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Scholarly Research Paper, 2004, 26 Pages
Author: Wolfgang Krumm
Subject: Information Management
Details
Tags: Spaltung, Bevölkerung
Year: 2004
Pages: 26
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-26628-4
ISBN (Book): 978-3-638-70169-3
File size: 251 KB
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Abstract
Mit der Verbreitung des Internets hat auch die Thematik der digitalen Spaltung einen immer bedeutenderen Stellenwert eingenommen. Der Begriff der digitale Kluft tritt vor allem im Zusammenhang mit der Informationsgesellschaf auf. Wir surfen jeden Tag ganz selbstverständlich im Internet, machen uns Gedanken über die Glaubwürdigkeit von Websites, streben nach immer schnelleren Verbindungen ins weltweite Datennetz, surfen online mit dem Handy, kaufen Bücher und CDs und recherchieren global nach unterschiedlichsten Informationen. Für den einzelnen User ist dabei die immer größer werdende Datenflut kaum noch zu überblicken und es fällt einem nicht leicht, die vielfältigen Informationen zu beurteilen und dementsprechend zu agieren. In diesem Zusammenhang und bei all unserem Handeln wird aber eine Tatsache gerne vergessen. Nicht alle Menschen auf dieser Erde sind Bestandteil der Informationsgesellschaft. Im Allgemeinen haben wir die Meinung, dass so gut wie jeder Bürger auf dieser Welt ein Teilnehmer der Informationsgesellschaft ist, was sich jedoch als Trugschluss herausstellt. Wir gehen von dieser falschen Tatsache aus, weil wir selber Teil dieser technisierten Gesellschaft sind und es damit auf alle anderen Personen übertragen. Jedoch müssen wir uns der Realität stellen und erkennen, dass es neben denen, die Teil der Informationsgesellschaft sind, auch diejenigen gibt, die nicht Teil davon sind und somit ausgeschlossen sind. Wenn man bedenkt, dass jeder zweite Mensch auf dieser Erde noch nie telefoniert hat, dann erkennt man die Teilung der Bevölkerung in zwei Teile. Es liegt also eine digitale Spaltung vor. Ziel dieser Studienarbeit soll es nun sein, die digitale Spaltung aus wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Sicht zu betrachten.
Excerpt (computer-generated)
Die digitale Spaltung der Bevölkerung
von: Wolfgang Krumm
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Darstellung des Problems 4
2.1. Was ist die Informationsgesellschaft? 5
2.2. 3. 2. Was ist die digitale Spaltung? 7
2.3. Ursachen für die digitale Spaltung 8
2.4. Die Lage der digitalen Spaltung am Beispiel China 10
3 Rechtliche Situation 12
3.1. Deutsches Recht 12
3.2. Internationales Recht 14
4 Ethische Situation 16
4.1. Aufgabe der Ethik 16
4.2. Die digitale Spaltung aus ethischer Sicht 16
5 Zusammenfassung und Fazit 23
Literaturverzeichnis 24
1 Einleitung
Mit der Verbreitung des Internets hat auch die Thematik der digitalen Spaltung einen immer bedeutenderen Stellenwert eingenommen. Der Begriff der digitale Kluft tritt vor allem im Zusammenhang mit der Informationsgesellschaf auf. Wir surfen jeden Tag ganz selbstverständlich im Internet, machen uns Gedanken über die Glaubwürdigkeit von Websites, streben nach immer schnelleren Verbindungen ins weltweite Datennetz, surfen online mit dem Handy, kaufen Bücher und CDs und recherchieren global nach unterschiedlichsten Informationen. Für den einzelnen User ist dabei die immer größer werdende Datenflut kaum noch zu überblicken und es fällt einem nicht leicht, die vielfältigen Informationen zu beurteilen und dementsprechend zu agieren. In diesem Zusammenhang und bei all unserem Handeln wird aber eine Tatsache gerne vergessen. Nicht alle Menschen auf dieser Erde sind Bestandteil der Informationsgesellschaft. Im Allgemeinen haben wir die Meinung, dass so gut wie jeder Bürger auf dieser Welt ein Teilnehmer der Informationsgesellschaft ist, was sich jedoch als Trugschluss herausstellt. Wir gehen von dieser falschen Tatsache aus, weil wir selber Teil dieser technisierten Gesellschaft sind und es damit auf alle anderen Personen übertragen. Jedoch müssen wir uns der Realität stellen und erkennen, dass es neben denen, die Teil der Informationsgesellschaft sind, auch diejenigen gibt, die nicht Teil davon sind und somit ausgeschlossen sind. Wenn man bedenkt, dass jeder zweite Mensch auf dieser Erde noch nie telefoniert hat, dann erkennt man die Teilung der Bevölkerung in zwei Teile. Es liegt also eine digitale Spaltung vor. Ziel dieser Studienarbeit soll es nun sein, die digitale Spaltung aus wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Sicht zu betrachten.
2 Darstellung des Problems
Durch die ständigen Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologien gibt es neue Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten, die zum Begriff der Informationsgesellschaft geführt haben. Jedoch muss beachtet werden, dass ein großer Teil der Menschheit von dieser Entwicklung ausgeschlossen ist, auch wenn wir selber Bestandteil dieser Entwicklungen sind. Den unterschiedlichen Entwicklungsstand hinsichtlich des technischen Fortschritts bezeichnen wir als digitale Spaltung. Die Problematik der digitalen Kluft in unserer Gesellschaft lässt sich anhand von folgenden Meldungen und Analysen in der Tagespresse sowie in der Fachliteratur darstellen. Anlässlich des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft (WSIS), zu dem die UNO im Dezember nach Genf eingeladen hat, schreibt Andreas Zumach in seinem Artikel "Keine Brücke über digitale Kluft. Alle reden von der "Informationsgesellschaft", doch: Jeder zweite Mensch hat noch nie telefoniert." wie folgt über die digitale Spaltung:
[...]
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