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Examensarbeit, 2003, 146 Seiten
Autor: Alexandra Ludwig
Fach: Pädagogik - Allgemein
Details
Tags: Lernort, Wald, Herausforderung, Kindergarten-, Grundschulkinder, Pädagogische, Grundlagen, Skizzierung, Aktivitäten, Begründung, Möglichkeiten, Ausblick
Jahr: 2003
Seiten: 146
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-26991-9
ISBN (Buch): 978-3-638-74424-9
Dateigröße: 627 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Seit Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts lässt sich ein wachsendes Interesse der Bevölkerung am Wald feststellen. Staatliche Organisationen, Verbände, aber auch private Einrichtungen haben sich dieser erhöhten Aufmerksamkeit und Aktivität der Menschen angenommen und versuchen ihr mit der Entwicklung von Informationsmaterialien, der Durchführung von Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen bis hin zur Neugründung von Umweltbildungseinrichtungen gerecht zu werden. Besonders für Kinder hat der Wald als Lernort an Bedeutung gewonnen. Dies wird unter anderem an den sich seit 1993 in Deutschland rasant entwickelnden Waldkindergärten deutlich. Parallel dazu hat sich die Umweltbildung als fester Bestandteil in den Rahmenrichtlinien der allgemein bildenden Schulen etabliert. Wie auch andere Ziele in der Umweltbildung ist der Wald als Ökosystem seit 1993 als Bildungsauftrag im Niedersächsischen Schulgesetz verankert. Mit dieser zentralen Stellung des Waldes als Lernort und dem Aufkommen obiger Einrichtungen und Aktivitäten ist zudem eine eigens auf den Wald bezogene Pädagogik entstanden, die Waldpädagogik. Neben dem Ziel, Wissen über den Wald zu vermitteln und dem Umweltschutz zu dienen, prägt der Begriff des Erlebnisses seit einigen Jahren waldpädagogische Einrichtungen und Aktivitäten. Klassische Lehrpfade haben sich zu Walderlebnispfaden, Informationszentren zu Erlebniszentren und Waldschultage zu Walderlebnistagen entwickelt. Warum konnte sich die Waldpädagogik etablieren und warum gibt es keine Wiesen- oder Meerpädagogik? Warum hat der Wald als Lernort für Kinder an Bedeutung gewonnen? Welche Bedeutung hat das Erlebnis und damit die Erlebnispädagogik für die Waldpädagogik? Die oben beschriebene Entwicklung lässt auf einen besonderen Bedeutungsgehalt des Waldes für den Menschen schließen. So geht die vorliegende Arbeit besonders zwei Fragestellungen nach: Worin liegt sowohl die Bedeutung des Waldes für den Menschen als auch seine Bedeutung als Gegenstand der Pädagogik? Unter dieser Fragestellung soll genauer geklärt werden, um was für einen Lernort es sich beim Wald handelt, wodurch er sich auszeichnet und warum er für Kinder geeignet ist. Welche Institutionen gibt es einerseits und welche Aktivitäten andererseits, um Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter im Wald lernen zu lassen?
Textauszug (computergeneriert)
Lernort Wald als pädagogische Herausforderung für
Kindergarten- und Grundschulkinder
Pädagogische Grundlagen – Skizzierung von praktischen Aktivitäten -
Begründung erlebnispädagogischer Möglichkeiten – Ausblick
Hausarbeit
zur Prüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
an der Universität Lüneburg
vorgelegt von:
Alexandra Ludwig
Lüneburg, den 06.11.2003
Die Dinge,
die wir wirklich wissen,
sind nicht die Dinge,
die wir gehört oder gelesen haben,
vielmehr sind es die Dinge,
die wir gelebt, erfahren, empfunden haben.
