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Ursachen, Wirkungen und Bedeutung von Direktinvestitionen - insbesondere am Beispiel Ungarn

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 45 Pages
Author: Andreas Weis
Subject: Economics / Business: Investment and Finance

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 45
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V24104
ISBN (E-book): 978-3-638-27058-8

File size: 299 KB
Notes :
Breiter Seitenrand - entspricht bei normaler Formatierung etwa 40 Seiten.



Excerpt (computer-generated)

Ursachen, Wirkungen und Bedeutung von Direktinvestitionen -
insbesondere am Beispiel von Ungarn

 


von: Andreas Weis

Inhaltsverzeichnis

Einführung 1

- Globalisierung  2
- Begriffserläuterung und Definition von Direktinvestitionen (DI)  3

1. Theoretischer Ansatz nach John Dunning 5

2. Bedingungen für DI aus Unternehmersicht 8

2.1 Marktbedingungen 8

2.1.1 Verhalten anderer Marktteilnehmer 9
2.1.2 Marktgröße 10
2.1.3 Faktor- und Gütereigenschaften 11

2.2 Politisch- rechtliche Bedingungen 13

2.2.1 Währungs- und geldpolitische Bedingungen 14
2.2.2 Handels- und fiskalpolitische Bedingungen 15
2.2.3 Internationale Einbindung 16

3. Wirkungen von DI im Zielland 20

3.1 Voraussetzungen für die Wirkung von DI 20
3.2 Akzeptanz oder Ablehnung von DI 21

3.2.1 Zahlungsbilanz 21
3.2.2 Wettbewerb 22
3.2.3 Spillover- Effekte 23

4. DI in Ungarn 26

4.1 Der wirtschaftliche Wandel in den MOEL 26
4.2 Entwicklung der DI- Zuflüsse nach Ungarn 28
4.3 Motive für DI aus Sicht deutscher Unternehmen 30
4.4 Entwicklung der ungarischen Wirtschaft 33

Zusammenfassende Schlussbemerkungen 36

Literaturverzeichnis 38
 

 

 

 


 

Einführung

In der vorliegenden Praxissemesterarbeit geht es um die Ursachen, Wirkungen und die Bedeutung von ausländischen Direktinvestitionen. Direktinvestitionen sind mit unterschiedlichen Problemen, Risiken und Besonderheiten verbunden, welche ein Investor zu beachten hat. Umgekehrt ergeben sich für ein Zielland, in welches Direktinvestitionen fließen, Vor- und Nachteile.

Ungarn habe ich als Beispiel gewählt, weil ich in der Zeit von Oktober 2002 bis Februar 2003 mein Praxissemester in der Hauptstadt Budapest absolviert habe. Dort war ich bei der Magyar Külkereskedelmi Bank, der Ungarischen Außenhandelsbank, tätig. Diese Bank gehört mit fast 90 % der Bayerischen Landesbank und zählt damit zu einer ausländischen Direktinvestition. Ziel der Arbeit ist es, Bedingungen für die Entscheidung über Direktinvestitionen, positive und negative Auswirkungen im Zielland sowie mögliche Konflikte aufzuzeigen. Bevor ich mit dem ersten Kapitel beginne, werde ich Direktinvestitionen kurz in Beziehung zu Globalisierung setzen und sie danach definieren.

Globalisierung

Im Zuge der weltwirtschaftlichen Verflechtung ist zu beobachten, dass inländische Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit verstärkt auf andere Länder ausrichten. Dies zeigt sich beispielsweise durch Direktinvestitionen (DI) in Form von Beteiligungen, Fusionen und Unternehmensneugründungen (sog. Greenfield- Investitionen) im Ausland. Diese Aktivitäten sind im Zuge der Globalisierung verstärkt zu beobachten. Der Begriff „Globalisierung“ wird allgemein seit den 80er Jahren verwendet und ist Ausdruck der vor allem technologischen Fortschritte, die internationale Transaktionen im Handels- wie im Finanzbereich leichter und schneller machen. 1

Seit Beginn der 80er Jahre sind grenzüberschreitende DI weltweit signifikant schneller gewachsen als die Warenexporte.2 Nach Angaben des IWF sind DI Anfang der 90er Jahre jährlich um 13 % gestiegen. Dabei ist anzumerken, dass etwa 2/3 der DI in den drei großen Wirtschaftsräumen EU, USA und Japan getätigt werden und zugleich auch die Quelle von ca. 90 % der weltweiten DI- Bestände sind.3 Die folgende Tabelle zeigt diesen Tatbestand, wobei die vorgenannten Wirtschaftsräume als Summe aller Industrieländer (IL) angesehen werden. Die Tabelle gibt anhand der Jahre 1990 und 1996 einen Überblick über die DI- Bestände von Industrieländern und Entwicklungsländern (EL). Die mit Fettdruck hervorgehobenen Prozentzahlen belegen die Aussagen, wo DI getätigt werden und woher sie stammen.

[...]


1 vgl. IWF (2000).
2 vgl. Schöneberg ( 2001) S.154.
3 vgl. ebenda, S.155.


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