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Scholary Paper (Seminar), 2001, 34 Pages
Author: Erich Gamsjäger
Subject: Communications: Movies and Television
Details
Tags: Wirkungen, Taxi, Orange
Year: 2001
Pages: 34
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-26905-6
File size: 304 KB
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Excerpt (computer-generated)
Wirkungen von Taxi Orange
von: Erich Gamsjäger
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 1
1.1 Fragestellung, Hypothesen 1
1.2 Methoden 2
1.2.1 Empirischer Teil 2
1.2.2 Theoretischer Teil 5
1.3 Probleme 6
2. Kurzfristige Wirkungen 7
2.1 Verhalten 7
2.1.1 Bedeutungsaushandlungen 7
2.1.2 Lebensweltlicher Bezug 8
2.1.3 Oppositionelles Lesen 8
2.1.4 Sexualität 8
2.1.5 Antipathie 9
2.1.6 Reaktionen auf Authentizität 9
2.2 „Are you from Austria ?“ 10
2.3 Endgültige Wertung 11
3. Längerfristige Wirkungen 13
3.1 Einstellungen 14
3.1.1 Zu T.O. und den Protagonisten 14
3.1.2 Zum ORF 15
3.1.3 Zur Politik 16
3.2 Verhalten 17
3.2.1 Elimination 17
3.2.2 Konsum 17
3.2.3 Diskurs 18
4. Sozialpsychologische Erklärungsmuster 18
4.1 A-B-x-Theorie 18
4.2 Mere-exposure-Hypothese 19
4.3 Anpassungsfunktion von Einstellungen 19
4.4 Kultivierungshypothese 20
5. T.O. im öffentlichen Diskurs 21
6. Zusammenfassung 24
7. Literaturverzeichnis 25
8. Anhang
1. EINLEITUNG
Mit „Taxi Orange“ hat sich der ORF konform zum internationalen Trend gezeigt und erstmals des Genres „Real life Soap“ angenommen. „Taxi Orange“, im folgenden T.O., wurde vom ORF selbst produziert und über eine Dauer von knapp 11 Wochen im Hauptabendprogramm ausgestrahlt. Der ORF hat es dabei geschafft, sich selbstreferentiell in Szene zu setzen und seine Marktanteile gegenüber deutschen Privatanbietern des gleichen Genres zu erhöhen, vor allem indem er österreichische Seher von „Big Brother“ auf „T.O.“ umlenken konnte. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der unterschiedlichen Wirkungen von T.O. auf seine Rezipienten bzw. deren Reaktionen auf bestimmte T.O.-Inhalte steht bislang noch aus. Meine Arbeit soll einen ersten Versuch darstellen, sich diesem Thema zu nähern.
1.1 FRAGESTELLUNG, HYPOTHESEN
Im Rahmen der Seminargruppe, die zum Thema „Analyse Real Life Soaps (TV Ö)“ gearbeitet hat, habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Rezeption von „Taxi Orange“ haben kann. Die Arbeit ist daher im Fach Kommunikationswissenschaft dem Bereich Wirkungsforschung zuzuordnen. Meine zentrale Fragestellung lautet:
· Welche Wirkungen hat „Taxi Orange“ auf seine Rezipienten ?
Ich habe, wie ich im methodischen Teil näher erläutern werde, einen qualitativen und ganzheitlichen Zugang zum Thema gesucht und weitgehend darauf verzichtet im Vorhinein Kategorien festzulegen. Ich wollte mein Forschungsfeld dahingehend aufarbeiten, daß ich aufgrund von Vermutungen Daten erhebe und mit Hilfe dieser Datensammlung unterschiedliche Hypothesen überprüfen kann, die da wären:
· Wenn T.O. rezipiert wird, dann geschieht das auf eine aktive Weise.
· Wenn die Rezipienten authentische Inhalte sehen, dann reagieren sie emotional.
· Wenn die Rezipienten emtional reagieren, ist ihre Selbstaufmerksamkeit verringert.
· Wenn die Rezipienten durch T.O.-Inhalte in ihrer Identität bestärkt werden, dann übernehmen sie die dominante Lesart.
· Wenn die Rezipienten zwei Freundinnen sind, die auf engem Raum zusammenwohnen und
T.O. regelmäßig rezipieren, dann gleichen sich ihre Einstellungen gegenüber den
Protagonisten an.
· Wenn Menschen T.O. rezipieren, dann werden/bleiben sie apolitisch.
· Wenn der ORF T.O. ausstrahlt, dann steigert das seinen Beliebtheitsgrad bei den Rezipienten.
· Wenn ein favorisierter Protagonist eine typische Eigenart wiederholt zeigt, dann wirkt diese auf die betreffenden Rezipienten sympathisch.
· Wenn die T.O. -Protagonisten im Kutscherhof tolerant miteinander umgehen, dann nehmen die Rezipienten an, daß dies die für junge Erwachsene außerhalb des Kutscherhofs repräsentative Umgangsform ist.
· Wenn die Rezipienten den Ausgang von T.O. bestimmen können, dann ist die Deutungsweise als „Demokratiespiel“ zutreffend.
Die Ergebnisse von Forschungsfrage und Hypothesen werde ich explizit in der Zusammenfassung präsentieren. Ihre Gültigkeit ist, soweit sie sich auf die empirischen Daten beziehen, nur für die untersuchten Re zipienten zuverlässig und nicht ohne weiteres verallgemeinerbar.
1.2 METHODEN
1.2.1 EMPIRISCHER TEIL
[...]
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