(Calvin M. Woodward)
Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung ... 1
1. Der Wald als Lebensraum ... 4
1.1. Grundsätzliches ... 4
1.1.1. Der Begriff des Waldes ... 4
1.1.2. Die Wälder der Erde ... 5
1.1.3. Der Wald in Deutschland ... 6
1.2. Der Wald als Ökosystem ... 6
1.2.1. Der Stoffkreislauf ... 6
1.2.2. Der Aufbau des Waldes ... 7
1.2.3. Die Artenvielfalt im Wald ... 9
1.3. Die Bedeutung des Waldes für den Menschen ... 10
1.3.1. Die Geschichte des Waldes ... 10
1.3.2. Die Bedeutung des Waldes in früherer Zeit ... 12
1.3.2.1. Die mythische, traditionelle und religiöse Bedeutung des Waldes ... 14
1.3.3. Die heutige Bedeutung des Waldes ... 15
1.3.3.1. Der Wald als Wirtschaftsraum ... 15
1.3.3.2. Der Wald als Erholungsraum ... 16
1.3.3.3. Der Wald als Schutz unseres Lebensraumes ... 17
1.3.3.4. Die kulturelle Bedeutung des Waldes ... 18
1.3.3.5. Gefahren im Wald ... 18
1.3.4. Neuartige Waldschäden ... 20
1.3.4.1. Was ist gegen Neuartige Waldschäden zu tun? ... 20
1.4. Zusammenfassung ... 21
2. Grundlegung von Wald- und Erlebnispädagogik ... 23
2.1. Zur Waldpädagogik ... 23
2.1.1. Die Waldschulbewegung als Ursprung der Waldpädagogik ... 23
2.1.2. Heutige Gründung von waldpädagogischen Bildungseinrichtungen ... 26
2.1.3. Der Begriff „Waldpädagogik“ ... 28
2.2. Zur Erlebnispädagogik ... 32
2.2.1. Zum Wesen des Erlebnisses ... 32
2.2.2. Abriss der Geschichte der Erlebnispädagogik ... 36
2.2.3. Das Erscheinungsbild der modernen Erlebnispädagogik ... 40
2.3. Zum Verhältnis von Wald- und Erlebnispädagogik ... 42
2.4. Zusammenfassung ... 44
3. Der Wert des Waldes für Kinder ... 46
3.1. Die Bedürfnisse der Kinder vor dem Hintergrund der „Veränderten Kindheit“ ... 46
3.1.1. Das Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Sicherheit ... 46
3.1.2. Das Bedürfnis, Erlebtes, Stimmungen und Gefühle auszudrücken ... 47
3.1.3. Das Bedürfnis nach Freiheit, Grenzen, Selbständigkeit und Verantwortung ... 49
3.1.4. Das Bedürfnis nach Spannung, Abenteuer und Risiko ... 51
3.1.5. Das Bedürfnis, mit der Natur verbunden zu sein ... 51
3.1.6. Das Bedürfnis, herzustellen und zu gestalten ... 54
3.1.7. Das Bedürfnis zu spielen ... 54
3.1.8. Das Bedürfnis sich zu bewegen ... 56
3.1.9 Das Bedürfnis nach Gemeinschaft ... 58
3.1.10. Das Bedürfnis, friedlich für sich allein zu sein ... 58
3.1.11. Das Bedürfnis, die Welt zu entdecken und zu verstehen ... 59
3.1.12. Das Bedürfnis, vielfältig wahrzunehmen ... 59
3.2. Auswirkungen der mangelnden Bedürfnisbefriedigung ... 62
3.3. Befriedigung der Bedürfnisse im Wald ... 66
3.4. Zusammenfassung ... 68
4. Zur Funktion von Naturerlebnissen in der Kindheit ... 70
4.1. Definition des Begriffes „Naturerleben“ ... 70
4.2. Die Bedeutung von Naturerlebnissen ... 71
4.2.1. Die Bedeutung für den Umweltschutz ... 72
4.3. Flow Learning ... 73
4.3.1. Wie man Kinder begeistert ... 75
4.4. Zusammenfassung ... 76
5. Waldkindergärten in Deutschland ... 77
5.1. Die Waldkindergartenbewegung ... 77
5.2. Formen des Waldkindergartens ... 78
5.3. Konzeptionelle Inhalte und Leitgedanken ... 80
5.4. Was alles zu einem Waldkindergarten gehört ... 83
5.4.1. Gesetzliche Grundlagen ... 83
5.4.2. Die Ausrüstung ... 85
5.4.3. Verhaltensregeln im Wald ... 85
5.5. Ein Tag im Waldkindergarten ... 87
5.6. Einbeziehung walderlebnispädagogischer Aktivitäten in den Waldkindergarten ... 89
5.6.1. Der Entwicklungsstand des Kindergartenkindes ... 89
5.6.2. Mögliche Spiele und Aktivitäten mit Waldkindergartenkindern ... 90
5.7. Der Waldkindergarten und Schulfähigkeit ... 97
5.8. Zusammenfassung ... 99
6. Integration walderlebnispädagogischer Aktivitäten in die Grundschule ... 101
6.1. Der Entwicklungsstand des Grundschulkindes ... 101
6.2. Funktionen und Organisation der Schule ... 102
6.3. Mögliche Aktivitäten im Wald ... 104
6.3.1. Das Waldklassenzimmer ... 104
6.3.2. Das Waldtheater ... 105
6.3.3. Der Naturerlebnispfad ... 106
