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Ökonomische Bewertung der Kraft-Wärme-Kopplung

Scholary Paper (Seminar), 2002, 25 Pages
Author: Ingo Peper
Subject: Economics / Business, Miscellaneous

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 25
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 24  Entries
Language: German
Archive No.: V24135
ISBN (E-book): 978-3-638-27077-9

File size: 134 KB
Notes :
Diese Arbeit ist im Rahmen des Seminars zur Energiewirtschaft entstanden. Untersucht wird die Kraft-Wärme-Kopplung im Bereich der Kraftwerkstechnik. Nach einer Einführung in das Themengebiet wird die Kraft-Wärme-Kopplung nach energietechnischen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten bewertet. Eine Gesamtbeurteilung rundet die Arbeit ab. Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.



Excerpt (computer-generated)

Ökonomische Bewertung der Kraft-Wärme-Kopplung

 


von: Ingo Peper

INHALTSVERZEICHNIS 

1 EINLEITUNG  1

1.1 EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 
1.2 AUFBAU DER SEMINARARBEIT 

2 GRUNDLAGEN ZUR BETRACHTUNG DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG  2

2.1 GRUNDSÄTZLICHES 
2.2 BEGRIFFE UND KENNZAHLEN DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG 
2.3 KWK-KRAFTWERKSTYPEN 

3 ENERGIETECHNISCHE BEWERTUNG DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG  7

4 ÖKOLOGISCHE BEWERTUNG DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG  8

5 ÖKONOMISCHE ASPEKTE DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG  9

5.1 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 
5.2 MÖGLICHKEITEN DER VERRECHNUNG VON KOSTEN BEI KUPPELPRODUKTEN 
5.3 KOSTEN DER STROMERZEUGUNG 
5.4 KOSTEN DER WÄRMEERZEUGUNG 

6 GANZHEITLICHE BEWERTUNG DER KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG  14

7 ZUSAMMENFASSUNG  16

LITERATURVERZEICHNIS  17
 

 

 


 

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Problemstellung

Energie kann als die Antriebsfeder der industriellen Entwicklung und als der Grundstein des menschlichen Wohlstandes angesehen werden. Im Verlaufe der Jahre hat Energie in der Form von Strom eine besondere Rolle eingenommen Die Nachfrage unterliegt dem ständigem Wachstum. In den westlichen Industrieländern war die Stromversorgung durch monopolistische Angebotsstrukturen gekennzeichnet. In Deutschland existierten neben den großen Energieversorgungsunternehmen (EVU) eine Vielzahl regionaler, gebietsmonopolistischer Anbieter. Der Strompreis unterlag zwar der staatlichen Kontrolle, jedoch verharrte er im europäischen Vergleich auf einem hohen Niveau. Mit der weltweiten Liberalisierung der leitungsgebundenen Energiemärkte, die 1990 in England ihren Anfang fand, veränderten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die EVU. In Europa regelt seit 1998 die Binnenmarkt-Richtlinie Elektrizität, die in Deutschland durch das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechtes und in Form von Verbändevereinbarungen umgesetzt wurde, den Markt für Gas und Strom.1 Die Liberalisierung führte in Deutschland zur Verschärfung des Wettbewerbes sowie zu spürbaren Strompreissenkungen. Der Kostendruck zwingt die EVU zu ökonomischer Effektivität und Effizienz. Dies führte zur Neugestaltung der Versorgerlandschaft. Es sanken die Neuinvestitionen und es kam zu einer Vielzahl von Fusionen regionaler Anbieter.2 Eine zweite Einflußgröße auf die Kraftwerksbetreibung ist energiepolitischer Natur. Im Rahmen des Kyoto-Protokolls ist die Verpflichtung zur Senkung der Treibhausgasemissionen eingegangen worden. In der Europäischen Union (EU) wurde das Burden-Sharing beschlossen. Hier verpflichtet sich Deutschland zu einer Emissionssenkung von 21% bis zum Jahre 2012 gegenüber dem Jahr 1990.3 Die ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kraftwerksbetreibung haben sich also verschärft. In dieser Seminararbeit erfolgt eine Betrachtung der Energieversorgung durch Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) im veränderten Umfeld.

1.2 Aufbau der Seminararbeit

Der Aufbau dieser Seminararbeit orientiert sich an den energiepolitischen Zielen
· Versorgungssicherheit,
· Ressourcenschonung,
· Umweltverträglichkeit und
· Wirtschaftlichkeit.4

Des weiteren erfolgt auch die Auslegung von Anlagen zuerst auf der Basis von technisch sinnvollen Alternativen, um im zweiten Schritt die wirtschaftlichste Variante auszuwählen.5 Nach der Betrachtung der Grundlagen zu der KWK im zweiten Kapitel, wird in Kapitel 3 eine energietechnische Bewertung vorgenommen, die sich mit der technischen Effektivität und Effizienz im Rahmen der Kraftwerksauslegung auseinandersetzt. Das vierte Kapitel befaßt sich mit ökologischen Aspekten der KWK. Insbesondere wird auf die Möglichkeit, Emissionen und Immissionen durch die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom zu vermeiden, eingegangen. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt auf der Analyse der Wirtschaftlichkeit der KWK. Dazu werden in Kapitel 5 die rechtlichen Rahmenbedingungen, denen die KWK unterliegt, vorgestellt, sowie die Kostenzusammensetzung der Strom- und Wärmeerzeugung betrachtet. Eine abschließende Bewertung der KWK mit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über die Lebensdauer der Anlage ist Gegenstand von Kapitel 6. In Kapitel 7 werden die Kernaussagen der Seminararbeit noch einmal zusammengefaßt.

2 Grundlagen zur Betrachtung der Kraft-Wärme-Kopplung

2.1 Grundsätzliches

[...]


1 Vgl. Grawe, J. (1998), S. 7 ff.
2 Vgl. Meller, E. / Bömer, T. (2001), S. 7 ff. sowie Hüttl, A. J. (1997), S. 50 ff.
3 Vgl. Prognos AG [Hrsg.] (2000), S. 148 ff.
4 Vgl. Prognos AG [Hrsg.] (2000), S. 5.
5 Vgl. Schmitz, K. W. / Koch, G. (1997), S. 20.


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