schon ist bekannt, dass Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus und frühzeitige Atherosklerose durch die Ernährung beeinflusst werden. Auch bei Krebs scheint eine ausgewogene Ernährung die Prävention und Therapie zu unterstützen (KROKE und BOEING 1997). Es besteht daher ein zunehmendes Interesse an Nahrungsbestandteilen, die protektive physiologische Wirkungen besitzen.
HA et al. (1987) konnten erstmals eine antikarzinogene Wirkung der konjugierten Linolsäuren feststellen. Seitdem sind CLA für die Krebsprävention stetig bedeutsamer geworden.

In der vorliegenden Arbeit werden in vitro Befunde, Tierstudien sowie Studien an humanen Krebszellkulturen und an Menschen vorgestellt und interpretiert. Die Ergebnisse sollen einen Überblick über das antikarzinogene Potential der CLA verschaffen.

2 Aufbau und Klassifizierung von Fettsäuren

Fettsäuren, zu denen CLA gehören, stellen eine Komponente der Lipide dar. Es handelt sich um organische Säuren (Carbonsäuren) mit einer meist langen, unverzweigten Kohlenwasserstoffkette. Anzahl der C-Atome sowie Sättigungsgrad mit H-Ionen stellen die Hauptcharakteristika dar (MENGEL 1994).

[...]


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