6.3.4. Die Nachtwanderung ... 108
6.3.5. Der Walderlebnistag ... 109
6.4. Mögliche Aktivitäten im Unterricht als Folge von Waldgängen ... 109
6.5. Zur Praxis der schulischen Umweltbildung ... 113
6.6. Zusammenfassung ... 116
7. Ausblick ... 117
8. Zusammenfassende Thesen ... 122
9. Literaturverzeichnis ... 126
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Bewegungsspiele ... 91
Tab. 2: Wahrnehmungsspiele ... 93
Tab. 3: Lernspiele ... 95
Tab. 4: Spiele zur Förderung der Gemeinschaft ... 96
Tab. 5: Spiel zur Förderung der Phantasie ... 96
Tab. 6: Spiel zum Erleben der Stille ... 97
Tab. 7: Das Thema „Wald“ im Fach Sachunterricht ... 110
Tab. 8: Das Thema „Wald“ im Fach Deutsch ... 111
Tab. 9: Das Thema „Wald“ im Fach Werken ... 111
Tab. 10: Das Thema „Wald“ im Fach Musik ... 112
Tab. 11: Das Thema „Wald“ im Fach Evangelische Religion ... 112
Tab. 12: Das Thema „Wald“ im Fach Kunst ... 113
0. Einleitung
Seit Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts lässt sich ein wachsendes Interesse der Bevölkerung am Wald feststellen. Die Ursache ist in der Häufung von Neuartigen Waldschäden und der damit verbundenen verstärkten Medienpräsenz zu sehen. Dieses Interesse äußert sich darin, dass die Menschen den Wald verstärkt in ihrer Freizeit aufsuchen und Fragen zu ihm und seiner Bewirtschaftung stellen. Staatliche Organisationen, Verbände, aber auch private Einrichtungen haben sich dieser erhöhten Aufmerksamkeit und Aktivität der Menschen angenommen und versuchen ihr mit der Entwicklung von Informationsmaterialien, der Durchführung von Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen bis hin zur Neugründung von Umweltbildungseinrichtungen gerecht zu werden.
Besonders für Kinder hat der Wald als Lernort an Bedeutung gewonnen. Dies wird unter anderem an den sich seit 1993 in Deutschland rasant entwickelnden Waldkindergärten deutlich. Parallel dazu hat sich die Umweltbildung als fester Bestandteil in den Rahmenrichtlinien der allgemein bildenden Schulen etabliert. Wie auch andere Ziele in der Umweltbildung ist der Wald als Ökosystem seit 1993 als Bildungsauftrag im Niedersächsischen Schulgesetz verankert.
Mit dieser zentralen Stellung des Waldes als Lernort und dem Aufkommen obiger Einrichtungen und Aktivitäten ist zudem eine eigens auf den Wald bezogene Pädagogik entstanden, die Waldpädagogik. Neben dem Ziel, Wissen über den Wald zu vermitteln und dem Umweltschutz zu dienen, prägt der Begriff des Erlebnisses seit einigen Jahren waldpädagogische Einrichtungen und Aktivitäten. Klassische Lehrpfade haben sich zu Walderlebnispfaden, Informationszentren zu Erlebniszentren und Waldschultage zu Walderlebnistagen entwickelt.
Warum konnte sich ausgerechnet die Waldpädagogik etablieren und warum gibt es keine Wiesen- oder Meerpädagogik? Warum hat der Wald als Lernort für Kinder an Bedeutung gewonnen? Welche Bedeutung hat das Erlebnis und damit die Erlebnispädagogik für die Waldpädagogik?
Die oben beschriebene Entwicklung lässt auf einen besonderen Bedeutungsgehalt des Waldes für den Menschen schließen. So geht die vorliegende Arbeit besonders zwei Fragestellungen nach:
Worin liegt sowohl die Bedeutung des Waldes für den Menschen als auch seine Bedeutung als Gegenstand der Pädagogik? Unter dieser Fragestellung soll genauer geklärt werden, um was für einen Lernort es sich beim Wald handelt, wodurch er sich auszeichnet und warum er für Kinder geeignet ist.
Welche Institutionen gibt es einerseits und welche Aktivitäten andererseits, um Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter im Wald lernen zu lassen? Zunächst wird im ersten Kapitel der Wald als Lebensraum vorgestellt. Neben der Darstellung seines Vorkommens, seiner Merkmale und der Erläuterung seines Ökosystems, soll sowohl anhand eines Rückblickes auf die Geschichte des Waldes als auch mit Hilfe seiner verschiedenen Funktionen die Bedeutung des Waldes für den Menschen geklärt werden.
