Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Vergleich von Gabriel Garcia Marquez Roman 'Cien años de soledad' und Günter Gra... close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Vergleich von Gabriel Garcia Marquez Roman 'Cien años de soledad' und Günter Grass Roman 'Die Blechtrommel' unter sozio-kulturellen Gesichtspunkten und Auswirkungen auf die ästhetische Gestaltung beider Werke

Wissenschaftlicher Aufsatz, 2003, 18 Seiten
Autor: Manfred Hagl
Fach: Romanistik - Vergleichende Romanistik

Details

Veranstaltung: Vortrag auf dem Lateinamerikanischen Germanistenkongress
Institution/Hochschule: Universidade de Sao Paulo
Tags: Vergleich, Gabriel, Garcia, Marquez, Roman, Cien, Günter, Grass, Roman, Blechtrommel, Gesichtspunkten, Auswirkungen, Gestaltung, Werke, Vortrag, Lateinamerikanischen, Germanistenkongress
Kategorie: Wissenschaftlicher Aufsatz
Jahr: 2003
Seiten: 18
Literaturverzeichnis: ~ 10  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V23301
ISBN (E-Book): 978-3-638-26446-4
ISBN (Buch): 978-3-640-19072-0
Dateigröße: 131 KB

Zusammenfassung / Abstract

Thema: Vergleich von Gabriel Garcia Marquez Roman „Cien años de soledad“ und Günter Grass Roman „Die Blechtrommel“ unter sozio-kulturellen Gesichtspunkten und Auswirkungen auf die ästhetische Gestaltung beider Werke. Bei der genaueren Betrachtung der Romane „Die Blechtrommel“ von Günter Grass und „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez fallen trotz der in unterschiedlichen Kulturkreisen entstandenen Werke überraschend viele Gemeinsamkeiten auf, unter anderem in der Auswahl der behandelten Themen, der narrativen Bewältigung eines für das jeweilige Land entscheidenden geschichtlichen Zeitabschnittes sowie der Verwendung ungewöhnlicher Stil - und Erzählmittel. Ausgehend von den Ähnlichkeiten in der Biografie ( Nobelpreis, politische Aktivitäten, vielseitige künstlerische Begabung, beide Romane bringen den Autoren Weltruhm) wird untersucht, inwieweit europäische und lateinamerikanische Stereotypen und Vorstellungen in dem jeweiligen Roman zum Ausdruck kommen und wie diese unterschiedliche Sichtweise Auswirkungen auf Erzählstrategie und stilistische Darstellung hat (Erzählhaltung, Zeitstruktur, Motivverflechtung).


Textauszug (computergeneriert)

Vergleich von Gabriel Garcia Marquez Roman "Cien años de soledad"
und Günter Grass Roman "Die Blechtrommel" unter sozio-kulturellen
Gesichtspunkten und Auswirkungen auf die
ästhetische Gestaltung beider Werke

 

 

von: Manfred Hagl

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Gemeinsamkeiten im Leben und Werk beider Schriftsteller

1. Themen
2. Rezeption
3. Stoff
4. Realismo mágico
5. Epochenausschnitt
6. Erzählte Zeit
7. Familiengeschichten
8. Motive ( Inzest, Dreiecksbeziehungen, Mythologische Beziehungen)

III. Vergleichende Analyse beider Romananfänge

1. Erzählhaltung
2. Raum- und Zeitgestaltung
3. Metaebenen und mythologische Bezüge

IV. Weltsicht und Welthaltung

V. Literaturverzeichnis





 


Abstract

Thema: Vergleich von Gabriel Garcia Marquez Roman "Cien años de soledad" und Günter Grass Roman "Die Blechtrommel" unter sozio-kulturellen Gesichtspunkten und Auswirkungen auf die ästhetische Gestaltung beider Werke.

