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Die Besetzung der Philippinen durch die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1898 als Wendepunkt in der US-Außenpolitik

Termpaper, 2004, 21 Pages
Author: Martin Schröder
Subject: History - Empire, Imperialism

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 21
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V24011
ISBN (E-book): 978-3-638-26997-1
ISBN (Book): 978-3-638-75992-2
File size: 533 KB
Notes :
Ist eine Quelleninterpretation, gibt aber einen umfassenden Überblick über den Verlauf des spanisch-amerikanischen Krieges und die Wende in der US-Außenpolitik von der Isolation hin zur Expansion. Mit aktuellen Bezügen.


Abstract

Präsident William McKinley rechtfertigt die Vernichtung der spanischen Flotte in der Bucht von Manila durch Admiral George Dewey während des spanisch-amerikanischen Krieges von 1898. Gleichzeitig nimmt er Stellung zum Erwerb der Philippinen. Er räumt ein, deswegen heftig kritisiert worden zu sein, behauptet aber, gar nicht gewusst zu haben, was nach dem Erhalt mit ihnen geschehen solle. Nachdem er verschiedene Alternativen zur Einnahme der Inselgruppe erörtert hat, kommt er zum Schluss, dass die Besetzung die einzig vernünftige Lösung gewesen ist. Als Gründe dafür nennt er Zivilisierungsbestrebungen und christliche Missionierung. Das in der Quelle angesprochene Problem, die Besetzung der Philippinen, kann man nicht isoliert betrachten, denn sie ist eine direkte Folge des spanisch-amerikanischen Krieges im Jahre 1898. An sich ist dieser keine Besonderheit. Es war schließlich nicht der erste Krieg gewesen, den die junge amerikanische Nation ausgefochten hatte. Wenn man aber die Politik der Vereinigten Staaten während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts betrachtet, ist das Eintreten dieser Auseinandersetzung völlig unerklärlich. Und doch ist sie nur der Höhepunkt einer Ereigniskette, die gegen Ende des Jahrhunderts einsetzte. Die Frage, die dem folgenden Interpretationsversuch zugrunde liegt, ist: Inwiefern stellt der spanisch-amerikanische Krieg und die daraus resultierende Inbesitznahme der Philippinen einen Wendepunkt in der amerikanischen Außenpolitik dar? Dazu wird im Folgenden die US-Politik vor, während und nach dem Konflikt näher untersucht.


Excerpt (computer-generated)

„Die Besetzung der Philippinen durch die
Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1898 als
Wendepunkt in der US-Außenpolitik“ (Quelleninterpretation)

 

 


von: Martin Schröder

Inhaltsverzeichnis

1. Quellenkritik  S.2

1.1 Quellenbeschreibung  S.2
1.2 Innere Kritik Sprachliche Aufschlüsselung  S.2

1.2.1. Sachliche Aufschlüsselung  S.2

2. Quelleninterpretation  S.4

2.1 Inhaltsangabe  S.4
2.2 Interpretationsansatz  S.4
2.3 Einordnung in den historischen Kontext  S.5

2.3.1. Beginn der großen Binnenexpansion S.5
2.3.2. Konflikte mit anderen Nationen  S.5
2.3.3. Die Monroe-Doktrin als Wegweise für die amerikanische Außenpolitik .S.6
2.3.4. „Manifest Destiny“  S.7
2.3.5. Außenpolitische Expansion  S.8
2.3.6. High Noon in der Karibik – Der geplante Krieg  S.10
2.3.7. Nachspiel  S.14

2.4 Ergebnisse und Ausblick  S.16

3. Literaturverzeichnis  S.18

3.1 Quellen S.18
3.2 Sekundärliteratur  S.18

4. Anhang: Die Quelle  S.20

 

 

 

 


 

1. Quellenkritik

1.1 Quellenbeschreibung

Bei der vorliegenden Quelle handelt es sich um den Ausschnitt aus einem Gespräch des amerikanischen Präsidenten William McKinley mit einer Gruppe Geistlicher im Weißen Haus vom 21. November 1899. Die Quelle liegt editiert und in gedruckter Form vor.1

1.2 Innere Kritik

1.2.1 Sprachliche Aufschlüsselung

- „Christianisieren“ (Z. 24)
Christianisierung bedeutet die Verbreitung des Christentums. Jemanden zu christianisieren heißt, ihn zum christlichen Glauben zu bekehren.

1.2.2 Sachliche Aufschlüsselung

- „Präsident William McKinley“ (Titelzeile)
William McKinley war der 25. Präsident der Vereinigten Staaten. Er lebte von 1843 bis 1901. 1897 gewann er die Präsidentschaftswahl für die Republikaner. Während seiner vierjährigen Amtszeit konnten die Vereinigten Staaten auswärtige Besitzungen erwerben. Nach seiner Wiederwahl im Jahre 1901 wurde McKinley von einem Anarchisten ermordet.2

- „Weißes Haus“ (Titelzeile)
Das Weiße Haus ist der Amtssitz des amerikanischen Präsidenten in Washington D.C.

- „Philippinen“ (Z. 1)

[...]


1 ALTER, Peter; HUFNAGEL, Gerhard; SÖSEMANN, Bernd [u.a.]: Grundriss der Geschichte – Dokumente. Bd. 2: Neuzeit seit 1789. Stuttgart, 1997. S. 121.
2 MOLTMANN, Günter; LINDIG, Wolfgang: USA-Ploetz: Geschichte der Vereinigten Staaten zum Nachschlagen. Freiburg (Breisgau), 1998. S.98.


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