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Das Indogermanenproblem und die Entwicklung vom Indogermanischen zum Neuhochdeutschen

Termpaper, 2002, 26 Pages
Author: M.A. Sonja Koesling
Subject: Speech Science / Linguistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 26
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V24240
ISBN (E-book): 978-3-638-27155-4

File size: 198 KB


Excerpt (computer-generated)

"Das Indogermanenproblem
und die Entwicklung vom Indogermanischen zum Neuhochdeutschen"

 


von: Sonja Koesling

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  4

Erster Teil  4

2. Die Entdecker  4

3. Kentum- und Satemsprache  4

4. Die Ursprache  6

5. Das Indogermanenproblem  6

5.1. Die Frage nach der Urheimat  6
5.2. Die Forschung zur Frage des indogermanischen Ursprungs anhand der Linguistik 7
5.3. Die Westthese  8
5.4. Die Ostthese  8
5.5. Die Nordpontische These  9
5.6. Beziehungen zu Fremdsprachen  11
5.7. Eigennamenforschung und die alteuropäische Hydronymie  12
5.8. Die Zeit der Ursprache  15
5.9. Stellungnahme  15

6. Neue Forschungsergebnisse  16

Zweiter Teil  18

7. Die Entwicklung der indogermanischen Sprache zum Neuhochdeutschen  18

8. Grundsätzliches zur Lautentwicklung  18

9. Der indogermanische Ablaut  19

10. Die Entwicklung des Konsonantismus  20

10.1. Vom Indogermanischen zum Germanischen  20
10.2. Vom Germanischen zum Westgermanischen  21
10.3. Vom Westgermanischen zum Althochdeutschen  22
10.4. Vom Althochdeutschen zum Mittelhochdeutschen  23
10.5. Vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen  24

11. Schlusswort  25

12. Literaturverzeichnis  26

 

 

 

 

1. Einleitung

Die Sprache der Indogermanen stellt eine eigene Wissenschaft dar. Sprachwissenschaftler möchten durch sie die Entstehung der heutigen Sprachen klären. Eine sehr große Gewichtung zur Lösung dieser Aufgabe erfährt die Frage nach der Urheimat. Doch die Meinungen über sie gehen auseinander. Ursprünglich wollte ich in dieser Arbeit lediglich die Entwicklung zum Neuhochdeutschen analysieren, stellte allerdings bei der Erarbeitung des Themas fest, dass auch hier die Frage nach der indogermanischen Urheimat akzentuiert werden muss. Zu diesem Zweck ist meine Arbeit in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil habe ich die verschiedenen Thesen einander gegenübergestellt und versucht das Problem der genauen Datierung darzulegen. Der zweite Teil beschreibt die Entwicklung vom Indogermanischen zur neuhochdeutschen Sprache unter dem Aspekt der beiden Lautverschiebungen. Diese Arbeit soll einen Gesamtüberblick über dieses doch komplexe Thema geben. Aufgrund des vorgegebenen Umfangs ist es allerdings nicht möglich auf alle Details einzugehen. Daher habe ich im zweiten Teil auf die Entwicklung des Vokalismus verzichtet.

Erster Teil

2. Die Entdecker

Erst Ende des 16. Jahrhunderts, im Jahre 1597, entdeckte Bonaventura Vulcanus erstmals einige Zusammengehörigkeiten verschiedener Sprachen indogermanischem Ursprungs. Diese Entdeckung löste eine Welle von Untersuchungen aus. Ihm folgten G. W. Leibnitz, Lorenzo Hervas, Coeurdoux (1767), William Jones (1786), Friedrich von Schlegel (1808) und Franz Bopp (1816), welcher zum eigentlichen Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft wurde.

3. Kentum- und Satemsprache

[...]


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