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Joint Implementation aus Sicht von Entwicklungsländern

Scholary Paper (Seminar), 2004, 25 Pages
Author: Axel Franke
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 25
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 11  Entries
Language: German
Archive No.: V23192
ISBN (E-book): 978-3-638-26362-7

File size: 121 KB


Excerpt (computer-generated)

Joint Implementation
aus Sicht von Entwicklungsländern

 


von: Axel Franke

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  1

2 Umwelt- und Klimapolitik  2

2.1 Schadstoffe 2
2.2 Treibhauseffekt  2
2.3 Globale Folgen des Treibhauseffektes 3
2.4 Anreize für globale Klimapolitik  4

3 Kyoto  5

3.1 Was ist Kyoto 5
3.2 Flexible Mechanismen  6

3.2.1 Emissionsrechtehandel 6
3.2.2 Clean Development Mechanism  6
3.2.3 Joint Implementation 7

4 Anreize für Joint Implementation  8

4.1 Ökonomische Betrachtung  8
4.2 Politische Betrachtung  9

5 Joint Implementation mit deutscher Beteiligung 10

6 Joint Implementation aus Sicht von Entwicklungsländern 11

6.1 Umweltgestützte Maßnahmen 11

6.1.1 Wald als Erosionsschutz  11
6.1.2 Verbesserung des Images 11
6.1.3 Gründe für die Abholzung  12

6.1.3.1 Bevölkerungswachstum  12
6.1.3.2 Viehwirtschaft 12
6.1.3.3 Brennholz  12
6.1.3.4 Holzprodukte 12

6.1.4 Bewertung umweltgestützter Maßnahmen 13

6.2 Technologiegestützte Maßnahmen  14

6.2.1 Transferarten  14

6.2.1.1 Kapitaltransfer 14
6.2.1.2 Technologietransfer  14
6.2.1.3 Wissenstransfer  15

6.2.2 Auswirkungen technologischer Maßnahmen 15

6.2.2.1 Intensivierung der Beziehungen zum Geberland  15
6.2.2.2 Verlust eigener Reduktionspotentiale  16
6.2.2.3 Cheap buy out  16
6.2.2.4 Verringerung der Wettbewerbsvorteile 17
6.2.2.5 Verlust anderer Entwicklungshilfen 17

6.2.3 Bewertung Technologiegestützter Maßnahmen 18

7 Resümee 19

Literaturverzeichnis

 

 

 



1 Einleitung

Der Verbrauch von Umwelt durch Ressourcenentnahme oder Emission ist ein öffentliches Gut, da keiner von diesem Gut ausgeschlossen werden kann. Es besteht keine Nutzenrivalität, da die Verwendung der Luft gleichzeitig für verschiedene Zwecke herangezogen werden kann. Ein großes Hindernis für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften liegt darin, dass die „Preise nicht die ökologische Wahrheit sagen“.1 Durch die Tatsache, dass Umwelt ein öffentliches Gut ist, werden nicht die vollen Kosten für den Verbrauch oder die Emission berücksichtigt.2 Daher wurden in der Vergangenheit kaum Grenzen für die Emission von Schadstoffen gesetzt, d.h. die Kosten wurden nicht internalisiert. Würde man die Kosten für den Verbrauch bzw. die Emission voll internalisieren, so wären Güter mit einem höheren Ressourcenverbrauch teurer als solche mit einem geringeren. Aus diesem Grund hätte der Käufer des Gutes die Wahlmöglichkeit und somit einen individuellen Anreiz, seinen Beitrag zum nachhaltigen Erhalt seiner Umwelt beizusteuern.

Aufgrund der klimatischen Entwicklungen der letzten Zeit ist ein umweltbewusstes Handeln für die Zukunft notwendig geworden. Diese Seminararbeit beschäftigt sich nach den einleitenden Erklärungen, warum und wie alle Menschen von den Treibhausemissionen betroffen sind, mit dem Problem kosteneffizienter Vermeidung von weiteren Umweltschädigungen. Eine Möglichkeit ist die im Zuge des Kyoto-Protokolls entwickelte Methode der Joint Implementation. Im Rahmen der Arbeit werden die Auswirkungen dieses flexiblen Mechanismus auf die Entwicklungsländer näher betrachtet und eine kritische Bewertung erarbeitet.

2 Umwelt- und Klimapolitik

Nach dem Umweltprogramm der Bundesregierung von 1971 versteht man unter Umweltpolitik „die Gesamtheit aller (umweltinstrumentellen) Maßnahmen, die notwendig sind, um dem Menschen eine Umwelt zu sichern, wie er sie für seine Gesundheit und für ein menschenwürdiges Dasein braucht, um Boden, Luft und Wasser, Pflanzen- und Tierwelt von nachteiligen Wirkungen menschlicher Eingriffe zu schützen und Nachteile aus menschlichen Eingriffen zu beseitigen.3 Ein Bereich der Umweltpolitik ist die Klimapolitik, die sich mit Vermeidung von anthropogen Änderungen der natürlichen klimatischen Verhältnisse befasst. Der globale Handlungsbedarf der Klimapolitik beruht auf der Tatsache, dass Ursachen und Probleme globaler Natur sind.4

2.1 Schadstoffe

[...]


1 vgl. S. Bringezu, (1997). Umweltpolitik, S. 100
2 vgl. T. Maderdonner (2001)
3 vgl. Lexikon der Volkswirtschaft 1. Auflage 2000
4 vgl. R. Geres (2000), S. 19


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