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NAFTA und MERCOSUR im Kontext des außenpolitischen Paradigmenwechsels der USA und im Vergleich mit der Europäischen Union

Hausarbeit, 2004, 22 Seiten
Autor: Sebastian Grasser
Fach: Politik - Int. Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände

Details

Veranstaltung: Amerikanische Außenpolitik zwischen Kontinuität und Wandel
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Politische Wissenschaft)
Tags: NAFTA, MERCOSUR, Kontext, Paradigmenwechsels, Vergleich, Europäischen, Union, Amerikanische, Außenpolitik, Kontinuität, Wandel
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 22
Note: 2
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V23661
ISBN (E-Book): 978-3-638-26740-3

Dateigröße: 263 KB
Anmerkungen :
Behandelt werden die beiden wirtschaftlichen Integrationsräume NAFTA und MERCOSUR in Hinblick auf ihre Entstehung, ihre wirtschaftliche Situation und ihre strukturelle Organisation. Weiterhin werden beide Integrationsräume miteinander und auch mit der EU verglichen.



Textauszug (computergeneriert)

NAFTA und MERCOSUR im Kontext des
außenpolitischen Paradigmenwechsels
der USA und im Vergleich mit der
Europäischen Union

Hausarbeit

eingereicht von

Sebastian Grasser

2004

 

Inhaltsverzeichnis

1. INTEGRATIONSRÄUME UND IHRE KENNZEICHEN  03

2. DIE NAFTA: DAS GRÖßTE FREIHANDELSGEBIET DER WELT  04
2.1. Entstehung der NAFTA: von bilateralen Handelsabkommen zum wirtschaftlichen Integrationsraum 04
2.2. Motivation zum Beitritt zur NAFTA und wirtschaftliche Daten der Mitgliedstaaten 05
2.2.1. USA 05
2.2.2. Kanada 05
2.2.3. Mexiko 06
2.3. Aufgaben und Ziele der NAFTA und ihrer Mitglieder 06
2.4. Instrumente der NAFTA 07
2.4.1. Die Freihandelskommission 07
2.4.2. Das NAFTA-Sekretariat 08
2.5. Außenpolitischer Paradigmenwechsel: von Bush über Clinton zu Bush und von Militarisierung über Globalisierung zu Regionalisierung 08

3. D ER MERCOSUR: DER GEMEINSAME MARKT DES SÜDENS ALS GEGENPART ZUR NAFTA 10
3.1. Geschichte des MERCOSUR: von diktatorischen Regimes zur liberalen Wirtschaftspolitik 10
3.2. Funktionen, Ziele und Besonderheiten des MERCOSUR 11
3.3. wirtschaftliche Daten der MERCOSUR-Mitglieder 12
3.3.1. Argentinien 13
3.3.2. Brasilien 14
3.3.3. Paraguay und Uruguay 15
3.4. Die institutionelle Struktur: Organe des MERCOSUR 16
3.4.1. Der Rat des gemeinsamen Marktes und die Parlamentarische Kommission 16
3.4.2. Die Gruppe des gemeinsamen Marktes und die Handelskommission 17
3.5. Nach zwölf Jahren Mercosur: eine ernüchternde Bilanz 17

4. NAFTA, MERCOSUR UND EU: GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIED  19

5. LITERATURLISTE   21

 

1. Integrationsräume und ihre Kennzeichen

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehören Zusammenschlüsse von Staaten zu regionalen Integrationsräumen zu einem der signifikantesten Beobachtungen der internationalen Staatenwelt. Allein zwischen 1990 und 1995 wurden weltweit mehr als 30 neue Integrationsräume ge schaffen (vgl. Kaiser 1999: 1). Dieser Prozess der internationalen, wirtschaftlichen Integration steht in einem engen Zusammenhang mit dem Prozess der immer schneller fortschreitenden Globalisierung. Aufgrund des „interdependenten Welthandelssystems steigern regionale Integrationszonen [...] die Exportchancen der Mitgliedstaaten“ (Kai ser 1999: 2) und führen zu einer Verbesserung des Welteinkommens. Die wirtschaftlich stärksten Integrationsräume sind die Europäische Gemeinschaft und die Nordamerikanische Freihandelszone NAFTA (North American Free Trade Agreement). Die NA FTA und ihr südamerikanisches Pandon, der MERCOSUR (Mercado Común del Cono Sur – Gemeinsamer Markt des Südens), sind Freihandelszonen. Als Freihandelszonen werden Zusammenschlüsse von Staaten bezeichnet, zwischen denen Güter oder bestimmte Güterbündel ohne die Auferlegung von Zöllen bzw. Handelsvorschriften gehandelt werden dürfen (vgl. Müller 1999: 10f). Es finden also Exporte und Importe ohne tarifäre und je nach Abkommen auch nichttarifäre Handelshemmnisse statt. Diesem Wirtschaftssystem liegt die Freihandelstheorie zu Grunde, welche besagt, „dass eine grenzübergreifende Freihandelszone zur Entwicklung eines tatsächlich „frei en“ Marktes mit internationaler Arbeitsteilung, maximaler Produktion und maximalem Wohlstand führt“ (Müller 1999: 11).

Der Unterschied zwischen einer Freihandelszone und der nächst höheren Stufe, einer Zollunion, besteht darin, dass bei einer Freihandelszone „jedes Mitgliedsland weiterhin die Möglichkeit hat, eine autonome Handelspolitik gegenüber Drittländern zu verfolgen“ (Stock 2000: 4). Diese Arbeit widmet sich speziell den zwei Freihandelszonen von NAFTA und MERCOSUR und wirft einen Blick auf Entstehung, Funktion und Aufgaben dieser beiden Integrationsräume auch im Hinblick auf den Paradigmenwechsel in der amerikanischen Außenpolitik von Clinton und Bush jr. Letztlich werden Gemeinsamkeiten und fundamentale Unterschiede von NAFTA und MERCOSUR mit der Europäischen Unio n diese Arbeit abrunden.

2. Die NAFTA: Das größte Freihandelsgebiet der Welt

2.1. Entstehung der NAFTA: von bilateralen Handelsabkommen zum wirtschaftlichen Integrationsraum

[...]


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