Ian McEwans "Amsterdam": Ein postmoderner Roman?

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Details

Titel: Ian McEwans "Amsterdam": Ein postmoderner Roman?
Autor: Stephan Orth
Fach: Anglistik - Literatur
Veranstaltung: Der englische postmoderne Roman
Institution/Hochschule: Bergische Universität Wuppertal (Anglistik/Amerikanistik)
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 16
Note: 2.0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 376 KB
Archivnummer: V23780
ISBN: 978-3-638-26830-1



Textauszug

Ian McEwans „Amsterdam“:
Ein postmoderner Roman?





von: Stephan Orth

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Problematisierung des Begriffes der Postmoderne 3

2 Kurzbiographie Ian McEwan 3

3 Analyse des Romans „Amsterdam“ 4

3.1. „Amsterdam“: Die Story 4
3.2. Elemente der Postmoderne in „Amsterdam“ 5
3.3. Die Arbeitsweise von Clive und Vernon: Postmoderne Künstler in einer  postmodernen Welt? 9
3.4. Moral in „Amsterdam“: „The Death of the Moralist“ 12

4 Schluß 14








1 Einleitung: Problematisierung des Begriffes der Postmoderne

Im Gegensatz zu anderen Epochen und literarischen Strömungen, für die sich mit der Zeit relativ klare wissenschaftliche Definitionen (bzw. Konstrukte von Definitionen) herausgebildet haben, ist es kaum möglich, eine einheitliche Auflistung der Merkmale der Postmoderne aufzustellen. Zudem ist laut Vester schon der Versuch, “die Postmoderne in ihrer Totalität erfassen zu wollen, [...] ohnehin ein Vergehen gegen postmoderne Intentionen” (Vester 26), denn “als postmodern gilt ja oft das beliebige Nebeneinander, die Fragmentierung des Weltbildes, die Pluralisierung der Deutungen. Insofern ist die Suspendierung des Versuchs, eine umfassende Gesellschaftsanalyse oder gar Kulturdeutung zu erstellen, nur konsequent postmodern” (26). Vieles kennt man schon aus anderen Werken der Vergangenheit, sogar in Joyces „Ulysses“, das als ein Schlüsselwerk der „High Modernist“-Phase angesehen wird, findet man zahlreiche Aspekte (z.B. die Referentialität auf ein anderes Werk bzw. auf verschiedene Gattungen, Intertextualität; die spezielle Darstellung von Zeit in einer nicht stringent verlaufenden Erzählung; das Nebeneinander-Existieren verschiedener, nicht kompatibler Welten), die man heute als postmodern bezeichnen würde. Unter Berücksichtigung dieser Problematik soll nun hier Ian McEwans „Amsterdam“ auf einige der wesentlichen im wissenschaftlichen Diskurs genannten Eigenheiten dieser literarischen Epoche bzw. ihrer Techniken untersucht werden.

2 Kurzbiographie Ian McEwan

Ian McEwan wurde 1948 als Sohn eines britischen Offiziers geboren und lebte schon in frühester Jugend in militärischen Außenposten wie Singapur und Lybien. Seine Schulzeit verbrachte er größtenteils in England, studierte anschließend französische und englische Literatur an der University of Sussex in Suffolk. An der University of East Anglia erlangte er seinen Masterabschluß in einem „Creative Writing“-Seminar bei Malcolm Bradbury und Angus Wilson. Einige der Kurzgeschichten aus seiner Abschlußarbeit veröffentlichte er 1975 in seinem Erstlingswerk „First Love, Last Rites“, das den Somerset Maugham Award gewann. Unter dem Titel „In Between The Sheets“ folgte eine weitere Kurzgeschichtensammlung, 1978 erschien sein erster Roman „The Cement Garden“. McEwan schrieb Fernsehspiele und Filmdrehbücher, außerdem ein Oratorium („Or Shall We Die?“), das mit dem London Symphony Orchestra aufgeführt wurde (vgl. Slay 1ff.).

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