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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 15 Pages
Author: Cem Atli
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: University of Stuttgart (Allgemeine BWL und betriebswirschaftliche Planung)
Tags: Kooperationsstrategien, Innovationsnetzwerke, Technologie-, Innovationsmanagement
Year: 2002
Pages: 15
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-26289-7
ISBN (Book): 978-3-638-82542-9
File size: 188 KB
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Abstract
Technischer Wandel kennzeichnet die Entwicklung der modernen Gesellschaft seit der industriellen Revolution um die Wende zum 19. Jahrhundert. Globaler Wettbewerb und ausgefeilte, allseits verfügbare Methoden der Kostenreduktion führen dazu, dass die Unternehmen all ihre Aufmerksamkeit und Interesse auf Innovationspotentiale, die Fähigkeit zu ihrer Umsetzung und die Vorraussetzung für ein ständiges Weiterlernen richten. Die zunehmende Tätigung der innovationsrelevanten Leistungen außerhalb der innovierenden Unternehmen und starke Turbulenzen im Wettbewerbsumfeld zwingen die Unternehmen schnell neue Entwicklungen zu generieren und in zwischen- und überbetriebliche Strukturen für den Innovationsprozess umzusetzen. Eine zwischen- und überbetriebliche Kooperations- und Kommunikationsstruktur zwischen heterogenen Akteuren wird als Innovationsnetzwerk bezeichnet. Innovationsnetzwerke schließen Hersteller und Anwender neuer Technologien zusammen und sorgen für eine Überschaubarkeit im großen Meer der technologischen Veränderungen. In diesen Netzwerken werden sowohl technisches Wissen und technische Parameter generiert und transferiert, als auch Aushandlungsprozesse auf verschiedenen Ebenen der zwischenbetrieblichen Kooperation ermöglicht und stabilisiert. Zudem besitzen Innovationsnetzwerke, als selbstorganisierende Systeme zwischen technikerzeugenden und –verwendenden Systemen eine hohe Problemlösungskapazität, da sie zur technologischen Unsicherheitsreduktion und Markttransparenz beitragen und somit den kooperierenden Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die Konzeption der Innovationsnetzwerke bildet das zentrale Ergebnis dieser Arbeit. Dabei werden zunächst im 2.Kapitel die verschiedenen Definitionen der Begriffe Innovation und Netzwerk erläutert, um daraus eine sinnvolle und tragfähige Definition des Begriffs Innovationsnetzwerk abzuleiten. Im nächsten Kapitel werden dann die Motive zur Entstehung von Innovationsnetzwerken vorgestellt. Anschließend wird im Kapitel 4 auf den Lernprozess in Innovationsnetzwerken näher eingegangen, was für das Funktionieren von Innovationsnetzwerken eine wichtige Rolle spielt. Im letzten Kapitel wird dann durch einen kleinen Ausblick in die Zukunft, ein Fazit gezogen.
Excerpt (computer-generated)
Kooperationsstrategien: Innovationsnetzwerke
von: Cem Atli
Inhaltsverzeichnis I
1. Problemstellung 1
2. Begrifflichkeiten 2
2.1 Innovation 2
2.2 Netzwerk 2
2.3 Innovationsnetzwerk 3
3. Motive für Innovationsnetzwerke 3
3.1 Überblick 3
3.2 Allgemeine Voraussetzungen für das Entstehen von Innovationsnetzwerken 4
3.3 Transaktionskostenansatz 5
3.4 Strategieorientierter Ansatz 6
3.5 Generierung von neuem technologischem Wissen 7
3.6 Lösung von Marktversagenstatbeständen 8
3.7 Vertrauen als Schlüsselfaktor 9
4. Lernprozesse als Voraussetzung für das Funktionieren von INW 11
5. Ausblick 12
Literaturverzeichnis II
1. Problemstellung
Technischer Wandel kennzeichnet die Entwicklung der modernen Gesellschaft seit der industriellen Revolution um die Wende zum 19. Jahrhundert. Globaler Wettbewerb und ausgefeilte, allseits verfügbare Methoden der Kostenreduktion führen dazu, dass die Unternehmen all ihre Aufmerksamkeit und Interesse auf Innovationspotentiale, die Fähigkeit zu ihrer Umsetzung und die Vorraussetzung für ein ständiges Weiterlernen richten. Die zunehmende Tätigung der innovationsrelevanten Leistungen außerhalb der innovierenden Unternehmen und die starken Turbulenzen im Wettbewerbsumfeld, zwingen die Unternehmen schnell neue Entwicklungen zu generieren und in zwischen- und überbetriebliche Strukturen für den Innovationsprozess umzusetzen. Daraus ist abzuleiten, dass sich die Unternehmen verstärkt an Informationsprozesse auszurichten haben und die Interaktion mit anderen Organisationen in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken müssen. Eine zwischen- und überbetriebliche Kooperations- und Kommunikationsstruktur zwischen heterogenen Akteuren wird als Innovationsnetzwerk bezeichnet.1 Innovationsnetzwerke schließen Hersteller und Anwender neuer Technologien zusammen und sorgen für eine Überschaubarkeit im großen Meer der technologischen Veränderungen. In diesen Netzwerken werden sowohl technisches Wissen und technische Parameter generiert und transferiert, als auch Aushandlungsprozesse auf verschiedenen Ebenen der zwischenbetrieblichen Kooperation ermöglicht und stabilisiert.2 Zudem besitzen Innovationsnetzwerke, als selbstorganisierende Systeme zwischen technikerzeugenden und –verwendenden Systemen eine hohe Problemlösungskapazität, da sie zur technologischen Unsicherheitsreduktion und Markttransparenz beitragen und somit den kooperierenden Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen.
Die Konzeption der Innovationsnetzwerke bildet das zentrale Ergebnis dieser Arbeit. Dabei werden zunächst im 2.Kapitel die verschiedenen Definitionen der Begriffe Innovation und Netzwerk erläutert, um daraus eine sinnvolle und tragfähige Definition des Begriffs Innovationsnetzwerk abzuleiten. Im nächsten Kapitel werden dann die Motive zur Entstehung von Innovationsnetzwerken vorgestellt. Anschließend wird im Kapitel 4 auf den Lernprozess in Innovationsnetzwerken näher eingegangen, was für das Funktionieren von Innovationsnetzwerken eine wichtige Rolle spielt. Im letzten Kapitel wird dann durch einen kleinen Ausblick in die Zukunft, ein Fazit gezogen.
2. Begrifflichkeiten
[...]
1 vgl. Kowol (1998), S.4
2 vgl. ebenda, S.4
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