Bei der genaueren Betrachtung der Romane "Die Blechtrommel" von Günter Grass und "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez fallen trotz der in unterschiedlichen Kulturkreisen entstandenen Werke überraschend viele Gemeinsamkeiten auf, unter anderem in der Auswahl der behandelten Themen, der narrativen Bewältigung eines für das jeweilige Land entscheidenden geschichtlichen Zeitabschnittes sowie der Verwendung ungewöhnlicher Stil - und Erzählmittel. Ausgehend von den Ähnlichkeiten in der Biografie ( Nobelpreis, politische Aktivitäten, vielseitige künstlerische Begabung, beide Romane bringen den Autoren Weltruhm) wird untersucht, inwieweit europäische und lateinamerikanische Stereotypen und Vorstellungen in dem jeweiligen Roman zum Ausdruck kommen und wie diese unterschiedliche Sichtweise Auswirkungen auf Erzählstrategie und stilistische Darstellung hat (Erzählhaltung, Zeitstruktur, Motivverflechtung).

Die wohl auffälligste Gemeinsamkeit im Leben beider Autoren ist die Anerkennung ihres literarischen Schaffens durch die schwedische Akademie der Wissenschaften. Obgleich beide gleichen Alters sind, erhält Gabriel García Márquez den Nobelpreis bereits im Jahre 1982, Günter Grass dagegen nach längerer Wartezeit auf der Favoritenliste im Jahre 1999. Sie sind beide zu dieser Zeit bereits weltberühmt und ihre Werke schon in vielen Sprachen übersetzt. Diese formalistisch publizistischen Ähnlichkeiten allein rechtfertigen allerdings noch lange nicht eine komparatistische Beschäftigung mit ihren Werken. Erst bei genauerer Betrachtung und Analyse der inhaltlich-ästhetischen Struktur beider Romane kommen erstaunliche Gemeinsamkeiten an die Oberfläche und führen zu der Frage, was denn der tiefere Hintergrund und die ideell-soziologische Basis sein könnte, auf der diese doch etwas überraschenden Ähnlichkeiten beruhen. In dieser Arbeit wird zunächst dargestellt , welche inhaltlich thematischen Gemeinsamkeiten vorhanden sind und wie diese die ästhetische Struktur vor allem in der Erzählweise beider in unterschiedlichen Kulturkreisen entstandenen Werke mitbestimmt haben. Anschließend soll versucht werden, die gewonnenen Erkenntnisse in die Welthaltung und Weltsicht beider Autoren einzuordnen und diese in Bezug zu ihrem geistig kulturellen Hintergrund zu stellen, denn jeder von ihnen gilt weltweit als anerkannter und geschätzter Repräsentant seines Landes. Gabriel García Márquez ist der angesehenste und meistgelesenste lebende lateinamerikanische Autor und Günter Grass nimmt ebenfalls in der europäischen Literatur einen der ersten Plätze ein.

Bei der ersten Lektüre beider Romane fallen einem schon derart viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten im thematisch-motivischen Bereich , ja sogar im Schreibstil auf, dass man vermuten könnte, beide Autoren wären schon miteinander in Berührung gekommen.

Nach meinem Kenntnisstand kann aber von einer persönlichen oder schriftstellerischen Beeinflussung nicht gesprochen werden. Beide erblickten im gleichen Jahr das Licht der Welt, Grass am 16.Oktober 1927 in Danzig als Kind deutsch-polnischer Eltern, Gabriel García Márquez am 6. März 1927 oder 28 in Aracataca.

Der Roman von Günter Grass erscheint bereits 1959, Gabriel García Marquez´ Werk dagegen acht Jahre später, 1967. Beide Schriftsteller werden damit auf einen Schlag weltberühmt und sollten dafür , diesmal Gabriel Garcia Marquez um einige Jahre eher , nämlich 1982, Günter Grass etwas verspätet, 1999, den Nobelpreis, erhalten.

Folgende Themen werden nun eingehend behandelt.

[...]


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/23301/vergleich-von-gabriel-garcia-marquez-roman-cien-anos-de-soledad-und-guenter
please wait Bitte warten