Im zweiten Kapitel wird eine Annäherung an die Waldpädagogik sowie an die Erlebnispädagogik geleistet. Ausgehend von ihren jeweiligen Ursprüngen werden ihre heutigen Erscheinungsbilder, ihre Ziele und Inhalte dargelegt. Von besonderer Bedeutung für die Erlebnis-, aber auch für die Waldpädagogik scheint das Wesen des Erlebnisses zu sein. Ob und in welchem Maße beide miteinander verknüpft werden können, soll am Ende des Kapitels verdeutlicht werden. Ziel der Ermittlung des Verhältnisses von Wald- und Erlebnispädagogik soll eine genauere Bestimmung des Lernortes Wald sein.
Das dritte Kapitel widmet sich der Frage, inwieweit der Wald einen besonderen Wert für Kinder hat. Ausgehend von kindlichen Bedürfnissen werden die für den Rahmen dieser Arbeit wichtigsten Aspekte der „Veränderten Kindheit“ ausgeführt und auf ihrer Grundlage überlegt, ob die Bedürfnisse der Kinder befriedigt werden. Da anzunehmen ist, dass einige Bedürfnisse nicht befriedigt werden, scheint eine Auseinandersetzung mit der Frage sinnvoll, welche Folgen dies für die kindliche Entwicklung haben kann. Inwieweit der Wald den Bedürfnissen gerecht werden kann, ist Gegenstand des letzten Unterkapitels.
Im vierten Kapitel wird näher auf die Funktion von Naturerlebnissen in der Kindheit eingegangen. Unter diesem Aspekt wird Naturerleben definiert und seine Bedeutung für die kindliche Entwicklung und für den Umweltschutz dargelegt. Zusätzlich wird eine Methode zum Naturerleben vorgestellt.
Das fünfte Kapitel ist den Waldkindergärten vorbehalten. Um was für eine Einrichtung handelt es sich hierbei? Nach welchen Prinzipien wird hier gearbeitet? Nach einer Vorstellung der Institution „Waldkindergarten“ werden anhand des Entwicklungsstandes des Kindergartenkindes geeignete Spiele und Aktivitäten für den Wald vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit sei auch der Frage gewidmet, ob Kinder im Waldkindergarten weniger gut auf die Grundschule vorbereitet werden.
Die Grundschule ist auch Thema des sechsten Kapitels. Unter besonderer Berücksichtigung der Funktionen und der Organisation von Schule soll der Fragestellung nachgegangen werden, inwieweit der Wald als Lernort und als Thema in die Grundschule integriert werden kann. Anhand des darzulegenden Entwicklungsstandes des Grundschulkindes sollen einerseits mögliche Aktivitäten im Wald aufgezeigt werden, andererseits werden darüber hinaus die niedersächsischen Rahmenrichtlinien der verschiedenen Fächer daraufhin untersucht, ob das Thema „Wald“ als Folge von Waldaufenthalten in den Unterricht integriert werden kann.
Mit einem Ausblick endet die Arbeit.
1. Der Wald als Lebensraum
Der Wald als Lebensraum wird zu Beginn dieser Arbeit recht ausführlich behandelt. Dies geschieht aus dem Grunde, weil die umfangreiche Darstellung verdeutlicht, welche Wissenspotentiale die Thematik „Wald“ beinhaltet. Der Leser kann sich Hintergrundwissen aneignen, das für die pädagogische Arbeit mit Kindern nutzbar ist. Der Geschichte des Waldes und seiner Bedeutung für den Menschen wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da sie die historisch gewachsene Verbindung zwischen Mensch und Wald verdeutlichen.
1.1. Grundsätzliches
1.1.1. Der Begriff des Waldes
Im Bundeswaldgesetz lässt sich zum Begriff des Waldes folgende Definition finden: „Wald im Sinne dieses Gesetzes ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen.“ 1
Wald ist über diese Definition hinaus ein in sich geschlossenes System mit starken Abhängigkeiten und Wechselwirkungen. Daran haben der Waldboden und das Klima ebenso ihren Anteil wie auch die verschiedenen biologischen Kreisläufe.2 Unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten spielen im Wald eine wichtige Rolle, entscheidend geprägt wird er aber durch seine Bäume, die das Erscheinungsbild, die vorhandenen Pflanzengesellschaften und das Kleinklima bestimmen. Aufgrund ihrer Größe und ihrer langen Lebensdauer beeinflussen sie das Leben im Wald durch Wasserverdunstung, Absorbierung der Sonnenstrahlung und Windschutz.3
[....]
1 Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (Hrsg.): § 2 Abs. 1. Bundeswaldgesetz. Bonn 2002, S. 6
2 vgl. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten/Baden-Württemberg (Hrsg.): Umweltschutz in Baden-Württemberg: Wald. Stuttgart 1983, S. 3, 4
3 vgl. Klenk, Gerald: Schüler erforschen den Wald. 3. unveränd. Aufl. Köln: Aulis 1992, S. 8
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