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Alfred Hitchcock: „Die Vögel“: Analyse der Spannungserzeugung anhand einer Sequenz

Seminararbeit, 2000, 10 Seiten
Autor: Petra Leitmeir
Fach: Filmwissenschaft

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 10
Note: 1
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V24141
ISBN (E-Book): 978-3-638-27081-6

Dateigröße: 208 KB
Anmerkungen :
Diese Filmanalyse hatte zum Zweck, das „Filmsehen“ zu üben und sollte daher nicht mit Erkenntnissen aus der Sekundärliteratur untermauert werden. Daher hat die Arbeit kein Literaturverzeichnis, dafür aber ein 3-seitiges Einstellungsprotokoll.


Zusammenfassung / Abstract

Alfred Hitchcock gilt als Meister der Spannungserzeugung. In unserem Referat erforschten wir anhand der „Wohnzimmersequenz“ dieses Phänomen im Film „Die Vögel“: Mitch und Melanie machen in einer Zoohandlung Bekanntschaft voneinander. Um Mitch näher kennenzulernen folgt sie ihm einige Zeit später an einen kleinen Küstenort, wohin Mitch sich zu seiner Mutter und seiner kleinen Schwester Casey zurückgezogen hat. Melanie möchte ihn mit einem kleinen Geschenk, zwei seltenen Papageien überraschen, die sie in der Zoohandlung bestellt hat und führt diese in einem Käfig mit sich. Während ihres Verweilens in dem Küstenort kommt sie sowohl Mitch als auch seiner Familiensituation, seinem gestörten Mutterverhältnis näher und gerät zwischen die Fronten. Während ihres Besuchs greifen immer öfter harmlose Möven die Küstenstadtbewohner an, die Angriffe werden immer blutiger, die Stadt verwandelt sich in ein Kathastropheninferno. Den tatsächlichen Grund für die mysteriösen Angriffe kennt niemand... Die Wohnzimmersequenz erschien uns aus zwei Gründen interessant. Zum einen ist sie ein Beispiel für einen dieser unheimlichen Vogelangriffe. Ihre Analyse gibt Aufschluß über die Methoden, mit denen Hitchcock das spezifische Grauen erzeugt, wofür „die Vögel“ bekannt geworden sind. Zum anderen sagt sie uns aber auch etwas über die verschiedenen Konfliktverhaltensweisen der Protagonisten und charakterisiert sie damit in ihrem Wesen sowie in ihrem Verhältnis zueinander. Dies zu verdeutlichen ist das Ziel dieser Arbeit. Diese Filmanalyse hatte zum Zweck, das „Filmsehen“ zu üben und sollte daher nicht mit Erkenntnissen aus der Sekundärliteratur untermauert werden. Daher hat die Arbeit kein Literaturverzeichnis, dafür aber ein 3-seitiges Einstellungsprotokoll.


Textauszug (computergeneriert)

Alfred Hitchcock: „Die Vögel“
Analyse der Spannungserzeugung anhand einer Sequenz

 


von: Petra Leitmeir

Inhaltsverzeichnis

I) Einleitung 2

II) Analyse der Wohnzimmersequenz 2

1. Starrheit der ersten Einstellung: Die „Ruhe vor dem Sturm“ 2
2. Figurenkonstellationen und Handlungsspielräume der Protagonisten 3
3. Spannungserzeugung während des Vogelangriffs 3

a) Extreme Kamerapositionen: Klaustrophobische Situation Melanies 3
b) Entgrenzung des Raums: Ziellose Fluchtsituation Caseys und der Mutter 4
c) Dynamik durch schnelle Schnitte und Lichtführung: Mitch im Kampf mit den Vögeln 4

4. Zusammenfassung 5

5. Zum Menschen- und Weltbild bei Hitchcock 5

 

 

 

 

Vorbemerkung

Meine Analyse wurde an einem Videorecorder mit Minutenzählwerk durchgeführt. Daher muß ich im Rahmen dieser Arbeit leider auf die exakten Zählerangaben verzichten. Stattdessen wird zur Beschreibung der betreffenden Einstellung jeweils die Einstellungsnummer im Anlageprotokoll genannt. Ausserdem behandelt diese Arbeit aufgrund des begrenzten Umfangs nicht alle Analyseaspekte, sondern konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die signifikanten Auffälligkeiten der jeweiligen Einstellungen.

I) Einleitung

Alfred Hitchcock gilt als Meister der Spannungserzeugung. In unserem Referat erforschten wir anhand der „Wohnzimmersequenz“ dieses Phänomen im Film „Die Vögel“: Mitch und Melanie machen in einer Zoohandlung Bekanntschaft voneinander. Um Mitch näher kennenzulernen folgt sie ihm einige Zeit später an einen kleinen Küstenort, wohin Mitch sich zu seiner Mutter und seiner kleinen Schwester Casey zurückgezogen hat. Melanie möchte ihn mit einem kleinen Geschenk, zwei seltenen Papageien überraschen, die sie in der Zoohandlung bestellt hat und führt diese in einem Käfig mit sich. Während ihres Verweilens in dem Küstenort kommt sie sowohl Mitch als auch seiner Familiensituation, seinem gestörten Mutterverhältnis näher und gerät zwischen die Fronten. Während ihres Besuchs greifen immer öfter harmlose Möven die Küstenstadtbewohner an, die Angriffe werden immer blutiger, die Stadt verwandelt sich in ein Kathastropheninferno. Den tatsächlichen Grund für die mysteriösen Angriffe kennt niemand... Die Wohnzimmersequenz erschien uns aus zwei Gründen interessant. Zum einen ist sie ein Beispiel für einen dieser unheimlichen Vogelangriffe. Ihre Analyse gibt Aufschluß über die Methoden, mit denen Hitchcock das spezifische Grauen erzeugt, wofür „die Vögel“ bekannt geworden sind. Zum anderen sagt sie uns aber auch etwas über die verschiedenen Konfliktverhaltensweisen der Protagonisten und charakterisiert sie damit in ihrem Wesen sowie in ihrem Verhältnis zueinander. Dies zu verdeutlichen ist das Ziel dieser Arbeit.

II) Analyse der Wohnzimmersequenz

1. Starrheit der ersten Einstellung: Die „Ruhe vor dem Sturm“

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