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Spracherwerb bei Kindern

Scholary Paper (Seminar), 2004, 7 Pages
Author: Marina Lizina
Subject: Psychology - Developmental Psychology

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 7
Grade: sehr gut
Language: German
Archive No.: V23688
ISBN (E-book): 978-3-638-26764-9

File size: 185 KB


Excerpt (computer-generated)

„Spracherwerb bei Kindern“

 


von: Marina Lizina

Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis 2

2. Begriff Spracherwerb 3

3. Der Spracherwerb und die Nachahmung 3

4. Charakteristische Merkmale des kindlichen Spracherwerbs 4

5. Denkrichtungen bei der Erklärung des kindlichen Spracherwerbs 5

6. Wozu lern das Kind die Sprache?  6

7. Literaturverzeichnis 7

 


 


1. Begriff Spracherwerb

Das Erlernen der Sprache bei Kindern ist eine der wichtigsten und interessantesten Fragen in ihrer Entwicklung. Wie lernt eigentlich das Kind sprechen, was ist der Spracherwerb und welche Grundlagen er hat? Laut dem Universalwörterbuch Duden wird der Begriff Spracherwerb folgenderweise definiert: „ Spracherwerb: Das Erlernen der Muttersprache“. 1

Die Sprache selbst fungiert als unabdingbarer Vermittler zwischen dem Menschen und seiner Umwelt; die Interpretation der Umwelt hängt also wesentlich von der sprachlichen Konvektion ab.2 Um die Sprache zu erwerben, muss sich der Mensch in dieser Umwelt befinden, da nur die Umwelt ihm die Sprache vermitteln kann.

2. Der Spracherwerb und die Nachahmung

Die meist bekommene Antwort auf die Frage „Wie lernen Kinder sprechen?“ ist folgende: „Aber das sei doch ganz klar – Kinder hören Erwachsene sprechen, sie machten nach, was sie hören, erst noch sehr fehlerhaft, dann aber immer getreuer, bis ihre Sprache schließlich der Erwachsenensprache gliche. Kindersprache sei defekte Erwachsenensprache. Es ist dies die populäre Imitationstheorie des Spracherwerbs, und klar ist an ihr überhaupt nur eines: das sie nicht richtig sein kann“. 3 Dieses Phänomen Nachahmung spielt beim Spracherwerb eine sehr untergeordnete Rolle. In frühen Phasen können zumindest manche Kinder nur Wörter imitieren, was nicht über die grammatischen Formen zu sagen ist. Aber das ist nicht die Imitation der Wörter, die Kinder noch nicht kennen, sondern der Wörter, die sie bereits verstehen. Und imitiert wird nicht um Neues zu erfassen, zu lernen, sondern um gerade Gelerntes aktiv zu üben.

[...]


1 DROZDOWSKI, G. (Hrsg.): Deutsches Universalwörterbuch, S. 1439.
2 Vgl. FRANCESCATO, G. (1973), S. 7.
3 ZIMMER, D. (1999), S. 11.


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